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So ein Spektakel hat nicht mal Netflix: Streamt jetzt das neue „Band of Brothers“

So ein Spektakel hat nicht mal Netflix: Streamt jetzt das neue „Band of Brothers“
© Apple TV

23 Jahre nach „Band of Brothers“ und 14 Jahre nach „The Pacific“ bringen euch Steven Spielberg und Tom Hanks den erbitterten Luftkampf des Zweiten Weltkriegs.

Masters of the Air

Poster Masters of the Air Staffel 1

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Mit „Der Soldat James Ryan“ prägten Regisseur Steven Spielberg und Hauptdarsteller Tom Hanks das Bild des Kriegsfilms maßgeblich und nachhaltig auf der großen Leinwand. Doch während es hier in erster Linie die Inszenierung und die Tonalität ist, die bis heute in Erinnerung geblieben sind, war es die von den beiden gemeinsam produzierte und von Showrunner Erik Jendresen verantwortete Serie „Band of Brothers – Wir waren wie Brüder“, die, angelehnt am gleichnamigen Buch von Autor Stephen Ambrose, den Zweiten Weltkrieg geschichtlich aus Sicht der Easy Company der US-amerikanischen Streitkräfte unfassbar fesselnd aufzuarbeiten verstand.

Neun Jahre später erschien 2010 mit „The Pacific“ das Gegenstück, das sich auf den Pazifikkrieg konzentrierte und gleich zwei Bücher als Grundlage nutzte: „Vom alten Schlag: Der Zweite Weltkrieg am anderen Ende der Welt“ von E. B. Sledge sowie „Helmet for my Pillow: The World War Two Pacific Classic“ von Robert Leckie. Hanks und Spielberg kehrten als Produzenten zurück, als Showrunner fungierte Bruce C. McKenna, der von Hugh Ambrose, Sohn von Stephen Ambrose, beraten wurde.

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Beide Werke vermochten es, die Unbarmherzigkeit des Zweiten Weltkriegs auf schonungslose und ungeschönte Weise darzustellen, wobei gleichzeitig auch die Menschlichkeit hochgehalten wurde, die selbst angesichts dieser grausamen Zeiten stets das Licht der Hoffnung auflodern ließ. „Band of Brothers“ und „The Pacific“ gehören noch heute zum Besten, was die US-amerikanische Serienlandschaft jemals hervorgebracht hat, verdeutlicht durch insgesamt 14 Emmys, dem Pendant zum Oscar.

Nun, bald 23 Jahre nach der ersten und 14 Jahre nach der zweiten Serie, folgt mit „Masters of the Air“ die dritte Staffel, wenn man so will. Spielberg und Hanks kooperieren dieses Mal allerdings nicht mit HBO, sondern mit Apple TV und schicken sich an, basierend auf „Masters of the Air: America’s Bomber Boys Who Fought The Air War Against Nazi Germany“ von Donald L. Miller, das Leben und das Sterben der 100th Bombardment Group der Eight Air Force zu ehren.

Die neunteilige WWII-Serie „Masters of the Air“ wird ab dem 26. Januar 2024 über den Streamingdienst AppleTV+ bereitgestellt. Was euch dort erwartet, verrät der folgende Trailer:

Masters of the Air - Trailer 2 Englisch

Gerne verspotteten die Infanteristen im Zweiten Weltkrieg ihre Waffenbrüder in der Luft als Weicheier, die nicht den Mut aufbringen würden, dem Feind direkt in die Augen zu blicken und den Kampf Mann gegen Mann zu suchen. Doch tatsächlich waren es nicht selten die Luftstreitkräfte, die den Truppen am Boden die nötige Unterstützung boten und für sie selbst durch gefährlichsten Flakbeschuss flogen. Wurde man zur Zeit des Zweiten Weltkriegs getroffen, war der Tod fast immer gewiss. Und: In der Luft kann man keine Deckung aufsuchen. Gerade die Besatzungen schwerer Bomber waren nicht selten für Abfangjäger geradezu auf dem Präsentierteller. Um Missionen mit diesen fliegenden Festungen zu meistern, brauchte es einen ganz besonderen Schlag an Leuten: waghalsige, rebellische und todesmutige Männer. Denn der Tod flog immer mit, wie dieser brandneue Trailer genauso wie der erste deutlich macht.

Masters of the Air - Trailer Englisch

Na klar, gerade bei Filmen und Serien, die einen Krieg thematisieren, gehört jede Menge Pathos einfach dazu, wenn man nicht gerade wie Clint Eastwood mit dem großartigen Zweiteiler „Flags of Our Fathers“ und „Letters from Iwo Jima“ beide Seiten porträtiert. Dennoch zeigt der Trailer zu „Masters of the Air“ eindrucksvoll, wo das satte Mega-Budget in Höhe von geschätzten 250 bis 300 Millionen US-Dollar reingesteckt wurde. Überhaupt wird die B17 Flying Fortress von Boeing viel zu selten gezeigt, obwohl der Bomber den US-amerikanischen Streitkräften ausgezeichnete Dienste erwies. Ein Filmtipp in dieser Hinsicht wäre der 1990er-Kriegsfilm „Memphis Belle“. Ihren Namen hat sie nicht ohne Grund, mit zehn Mann Besatzung war sie eine fliegende Festung.

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„Masters of the Air“: Eine Starbesetzung, die ihresgleichen sucht

Womit „Band of Brothers“ und „The Pacific“ ebenfalls zu glänzen wussten, war eine Besetzung, die aus lauter Namen besteht, die ihren Weg in Hollywood gemacht haben: Bei ersterer Serie sind es Damian Lewis, Michael Fassbender, Scott Grimes, Ron Livingston, Donnie Wahlberg, Michael Cudlitz, Dexter Fletcher, Neal McDonough und David Schwimmer, bei letzterer Serie sind es James Badge Dale, Rami Malek, Jon Bernthal, Ashton Holmes, Dylan Young, Joseph Mazzello und William Sadler.

Dem steht „Masters of the Air“ in absolut nichts nach mit „Elvis“-Star Austin Butler, Barry Keoghan, Callum Turner, Ben Radcliffe, Edward Ashley, Anthony Boyle, David Shields und Nate Mann. Von einigen von ihnen werden spätere Filmfans mit Sicherheit noch das ein oder andere hören und sehen.

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