In diesem Jahr hat das „Dschungelcamp“ bei RTL mit schwächelnden Quoten zu kämpfen. Dennoch war auf die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen bislang immer Verlass. Doch ausgerechnet die werberelevante Gruppe fügte dem Privatsender am Sonntagabend eine ungeahnte Niederlage zu.

Am Sonntagabend vor einer Woche erzielte die dritte Ausgabe des „Dschungelcamps“ die schwächste Quote seit Jahren, musste Einbußen von über einer Million Zuschauern hinnehmen und landete bei insgesamt 5,2 Millionen Interessierten. Gestern konnte zwar ein leichtes Plus von 130.000 Zuschauern verzeichnet werden, für den Tagessieg in der werberelevanten Zielgruppe reichte es aber überraschenderweise nicht, wie die Kollegen von DWDL berichten. Der geht an den Dresdner „Tatort: Déjà-vu“, der somit nicht nur den zu erwartenden Gesamtsieg bei allen Zuschauern einfährt, sondern auch den höchsten Marktanteil bei den 14- bis 49 Jährigen erreicht. In diesem Segment hatte das „Dschungelcamp“ bislang traditionell die Nase vorn.

Der Tagessieg für den Tatort in der werberelevanten Zielgruppe fiel knapp aus: 2,95 Millionen der 14- bis 49-jährigen Zuschauer entschieden sich zur besten Sendezeit für die Ermittler aus Dresden, 2,94 Millionen des umworbenen Publikums schalteten später beim „Dschungelcamp“ ein, was den Tagessieg für die ARD bedeutet.

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Das sind die Dschungelcamp-Kandidaten 2018 und so viel verdienen sie

Starker „Tatort“ holt auch den Tages-Sieg beim Gesamtpublikum

Weniger überraschend als der Tagessieg bei den 14- bis 49-Jährigen fällt der Sieg des „Tatorts“ beim gesamten Publikum aus. Da der Krimi-Reihe im deutschen Fernsehen nur König Fußball das Wasser reichen kann, überrascht nicht, dass mit insgesamt 10,6 Millionen Zuschauern einmal mehr ein sehr starker Wert erzielt werden konnte.

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