Mit dem Aussehen von Cary Grant, dem Look von Clark Gable und dem Charme buschiger Augenbrauen ist George Clooney, geboren 1961, neben John... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max11/kuk11/kuk44/u1144087/b150x150.jpg George Clooney

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George Clooney


  • Bürgerlicher Name
    George Timothy Clooney
  • Geburtstag
    06.05.1961
  • Geburtsort
    Lexington, Kentucky

Mit dem Aussehen von Cary Grant, dem Look von Clark Gable und dem Charme buschiger Augenbrauen ist George Clooney, geboren 1961, neben John Travolta und Johnny Depp einer der Könige des "Cool".

Clooneys beherrschte Körpersprache kennt jenes Moment innerer Ruhe, die nichts aus dem Gleichgewicht bringen kann. In entspannter Lauerstellung hält er den Kopf leicht schräg angewinkelt, als wolle er den Dialogpartner abschätzig testen. Will er sich durchsetzen, steht er leicht vornübergebeugt und streckt das energische Kinn entsprechend stärker. Dann spannt sich die Haut über den Backenknochen und die hochgezogenen Augenbrauen signalisieren Gefahr.

Von Clooney geht Energie aus, was sich, nachdem er bereits als Kinderarzt in der TV-Serie "Emergency Room" populär wurde, in seinem ersten großen Kinofilm "From Dusk till Dawn" zeigte. Er war der eiskalte, aber extrem beherrschte Killer, der seinen Bruder (Quentin Tarantino) am Kragen packt und sich als Boss eines Trouble-Teams im Zombie-Land erweist.

In der Komödie "Tage wie dieser" war er der Bummelant und Streithahn und warf Partnerin Michelle Pfeiffer ungeniert ihren "Captain-Hook-Komplex" vor. Nach dem "Batman" im vierten Teil der Reihe gelang es ihm an der Seite von Jennifer Lopez in dem Elmore-Leonard-Krimi "Out of Sight", die erotischen Funken sprühen zu lassen. Als einer der "Three Kings" im Golfkrieg, als Kapitän in Wolfgang Petersens "Der Sturm" und als entflohener Kettensträfling in der Südstaaten-Odyssee der Brüder Coen in "O Brother, Where Art Thou?" bewegte sich der König der charmanten Lässigkeit auf Clark-Gable-Terrain, das er erfolgreich modernisierte.

Im Interview berichtet Clooney von Kämpfen mit Regisseuren, denen er an die Gurgel ging, von verlorener Romantik beim Date mit schönen Frauen und vom Zwang des Ruhms. Seine Popularität erreichte mit den drei von Steven Soderbergh gedrehten Krimikomödienstücken der "Ocean's"-Reihe ungeahnte Höhen und festigte sein Image, was ihn aber offensichtlich nur noch mehr anspornte.

Als Produzent ("Insomnia", "Dem Himmel so fern", "Der Informant!") zusammen mit Soderbergh bei Section 8, als ambitionierter Regisseur ("Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind") und als Darsteller komplexer Figuren ("Solaris") gewann Clooney immer mehr Gewicht und Respekt in Hollywood.

Zunehmend politisch wurde Clooney mit seiner zweiten Regiearbeit "Good Night, and Good Luck", die das Klima der MacCarthy-Ära seziert und von den Kritikern gelobt wurde, und dem Nahost-Intrigenspiel "Syriana", für das Clooney seinen ersten Oscar als bester Nebendarsteller gewann, sowie dem Nachkriegsthriller "The Good German".

In der Coen-Groteske "Burn After Reading" glänzte er als erbärmlicher Sexsüchtiger. Für seinen Auftritt als wunderlicher Bonusmeilenjunkie und Entlassungs-Experte in "Up in the Air" heimste Clooney erneut eine Oscar-Nominierung ein. Danach mimte er in der Militärsatire "Männer, die auf Ziegen starren" einen Freak, der angeblich für eine US-Spezialeinheit mit Blicken töten kann.

In der zweiten Regiearbeit von Kultfotograf Anton Corbijn nach "Control", dem Thriller "The American", gibt Clooney einen jobmüden Auftragskiller, der vor idyllischer italienischer Kulisse zu sich selbst findet.

