Nazan Eckes Poster

„Dance Dance Dance“: Schwere Vorwürfe gegen RTL!

Marek Bang |

Neben dem altehrwürdigen Dauerbrenner Günther Jauch zählt „Explosiv“-Moderatorin Nazan Eckes sicher zu den beliebtesten Stammkräften von RTL. Gemeinsam mit Jan Köppen zeichnet sie gerade die aktuellen Folgen der zweiten Staffel von „Dance Dance Dance“ auf, in der Prominente berühmte Choreographien nachtanzen müssen. Bei einer der Aufzeichnungen kam es allerdings zu einem vermeintlichen Eklat, der immer noch hohe Wellen schlägt.

Wenn man als Zuschauer zu einer TV-Aufzeichnung kommt, kann es vorkommen, dass der geneigte Fan seinen Sitzplatz wieder räumen muss und das Spektakel von einer anderen Perspektive genießen darf. Es ist durchaus üblich, das Publikum kamerafreundlich durchzumischen, bevor auf die Aufnahmetaste gedrückt wird. Das passierte nun auch bei einer Aufzeichnung von „Dance Dance Dance“, doch die Wahl der neu positionierten Gäste sorgte bei einer Zuschauerin für Unmut, den sie via Facebook öffentlich machte und an RTL weiterleitete, wie DWDL berichtet.

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Wurden bei RTL Menschen mit Handicap diskriminiert? RTL bezieht Stellung

Eine Zuschauerin beschwerte sich öffentlich darüber, dass zwei behinderte Studiogäste auf schlechtere Plätze umgesetzt wurden, um vermeintlich nicht mehr im Bild zu sein und so die Aufnahme nicht zu „stören“. Zumindest war dies der Eindruck der Zuschauerin, zumal sie ebenfalls beobachtete, dass auch andere Menschen mit Handicap mit den vermeintlich schlechten Plätzen Vorlieb nehmen mussten. Auf Nachfrage wurde der Zuschauerin dann angeblich sinngemäß mitgeteilt, dass niemand Menschen mit Behinderung auf den vorderen Plätzen im Fernsehen sehen wolle. Auf diesen unerhörten Vorwurf reagierte RTL prompt mit folgendem Tweet:

Das wurde aus den Talkshow-Moderatoren der 90er Jahre!

Mittlerweile ist Licht ins Dunkel dieser Angelegenheit gekommen. So haben sich alle Beteiligten des vermeintlichen Vorfalls geäußert und angegeben, dass keinerlei diskriminierende Vorfälle stattgefunden hätten. Vielmehr seien zwei behinderte Studiogäste mit einer Betreuerin der Lebenshilfe Euskirchen an einen Platz gesetzt worden, der näher am Notausgang und der Bühne läge, was ausdrücklich von den Betroffenen gewünscht worden sei. Auch sei man in keinster Weise schlecht behandelt worden. Steht also nur noch die Aussage der Ordner im Raum, die gegenüber der Beobachterin des Geschehens getätigt worden sein soll.