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„Star Trek“-Star über Sci-Fi-Herausforderung: „Kein Spaß für Menschen, die zu Klaustrophobie neigen“

„Star Trek“-Star über Sci-Fi-Herausforderung: „Kein Spaß für Menschen, die zu Klaustrophobie neigen“
© IMAGO / Everett Collection

Ein „Star Trek“-Star tauchte nur in einer Episode von „Deep Space Nine“ auf. Doch der immense Aufwand für den kurzen Auftritt gleicht dem einer Hauptrolle.

Dreharbeiten können sich oftmals als wahre Herausforderungen für Schauspieler*innen erweisen. Selbst die kleinste Nebenrolle kann aufgrund einer speziellen Voraussetzung dem entsprechenden Star enorm viel abverlangen. So auch in dem Fall einer Episode von „Star Trek: Deep Space Nine“.

Denn wie SlashFilm berichtet, war die Entstehung der zehnten Folge der zweiten Staffel, die den Titel „Auge des Universums“ (im Original: „Sanctuary“) trägt, kein Kinderspiel für manche der daran Beteiligten. In der Folge macht die Besatzung der USS Defiant Bekanntschaft mit einer neuen Spezies, den sogenannten Skrreea, deren matriarchalische Gesellschaft ausschließlich von weiblichen Artgenossinnen angeführt wird.

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Eine dieser Artgenossinnen ist Haneek (Deborah May), die in der besagten Episode als Übersetzerin zwischen der Sternenflottencrew und den Skrreea fungiert. Optisch zeichnet sich die menschenähnlichen Außerirdische insbesondere durch ihre Frisur und ihre Haut aus. Während ihr rötliches Haar glänzend und glatt in die Höhe (und Breite) ragt, ist ihre Haut von zahlreichen Ungereimtheiten gekennzeichnet, die an einen Sonnenbrand oder Brandnarben auf menschlicher Haut erinnern.

Ihr habt Lust auf mehr intergalaktische Unterhaltung? Dann lohnt sich ein Blick in das folgende Video:

Ein Folterfest für Deborah May

Um diesen Look zu kreieren, musste Darstellerin Deborah May jeden Tag mehr als zwei Stunden in die Maske, bevor die Dreharbeiten starteten. Dabei wurde ihr Gesicht mit einem dünnen Latex-Film, der als Haut fungierte, überzogen, in den grobkörniger Sand und Kies verarbeitet wurden. Wenn man an den Sandkörnern herumfummelte, bröckelten einige Parts aus der Maske heraus, wodurch der Effekt entstand, dass die Skrreea sich ständig häuteten. Ihre Haare bestanden hingegen aus drei verschiedenen Perücken, die zu einer zusammengeschustert wurden. Doch der wahrlich anstrengende Teil war nicht bloß die Anfertigung der Maske, sondern aus dieser wieder herauszukommen, wie Deborah May erklärte:

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„Das Abschminken war kein einfacher oder kurzer Prozess. Man musste mindestens 15 Minuten unter der Dusche stehen, bis sich eine Wasserblase unter der Schminke bildete. Dann wurde es langsam von der Stirn bis zum Nacken abgezogen. Kein Spaß für Menschen, die zu Klaustrophobie neigen.“

Für diese eine Episode wurde Deborah May in ein derartig aufwendiges Make-up gesteckt, wie es vor allem für die Hauptfiguren Quark (Armin Shimerman) und Odo (René Auberjonois) üblich war. Doch immer wieder hat sich das Make-up-Department auch bei kleineren Nebendarsteller*innen mächtig ins Zeug gelegt, um die fiktiven Figuren möglichst authentisch in Szene zu setzen. Wenn ihr euch die grandiosen Make-ups in „Star Trek: Deep Space Nine“ ansehen möchtet, könnt ihr alle sieben Staffeln mit dem Kombi-Paket von Sky Q sowie mit einer Mitgliedschaft bei Paramount+ streamen, wo ihr darüber hinaus alle weiteren „Star Trek“-Produktionen findet.

Ihr seid waschechte Trekkies? Dann beweist uns eure Expertise rund um das Sci-Fi-Franchise jetzt in unserem Quiz:

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