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Die Undercover-Agenten des "Office of Special Projects" beim NCIS Los Angeles jagen Kriminelle, die es auf die nationale Sicherheit der USA abgesehen haben.

Das Office of Special Projects (OSP) ist eine Spezialeinheit des Naval Criminal Investigative Service (NCIS) und für Undercover-Einsätze im Großraum Los Angeles zuständig. Agent Callen (Chris O’Donnell), der von allen „G“ genannt wird, da sein richtiger Vorname nicht bekannt ist, war unter anderen schon für das FBI sowie die CIA tätig und kehrt nach einer schweren Verletzung in den Außendienst zurück. Seine unklare Vergangenheit erleichtert es ihm, die verschiedensten Identitäten anzunehmen und unter Einsatz von modernster Technik begeben er und sein Team sich tief in feindliche Gefilde. Sein Partner ist der ehemalige Navy SEAL Sam Hanna (LL Cool J), der fließend arabisch spricht und als Experte für den nahen Osten gilt. Unterstützt werden sie von der auf eine lange Familientradition beim Militär zurückblickende Kensi Blye (Daniela Ruah) und dem Computerexperten Eric Beale (Barrett Foa). Nate ‘Doc‘ Getz (Peter Cambor) ist der Psychologe der Einheit und für die Erstellung von Täterprofilen zuständig. Bei ihren Einsätzen steht das Team unter der Beobachtung der scheinbar allwissenden Leiterin des Büros, Henrietta ‘Hetty‘ Lange (Linda Hunt), die lange Zeit selbst als Undercoveragentin tätig war und alle nötigen Mittel, von Mikro-Überwachungskameras bis hin zu Fahrzeugen und Ausweispapieren, bereitstellt, die Callen und seine Kollegen für ihre Arbeit benötigen. Obwohl von ihrer Vergangenheit nur wenig bekannt ist, hat das Team zu ihr vollstes Vertrauen und oft bietet sie auch eine moralische Stütze, wodurch sie eine Art Mutterrolle einnimmt. Gemeinsam machen sie Jagd auf gefährliche Schwerverbrecher, skrupellose Terroristen und psychopathische Serienkiller, wobei Callen auch stets auf der Suche nach seiner eigenen Vergangenheit ist.

Navy CIS: L.A. im Stream

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Kritiken und Bewertungen

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3Sterne
 
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2Sterne
 
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Kritikerrezensionen

  • Navy CIS: L.A.: Die Undercover-Agenten des "Office of Special Projects" beim NCIS Los Angeles jagen Kriminelle, die es auf die nationale Sicherheit der USA abgesehen haben.

    Die Verstärkung war überfällig: Nach sechs guten Jahren hat die Ostküstenserie „Navy CIS“ (ihrerseits schon ein „Spin-off“ von „JAG - Im Auftrag der Ehre„) einen Westküsten-Ableger bekommen.

    Ähnlich wie beim noch erfolgreicheren Welthit „CSI“ genügt zur Abgrenzung der Städtename. Los Angeles wird natürlich auf das griffige Kürzel „L.A.“ reduziert. Das ist zwar üblich, signalisiert aber auch: Im Vergleich zum Vorbild aus Washington ist das Pendant aus Kalifornien ziemlich cool. Tatsächlich wirkt „Navy CIS“-Star Mark Harmon gemessen an den Kollegen aus L.A. wie ein „elder statesman“: Ex-Rapper LL Cool J und Ex-„Robin“ Chris O’Donnell („Batman Forever„, 1995) sind extrem lässig. Ohnehin kommt die Verstärkung aus Los Angeles jünger, schneller und härter daher.

    Shane Brennan, Schöpfer, Autor und Produzent der neuen Serie, hat seinen beiden Helden zudem interessante Biografien verpasst: Der schwarze Sam Hanna (LL Cool J) spricht arabisch und hat früher für die Navy Seals gekämpft, eine speziell trainierte Einheit der US-Marine. Der weiße G. Callen (O’Donnell) ist als Waisenkind in verschiedenen Pflegefamilien aufgewachsen und weiß nichts über seine Vergangenheit, nicht mal seinen Vornamen. Noch heute führt er ein wurzelloses Dasein und wechselt ständig den Wohnort. Mit Beginn der Serie macht er nach einer Auszeit von mehreren Monaten einen neuen Anfang: Beim letzten Einsatz ist er von mehreren Kugeln getroffen worden. Die Kollegen beim NCIS (Naval Criminal Investigative Service) sind Callens Ersatzfamilie. So interessant die beiden eng miteinander befreundeten Helden auch sind, das Team im Hintergrund besteht aus den für solche Serien üblichen Klischeefiguren: ein Psychologe, ein technisches Genie, ein neunmalkluger Neuling, eine ziemlich attraktive Kollegin. Reizvolle Ausreißerin ist allerdings Kinoschauspielerin Linda Hunt („Ein Jahr in der Hölle„) als Chefin der Einheit.

    Die einzelnen Folgen leben von ihrer Mischung aus spannenden und humorvollen Elementen. Zum Auftakt („Operation Dakota“) sucht das Duo nach den Hintermännern eines Komplotts, in das ein Navy-Kollege offenbar als Verräter verwickelt war. Dann allerdings stellen Callen und Hanna fest, dass der Offizier nicht aus freien Stücken gehandelt hat: Gangster eines mexikanischen Drogenkartells haben seine kleine Nicht entführt; der vermeintliche Drogenboss entpuppt sich jedoch als der Vater des Mädchens. Schon der Einstieg in die Folge, eine Verfolgungsjagd auf dem weltberühmten Mulholland Drive mit anschließender Schießerei, ist deutlich rasanter als das durchschnittliche Serientempo. Und da die Sprüche der beiden Hauptfiguren ähnlich flott sind, dürfte „Navy CIS: L.A.“ auch hierzulande viele Fans finden. tpg.

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