The First Avenger: Civil War“ bescherte uns die Verfilmung eines der beliebtesten Marvel-Comics, einen eskalierenden Konflikt zwischen den Avengers und den ersten Auftritt von Spider-Man (Tom Holland) im Marvel Cinematic Universe (MCU). Da könnte man glatt übersehen, dass mit Black Panther (Chadwick Boseman) ein weiterer neuer Superheld die Bildfläche betrat, der bald seinen eigenen Film erhält. Und dieser bringt anscheinend eine frische Note in das Marvel-Universum.

Wenn am 15. Februar 2018Black Panther“ in den deutschen Kinos startet, erwartet Marvel-Fans gleich aus mehreren Gründen ein besonderes Erlebnis. Zum einen handelt es sich offensichtlich um den ersten Solo-Film des Superhelden, zum anderen folgt das MCU endlich dem Trend der Comic-Vorlagen, sich zunehmend für Minderheiten zu öffnen.

Disney und Marvel Studios verfolgen diesen Ansatz mit „Black Panther“ konsequent und besetzen die Positionen hinter den Kulissen vornehmlich mit schwarzen Filmschaffenden. Die Regie übernimmt Ryan Coogler („Creed – Rocky’s Legacy“), der zusammen mit Joe Robert Cole („American Crime Story“) zusätzlich für das Drehbuch verantwortlich ist. In Hollywood ist das leider weiterhin eine Besonderheit, man denke nur an die Oscar-Kontroversen bis zur diesjährigen Verleihung, was Daniel Kaluuya („Sicario“) entsprechend begeistert.

„Creed“-Star wird zum Bösewicht in „Black Panther“

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Mit dem gefeierten Horror-Film „Get Out“ startete dieser gerade vollends durch, der Blockbuster „Black Panther“ soll natürlich der nächste Schritt sein und in einem Interview mit GQ zog Kaluuya einen Vergleich, der hoffen lässt.

„Das ist ein afrikanischer Blockbuster, Mann. Das ist wie ‚Game of Thrones‘. Es ist verrückt.“

Wird „Black Panther“ der bislang brutalste Marvel-Film und so wie „Game of Thrones“?

Was genau Daniel Kaluuya mit seiner Anspielung auf die extrem beliebte Fantasy-Serie „Game of Thrones“ von HBO meint, präzisiert er leider nicht, allerdings lädt das gleichzeitig zum Spekulieren ein. „Black Panther“ spielt im fiktiven afrikanischen Land Wakanda, weswegen dem an US-Kulissen gewöhnte Zuschauer eine Welt geboten werden dürfte, die fremdartig, aber zugleich beeindruckend und faszinierend wirkt. Das könnte durchaus eine Parallele zu „Game of Thrones“ sein.

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Eine andere Kernkompetenz der TV-Serie wäre jedoch beim Superhelden-Film eventuell sogar wünschenswerter: „Game of Thrones“ ist berühmt, berüchtigt und beliebt, weil Charaktere in hoher Frequenz das Zeitliche segnet. Gerade bezüglich der (tödlichen) Konsequenzen hatte das MCU bislang Verbesserungspotenzial und wenn „Black Panther“ nun einige Figuren sterben lässt, genau wie es „Game of Thrones“ so gerne tut, könnte die Comic-Verfilmung mit einer weiteren Facette zu einem besonderen Kino-Erlebnis werden.

Wie das Ergebnis nun tatsächlich aussieht, wissen wir erst in 2018, wenn Black Panther am 15. Februar endlich zum einzigen Licht im Kinosaal wird. Der Countdown zu „Game of Thrones“ Staffel 7 ist glücklicherweise schneller gezählt – im Juli 2017 geht es schon los!

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