Wer mit „Game of Thrones“ durch ist, findet auf Sky mit „Chernobyl“ direkt Seriennachschub – und der ist derzeit sogar die am besten bewertete Serie überhaupt.

Nach dem Ende von „Game of Thrones“ hat der US-Sender HBO in Kooperation mit Sky direkt die nächste Serie an den Start gebracht: „Chernobyl“, die das reale Reaktor-Unglück in der Sowjetunion nacherzählt. Anscheinend gelang HBO direkt der nächste Zuschauer-Hit, denn laut der Film- und Serienseite IMDb ist „Chernobyl“ derzeit die beste Serie aller Zeiten.

Nach 74.000 Bewertungen durch Zuschauer steht sie bei einem Wert von 9,7. Zum Vergleich: „Game of Thrones“ steht bei einer Bewertung von 9,4 und ist damit inzwischen – wohl aufgrund der kontroversen Staffel 8 – sogar auf Platz 6 der besten Serien aller Zeiten abgerutscht. Ob „Chernobyl“ Platz 1 in dieser Liste halten kann, müssen aber die nächsten Wochen zeigen, denn „Game of Thrones“ hat seine weiterhin hohe Wertung bei ganzen 1,5 Millionen Einschätzungen der Zuschauer halten können. „Chernobyl“ steht dagegen erst am Anfang und es bleibt abzuwarten, wie sich die Wertung der Serie verändert, sobald sie mehr Zuschauer gesehen haben.

Verschafft euch hier einen ersten Eindruck von „Chernobyl“:

Lohnt sich „Chernobyl“ wirklich?

Die kurze Antwort von uns: ja, definitiv.

Wir in der Redaktion von Kino.de finden die bisherigen Episoden allesamt überzeugend und können „Chernobyl“ nur weiterempfehlen. Die HBO-Serie bietet euch unter anderem mit Jared Harris, Emily Watson und Stellan Skarsgard großartige Schauspieler, die Produktion insgesamt ist beeindruckend hochwertig und zeichnet ein realistisches, erschreckendes Bild von dem Reaktor-Unglück.

Denn „Chernobyl“ zeigt offenkundig die Überheblichkeit der verantwortlichen Menschen, die selbst im Anblick einer Katastrophe von bisher unbekanntem Ausmaß nicht Fehler zugeben wollen und meinen, weiterhin alles unter Kontrolle zu haben. Zudem verliert sie das Leid der Bevölkerung nie aus den Augen und macht den Schrecken erstaunlich greifbar.

Deswegen schockt sie oftmals schwerer als so manche Horrorserie, obwohl man zumindest grob weiß, wie die Geschichte ausgeht. Die ganze Zeit begleitete uns als Zuschauer der Gedanke: „Ach du heilige… das ist wirklich so passiert!“ Denn trotz einiger dramaturgischer Freiheiten ist die Serie erstaunlich akkurat und viele Szenen, die man kaum glauben kann, haben sich tatsächlich ereignet. Unserer Meinung nach sollten alle „Chernobyl“ sehen, egal, ob sie die realen Ereignisse im Jahr 1986 bewusst erlebt haben oder nicht. Zudem umfasst die Mini-Serie nur fünf Folgen und frisst entsprechend nicht viel Zeit.

So seht ihr „Chernobyl“ in Deutschland & verpasst nicht „The Chernobyl Podcast“

Falls ihr euch jetzt fragt: Wo kann ich denn „Chernobyl“ sehen? Die Serie findet ihr in Deutschland bei Sky, das nötige gibt es schon für 10 Euro pro Monat und ist monatlich kündbar. Genauere Informationen dazu erhaltet ihr hier.

Zusätzlich können wir euch „The Chernobyl Podcast“ empfehlen, wo Serienschöpfer Craig Mazin die einzelnen Folgen analysiert und äußerst interessante Hintergrundinformationen bereitstellt. Den Podcast findet ihr sowohl bei Spotify als auch bei YouTube. In diesem Sinne: Viel Spaß!

Falls ihr über „Chernobyl“ hinaus Interesse an realistischen Katastrophenfilmen habt, findet ihr hier weitere Alternativen:

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9 Katastrophenfilme, die auf echten Ereignissen basieren

 

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