Grey's Anatomy Poster

„Grey's Anatomy“-Spin-off floppt bei ProSieben

Marek Bang  

Was im Krankenhaus funktioniert, sollte auf der Feuerwehrwache nicht schief gehen? Pustekuchen. Nach brauchbarem Start muss der Serien-Neustart des „Grey’s Anatomy“-Ablegers „Seattle Firefighters“ bereits in der zweiten Woche kräftig Federn lassen. Das dürften sich die Verantwortlichen bei ProSieben anders vorgestellt haben.

Während „Grey’s Anatomy“ weiterhin überzeugende Zahlen schreibt, sieht es für den neuen Ableger „Seattle Firefighters“ weniger rosig aus. Bereits in seiner zweiten Woche auf ProSieben lässt das Interesse der Zuschauer an der Serie merklich nach, wie die Kollegen von DWDL berichten. Verlief die Premiere in der Vorwoche noch zufriedenstellend, sieht es jetzt deutlich düsterer aus. 

Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sank von anständigen 11 Prozent auf schwache 7,7 Prozent und damit weit unter den Senderschnitt. Nur noch 630.000 Zuschauer in der Zielgruppe und 820.000 Menschen insgesamt schalteten am Mittwoch, den 08. August 2018 bei ProSieben ein, um die neusten Abenteuer aus der Feuerwache in Seattle zu verfolgen. Das bedeutet einen deutlichen Abstieg und lässt nichts Gutes für die Zukunft der Feuerwehr-Serie vermuten.

Auch der restliche Mittwochabend kann bei ProSieben nicht überzeugen 

Nicht nur die Feuerwehr musste am Mittwochabend auf ProSieben leiden, auch die im Anschluss gesendete Comedyserie „Younger“ war ein Misserfolg. Hier sind die Zahlen noch schwächer als bei den „Seattle Firefighters“. Nur 6,3 und 5,6 Prozent Marktanteile in der werberelevanten Zielgruppe konnten die beiden ausgestrahlten Episoden erzielen. Hierbei handelt es sich gar um einen neuen Negativ-Rekord. Abschließend konnte selbst Charlie Harper das Ruder nicht mehr herumreißen. Die Wiederholungen von „Two and a half Men“ zu später Stunde blieben im einstelligen Bereich beim Marktanteil stecken.

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