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Jackie Chan wollte Regisseur mit Messer abstechen: Action-Star enthüllt unfassbare Entgleisung

Jackie Chan wollte Regisseur mit Messer abstechen: Action-Star enthüllt unfassbare Entgleisung
© Imago/Everett Collection

In einem Interview sprach Action- und Martial-Arts-Star Jackie Chan über einen Vorfall an einem Filmset, bei dem er fast seinen Regisseur angegriffen hätte.

Einst galt Jackie Chan als bekanntester und beliebtester asiatischer Schauspieler auf der gesamten Welt, nicht nur Fans kannten seinen Namen. Der Name Jackie Chan war eine Hausmarke und ein Qualitätssiegel: Wann immer man sich einen Film von ihm ansah, wusste man direkt im Vorfeld, was einen erwarten und vor allem, dass der Film nicht enttäuschen würde. Und genauso wie seine Filme bis Ende der 1990er-/Anfang der 2000er-Jahre ausnahmslos zu unterhalten wussten, genoss der heute 68-Jährige ein hohes Ansehen, galt als Vorbild mit reiner Weste, der sich abseits der Film- und Showbranche bei Hilfsprojekten engagierte. 1988 gründete er etwa die Jackie Chan Charitable Foundation, um Jugendlichen auf aller Welt zu helfen.

Mittlerweile haben sich viele Freunde und Fans aus diversen Gründen von ihm abgewandt. So hat Jackie Chan in seiner offiziellen Autobiografie selbst zugegeben, ein äußerst untreuer Ehemann und ein noch schlechterer Vater gewesen zu sein. Seine Ehefrau habe er auch nur geheiratet, weil er dazu gezwungen wurde, als sie schwanger mit ihrem Sohn war. Dazu kamen Spielsucht, Alkoholprobleme und typische Starallüren mit dem Erfolg.

Auch am Filmset konnte er ein schwieriger Mensch mit hitzigem Gemüt sein, gestand Jackie Chan in der Talkshow Shidian Talk. Bei einem von ihm ungenannten Film soll es zu einem Streit mit dem Regisseur gekommen sein, woraufhin er beinahe die Kontrolle über sich verlor:

„Ich wurde so sehr von ihm beschimpft und er zog selbst meine Ahnen in den Streit hinein. Also griff ich nach einem Messer und wollte den Regisseur abstechen. Ich schrie, dass er mich so viel beleidigen könne, wie er wolle, aber dass er nicht meine Mutter beleidigen dürfe. Sammo [Hung] packte mich und schrie: ‚Bist du verrückt geworden?‘“

Bei welchem Regisseur es sich dabei handelt, verriet er nicht. Aber da er es Sammo Hung zu verdanken hat, dass es letztendlich zu nichts Schlimmerem gekommen ist, kann man davon ausgehen, dass sich der Vorfall wahrscheinlich mindestens vor über 30 Jahren abgespielt haben muss – entweder zur Höhe von Jackie Chans Karriere oder ganz zu Beginn. Also bevor er sich einen Namen damit machte, selbst die gefährlichsten Stunts selbst auszuführen. Eine dabei zugezogene Verletzung kostete ihn fast das Leben, genauso wie bei den Stars in unserem Video.

Jackie Chan plant nicht mehr allzu weit voraus

Jackie Chan und Sammo Hung haben beide in jungen Jahren die harte Schule der Peking Oper unter Meister Yu Jim Yuen an der China Drama Academy durchlaufen, der zwei Jahre ältere Hung war dabei Jackie Chans Dai Go, sein „älterer Bruder“. Gemeinsam mit Yuen Biao, dem jüngsten Mitglied der „Seven Little Fortunes“, wie ihre Gruppe damals hieß, bildeten sie ein erfolgreiches Martial-Arts-Trio mit enorm erfolgreichen Filmen. 1988 standen sie das letzte Mal gemeinsam vor der Kamera für den Film „Dragons Forever“. Wenn ihn also jemand zur Besinnung bringen konnte, dann Sammo Hung.

Überhaupt war Jackie Chan ein ziemlicher Hitzkopf in jungen Jahren. So verriet der kantonesische Regisseur Teddy Chan („Spion wider Willen“), dass der Martial-Arts-Superstar 20 Jahre lang einen Groll gegen ihn gehegt habe, als er seinen Job als dessen persönlicher Assistent quittierte, um als Regisseur durchstarten zu können. Heute sei er wesentlich entspannter, so Jackie Chan:

„Wann immer mich Zeitungen in der Vergangenheit kritisiert haben, war ich den ganzen Tag über unglücklich. Ich dachte dann den ganzen Tag darüber nach, woraus eine Woche, dann ein Jahr wurde. Nehmt euch das, was die Leute sagen, nicht zu Herzen.“

Wohl auch aufgrund seines Alters lässt sich eine gewisse Altersmilde beziehungsweise -weisheit erkennen. Er mache auch keine allzu großen Pläne mehr, so der 68-Jährige. Er versuche, das Beste aus einem Tag herauszuholen, denke, wenn überhaupt, nur an das Morgen und plane maximal eine Woche im Voraus. Einen Wunsch dürfte er aber sicherlich noch haben: Schon lange werkelt das Team an „Rush Hour 4“. Jackie Chan und Chris Tucker noch einmal gemeinsam vor der Kamera zu erleben, dürfte auch der Wunsch vieler Fans sein.

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