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Quentin Tarantino wählt seinen besten Film – der die meisten überraschen dürfte

Quentin Tarantino wählt seinen besten Film – der die meisten überraschen dürfte
© IMAGO / Insidefoto

Neun Werke hat Quentin Tarantino bislang veröffentlicht. Praktisch alle gelten für die ein oder andere Gruppe als sein bestes Schaffen, doch der Kultregisseur hat seinen persönlichen Favoriten jetzt enthüllt.

Die meisten Regisseur*innen können nur davon träumen, eine Filmographie mit so vielen allseits beliebten Beiträgen zu kreieren, wie es Quentin Tarantino gelungen ist. Seit seinem Debüt mit „Reservoir Dogs“ liefert der bekennende Filmnerd quasi ein Werk nach dem anderen ab, das Kinofans auf der ganzen Welt direkt auf ihre Watchlist packen. Selbst „Death Proof“, von vielen gemeinhin als Tarantinos schwächste Arbeit angesehen, hat seine Verteidiger*innen, die den Film immer noch als sehenswertes Pflichtprogramm hochhalten.

Bei seinen anderen Titeln scheiden sich für viele nur in einer Frage die Geister: Welches ist denn nun sein bester Film? Nun, Quentin Tarantino hat diese Frage jetzt für sich selbst öffentlich beantwortet und unter den neun Filmen (schließlich zählt er „Kill Bill: Volume 1“ und „Kill Bill: Volume 2“ zusammen) seinen Favoriten gekürt. Dies geschah in „The Howard Stern Show“ (via /Film), wo Tarantino sein Buch „Cinema Speculation: Die Filme meines Lebens“ (hier bei Amazon erhältlich) bewarb und Folgendes auf die entsprechende Frage zu sagen hatte:

„Seit Jahren fragen mich die Leute solche Sachen. Und ich habe meist so etwas gesagt wie: ‚Oh, sie sind alle meine Kinder‘. Ich glaube wirklich, dass ‚Once Upon a Time… in Hollywood‘ mein bester Film ist.“

In Tarantino-Titeln wird gerne mal gestorben – und teils auch mal sehr überraschend:

Fans haben einen klaren Tarantino-Favoriten und es ist nicht „Once Upon a Time… in Hollywood“

Eine für viele vermutlich durchaus überraschende Wahl, doch aus Tarantinos Sicht ist es passend, dass er sein jüngstes Schaffen alias „Once Upon a Time… in Hollywood“ auch zugleich als sein bestes ansieht. Natürlich nicht nur, weil man sich so sagen kann, dass man mit der Zeit immer besser geworden ist, sondern vor allem weil die Geschichte für Tarantino so persönlich ist. Seine Liebe für das Kino der New-Hollywood-Ära, die Ende der 60er begann und sich bis in die frühen 70er erstreckte, ist auch durch ihn selbst gut dokumentiert. Zudem war es ihm ein wichtiges Anliegen, die tragische Geschichte der ermordeten Sharon Tate umzuschreiben und somit die Welt zumindest im Kino positiver zu gestalten; wie er es ja auch schon bei „Inglourious Basterds“ tat.

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Dennoch würde ein Großteil wohl eher andere Tarantino-Filme als seine beste Arbeit ansehen. Das beweist auch ein Blick auf die Wertungen bei IMDb. So kann „Once Upon a Time… in Hollywood“ zwar eine gute 7,6 aufweisen, doch damit ist der Film tatsächlich der drittschwächste in Tarantinos Filmographie, nur unterboten vor „Death Proof“ (7,0) und „Jackie Brown“ (7,5), den viele aber als Geheimtipp feiern. „The Hateful 8“ ist mit 7,8 knapp vor Tarantinos Lieblingsfilm, während „Kill Bill: Volume 1“ (8,2) und „Kill Bill: Volume 2“ (8,0) bereits die magische IMDb-Grenze überschreiten.

„Reservoir Dogs“ (8,3) und „Inglourious Basterds“ (8,3) teilen sich den dritten Platz in Quentin Tarantinos Filmographie, während – für viele vermutlich ebenfalls überraschend – „Django Unchained“ mit 8,4 auf Platz 2 landet. Die Spitzenposition geht mit großem Abstand aber an den Film, den wahrscheinlich auch die meisten als ihren liebsten Tarantino-Film nennen würden: „Pulp Fiction“ (8,9).

Entsprechend gespannt dürfen wir sein, wo sich Tarantinos finaler Film einsortieren wird – und ob das dann seiner neuer persönlicher Favorit ist. Der Kultregisseur hatte stets betont, zehn Filme machen und sich dann anderen Projekten widmen zu wollen. Wobei er auch schon die Überlegung in den Raum warf, nach „Once Upon a Time… in Hollywood“ doch den Schlussstrich zu ziehen. Man soll ja bekanntlich gehen, wenn es am schönsten ist…

Das Quentin-Tarantino-Quiz: Testet euer Wissen zu den Filmen des Kultregisseurs

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