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„Wonder Woman 1984“: So sehr hat sich Steve Trevor in der DC-Fortsetzung verändert

Hy Quan Quach |

© Warner Bros.

Eine der großen Überraschungen von „Wonder Woman 1984“ ist die Rückkehr von Steve Trevor. Darsteller Chris Pine hat nun in einem Interview erklärt, inwiefern er sich vom Steve Trevor des ersten Filmes unterscheidet.

Achtung: Es folgen Spoiler zu „Wonder Woman“

Der Versuch, Margot Robbies Harley Quinn als eigenständige Antiheldin in Warner Bros.‘ Superhelden-Universum zu etablieren, geht aktuell nicht so auf, wie es sich die Verantwortlichen wohl gewünscht haben. Am Startwochenende spielte „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ weltweit gerade mal 81 Millionen US-Dollar ein. Zu wenig, vor allem in den USA mit gerade mal 33 Millonen US-Dollar. Nun will man es mit dem neuen Titel „Harley Quinn: Birds of Prey“ probieren. Sollte das aber auch nicht funktionieren, ruhen die Hoffnungen wieder ganz allein auf „Wonder Woman 1984“, der am 11. Juni 2020 in den deutschen Kinos starten wird.

Die Fortsetzung zum 2017er-Kinohit „Wonder Woman“ hätte schon im November vergangenen Jahres in den Kinos anlaufen sollen, wurde aber um mehrere Monate nach hinten verschoben. Das kommt Regisseurin Patty Jenkins gerade recht, denn so hat sie nun noch etwas Zeit für den Feinschliff. Allerdings sei sie auch schon ganz gespannt darauf, wie das Publikum auf den Film reagieren werde. Bei einem frühen Screening sei „Wonder Woman 1984“ jedenfalls bereits sehr gut angekommen. „Ich dachte mir nur, ‚Oh mein Gott, können wir es wieder nach vorne verschieben?“

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Chris Pines Steve Trevor in „Wonder Woman 1984“ ist ein anderer

Kein Wunder, denn allein das Setting in den frühen 1980er-Jahren ist äußerst hip. Und das Jahrzehnt lässt sich mit Sicherheit nicht nur visuell, sondern auch in Sachen Soundtrack bestens ausschlachten, was mit Sebastian Böhms Cover des „New Order“-Songs „Blue Monday“ im ersten Trailer bereits demonstriert wurde. Und dann sind da noch die neuen und glamourösen Gegner von Wonder Woman in Form von Cheetah (Kristen Wiig) und Max Lord (Pedro Pascal). Bei diesen Gegnern braucht Wonder Woman definitiv Verstärkung. Und die kommt zur Überraschung aller in Form von Steve Trevor. Überraschend insofern, da der britische Kampfpilot in „Wonder Woman“ eigentlich gestorben ist.

„Ich kann nicht verraten, warum er am Leben ist“, äußerte sich Regisseurin Jenkins auf der Comic Con Experience im brasilianischen São Paulo zur Rückkehr Steve Trevors. „Ich kann aber versichern, dass wir ihn nicht einfach nur als Gimmick in den Film gepackt haben. Ich verspreche, dass es von enormer Bedeutung für die Geschichte ist, warum er wieder zurück ist.“

Im Gespräch mit Entertainment Weekly blieb Chris Pine, Darsteller von Steve Trevor, zwar standhaft, was das Wie seiner Rückkehr betrifft, verriet aber zumindest, dass er nicht mehr derselbe sei wie noch im ersten Teil:

„Im ersten Film habe ich einen der Welt überdrüssigen Soldaten gespielt, der all die Verdorbenheit gesehen hat, wozu die Menschheit imstande ist. Und in diesem Film werde ich wesentlich naiver und fröhlicher sein. Meine Rolle ist die eines Freundes, Liebhabers, Beschützers, der sein Bestes gibt, Diana Prince bei ihrer Mission zu helfen. Ich bin quasi der Watson zu Sherlock.“

Für Wonder Woman ist Trevors Rückkehr vor allem aber eine mehr als willkommene, erläuterte Produzent Charles Roven: „Sie musste nicht nur Steve Trevors Verlust verkraften. Sie hat fast alle Menschen um sich verloren, die ihr wichtig waren, weil sie nicht unsterblich sind. Und so ist ihr Leben ziemlich einsam und spartanisch. Tatsächlich empfindet sie nur noch so etwas wie Freude, wenn sie etwas für die Menschen tun kann und denen beisteht, die Hilfe brauchen.“

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Gal Gadot: Geboren in den Achtzigern

Diana Prince alias Wonder Woman mag zwar ihre Zeit in den 1980er-Jahren in Einsamkeit und Trauer über den Verlust ihrer Freunde verbracht haben, aber für Gal Gadot ist diese Dekade dagegen eine, die sie in bester Erinnerung hat: „Ich wurde 1985 geboren, aber lustigerweise erinnere ich mich daran. Höchstwahrscheinlich eher wegen meiner Eltern, aber es war eine so herausragende Dekade vor allem in Sachen Mode, Musik, Politik. Und wie alles ausgesehen hat, die Farben!“

Die Achtziger waren definitiv ein Jahrzehnt der Superlative. Trotz des seinerzeit noch schwelenden Kalten Krieges befand sich vor allem die westliche Welt auf der Überholspur. Es war die Zeit der Yuppies, der modischen Extravaganz, aber auch des grenzenlosen Egoismus und des Konsums. Vor diesem Setting dürfte „Wonder Woman 1984“ nicht nur Fans ein völlig neues Erlebnis versprechen.

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