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© Sony Pictures

Narziss und Goldmund

   Kinostart: 12.03.2020

Narziss und Goldmund: Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky verfilmt die romantische Erzählung von Hermann Hesse über die Freundschaft zwischen einem Künstler und einem Mönch.

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Filmhandlung und Hintergrund

Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky verfilmt die romantische Erzählung von Hermann Hesse über die Freundschaft zwischen einem Künstler und einem Mönch.

Am Ende ihres Lebens treffen die Jugendfreunde, Mönch Narziss (Sabin Tambrea) und der getriebene Künstler Goldmund (Jannis Niewöhner), noch einmal im Kloster Mariabronn aufeinander. Vor einer Ewigkeit haben die beiden hier zusammen studiert. Die beiden könnten gegensätzlicher nicht sein: Narziss hat sein Leben dem asketischen Dasein eines Gelehrten verschrieben, Goldmund ist in die Welt gezogen und hat zahllose Abenteuer erlebt, geliebt, sich verbraucht und Meisterwerke geschaffen.

Am Ende seiner Tage berichtet Goldmund von seinen Abenteuern. Noch als junger Novize ist Goldmund (als Kind dargestellt von Jeremy Miliker) begeistert von dem scharfsinnigen Narziss (Oskar von Schönfels). Doch das Klosterleben schreckt ihn ab. Auf seiner Flucht trifft er auf einen Ritter und dessen Töchter Julia (Elisa Schlott) und Lydia (Emilia Schüle). Obwohl Goldmund eine Affäre mit den beiden hat, treibt es ihn bald weiter und in die Hände von Meister Niklaus (Uwe Ochsenknecht), der ihn zum Holzschnitzer ausbildet. Doch auch hier lässt Goldmund sich nicht binden. Seine Suche nach künstlerischer Vollkommenheit schickt ihn wieder auf die Reise — und in die Arme einer neuen Frau.

Im kino.de-Interview sprechen die beiden Hauptdarsteller Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea über ihre eigene Hermann-Hesse-Lektüre und die Arbeit am Set:

„Narziss und Goldmund“ — Hintergründe

Die im Jahr 1930 veröffentlichte Erzählung „Narziss und Goldmund“ ist das erfolgreichste Werk von Hermann Hesse. Vor dem Hintergrund des Mittelalters erzählt Hesse die Geschichte einer ungewöhnlichen Seelenverwandtschaft und einer Suche nach Perfektion, die in zahllosen, vor allem erotischen Abenteuern mündet. Hesse gelingt es in der Erzählung die romantische Aufbruchstimmung der Adoleszenz einfühlsam zu beschreiben — eine echte Coming-of-Age-Geschichte.

Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“) arbeitet schon seit 2014 an dem Drehbuch für eine Verfilmung. Auch die Besetzung für den „Narziss und Goldmund“-Film kann sich absolut sehen lassen: Die Hauptrollen werden von Sabin Tambrea („Ku’damm 59“) und Jannis Niewöhner („Beat“) übernommen. Shootingstar Emilia Schüle („Traumfabrik“) und Newcomerin Elisa Schlott („Goliath96“) sind in den Rollen der erotischen Bekanntschaften Julia und Lydia zu sehen, Goldmunds große Liebe Lene wird dargestellt von Henriette Confurius („Tannbach“), während Uwe Ochsenknecht („Benjamin Blümchen“) in die Rolle des Meisters Niklaus schlüpft, der Goldmund zum Holzschnitzer ausbildet. Außerdem dabei Kida Khodr Ramadan („4 Blocks“) als Klosterbruder und Jessica Schwarz („Das perfekte Geheimnis“).

Auch wenn Hermann Hesse seine Werke nicht unbedingt verfilmt sehen wollte, wagte sich Ruzowitzky in enger Absprache mit der Hermann-Hesse-Gesellschaft an das ambitionierte Projekt. Und das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Das bewegende Historiendrama „Narziss und Goldmund“ startet am 12. März 2020 in den deutschen Kinos. Die FSK hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erteilt.

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Kritiken und Bewertungen

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