Das Politdrama "The Ides of March" um ein politisches Wunderkind, das im US-Präsidentschaftswahlkampf die Strippen zieht, war wie zuvor "Good Night, and Good Luck" ein Herzensprojekt, bei dem Clooney als Regisseur, Autor, Produzent und Darsteller gleichzeitig brillierte. Ganz auf die Schauspielerei konzentriert er sich nun im gefühlvollen Drama "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" von "Sideways"-Regisseur Alexander Payne als unbedarfter Familienvater, der von seiner Tochter erfährt, dass seine im Koma liegende Ehefrau in schamlos betrogen hat.

Privat engagiert sich der Superstar ebenfalls politisch, so zum Beispiel für die Opfer der Krisenregion Darfur oder als Initiator und Moderator der großen US-Spendenshow für Haiti, für die er höchstpersönlich sämtliche Superstars zusammentrommelte.

  • Bürgerlicher Name
    George Timothy Clooney
  • Geburtstag
    06.05.1961
  • Geburtsort
    Lexington, Kentucky
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Nina Bruce Clooney
    Vater: Nick Clooney (Nachrichtensprecher, Talkshow-Moderator)

    Schwester: Ada Zeidler (1959)

    Ehefrau: Talia Balsam (Schauspielerin, 1989-1992)

    Lebenspartnerinnen:
    Lisa Snowden (Model, 2000 - 2005)
    Traylor Howard (Schauspielerin, Frühling 2000)
    Brooke Langton (Schauspielerin, Herbst 1999)
    Celine Balitran (Model, 1996 - 1999)
    Kimberly Russell (Schauspielerin, Sommer 1995)
    Dedee Pfeiffer (Schauspielerin)
    Denise Crosby (Schauspielerin)
    Kelly Preston (Schauspielerin, 1987 - 1989)
  • Autogrammadresse
    c/o Stan Rosenfield & Associates
    2029 Century Park East - Suite 1190
    Los Angeles, CA 90067
    USA
  • Links
    http://www.clooneyfiles.com (Fan-Seite)

Ashton Kutcher soll Apple-Genie Steve Jobs spielen

Apple-Gründer, Pixar-Hebamme und Visionär unseres Alltages: Natürlich wird das Leben von Steve Jobs verfilmt. In der Hauptrolle: "Two and A Half Men"-Frontmann Ashton Kutcher.

Großansicht Ashton Kutcher soll als Steve Jobs auf die Leinwand (Foto: Kurt Krieger/Apple.com)

Ashton Kutcher soll als Steve Jobs auf die Leinwand (Foto: Kurt Krieger/Apple.com)

Seit dem Tod von Steve Jobs im vergangenen Oktober ist die Rede davon, einen Film über den Apple-Gründer zu drehen. Das liegt nahe, schließlich war Jobs nicht nur als iPhone-Erfinder schon zu Lebzeiten eine Legende, sondern auch als Filmemacher: Er kaufte 1986 George Lucas dessen Grafikunterabteilung "Pixar" ab und machte daraus - Stichwort "Toy Story" - eines der erfolgreichsten Filmstudios der Welt.

Das Projekt "Jobs" ist nicht das erste seiner Art, aber dafür schon sehr konkret: Im Regiestuhl wird Joshua Michael Stern sitzen, der 2009 die Politsatire "Swing Vote - Die beste Wahl" vorlegte. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Matt Whiteley und für die Hauptrolle ist völlig überraschend Ashton Kutcher vorgesehen.

Nun ist der Star aus "Two And A Half Men" bisher nicht als seriöser Charakterdarsteller aufgefallen, sondern vielmehr als hübscher Tollpatsch und Boytoy von Ex-Gattin Demi Moore. Aber die Macher von "Jobs", eine Low-Budget-Independentproduktion, meinen es offenbar ernst: Bereits im Mai, wenn Kutcher eine Auszeit von "Two and A Half Men" bekommt, sollen die Kameras zu laufen beginnen.

George Clooney vs. Ashton Kutcher?

"Jobs" soll die jungen Jahres der Apple-Lichtgestalt erzählen, seinen Aufstieg vom launischen Hippie zu einen der meistbewunderten Unternehmer unserer Zeit. Auch Filmriese Sony hat eine Leinwandbiografie zu Steve Jobs in Planung. Als Autor wurde Aaron Sorkin angeheuert, der mit dem Drehbuch für den Facebook-Film "The Social Network" über eine ausgezeichnete Referenz für das Thema verfügt.

Bei diesem Projekt werden gleich zwei Schauspieler für die Steve Jobs-Rolle gehandelt, beide aus der Erfolgsserie "ER - Emergency Room": Noah Wyle - und George Clooney.

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