Filmhandlung und Hintergrund

Blockbuster-Klassiker der 1980er Jahre, in dem ein US-Teenager von einem japanischen Hausmeister in die hohe Kunst des Karate eingeführt wird.

Als der 15-jährige Daniel (Daniel LaRusso) mit seiner alleinerziehenden Mutter von New Jersey nach Los Angeles zieht, hat der Teenager Probleme, sich an den sonnigen Lebensstil anzupassen. Neue Hoffnung schöpft er durch die hübschen Teenagerin Ali (Elisabeth Shue), die jedoch von dem brutalen Schläger Johnny hofiert wird. Eines Tages wird Daniel von Johnnys Clique brutal zusammengeschlagen. Der alternde japanische Hausmeister Kesuke Miyagi (Pat Morita) beobachtet die Szene und schlägt die Clique in die Flucht. Fortan nimmt der ehemalige Karatemeister Daniel unter seine Fittiche und bringt ihm die physischen und philosophischen Finessen der asiatischen Kampfkunst bei. Daniel muss durch eine harte Schule gehen und obwohl er die unkonventionellen Methoden seines Meisters selten versteht, werden sie bald gute Freunde. Doch die größte Herausforderung steht Daniel noch bevor. Er soll ein Turnier bestreiten, bei dem das gegnerische Dojo mit unfairen Mitteln kämpft. Wird Daniel trotzdem gewinnen und das Herz von Ali erobern?

Hintergründe zum Film

Der Teenie-Film von „Rocky“-Regisseur John G. Avildsen ist 1984 in die Kinos gekommen – im selben Jahr wie James Camerons „Terminator“ – und mauserte sich zum unerwarteten Hit. Die Geschichte eines amerikanischen Teenagers, der durch die Erlernung der fernöstlichen Kampfkunst über sich selbst hinauswächst, hat eine ganze Generation geprägt und einen internationalen Karate-Boom ausgelöst. Neben Videospielen folgten drei Fortsetzungen, ein gleichnamiges Remake (2010) mit Jackie Chan und Jaden Smith sowie eine TV-Serie namens „Cobra Kai“, in der auch Originaldarsteller Daniel LaRusso einen Auftritt hat.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 4,6
(18)
5
 
13 Stimmen
4
 
4 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
1 Stimme
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
1 Stimme
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

    1. Jahrelang wollte ich den Film nicht sehen. Ich mag keine Lehrer-Schüler Filme und schon gar kein Karate. Aber: Ich lag komplett daneben. The Karate Kid ist eine der schönsten Überraschungen aus den 80ern! Eine aufregende, herzerwärmende Geschichte mit einer der interessantesten Freundschaften, die das Kino zu bieten hat! Karate Kid, das ist Daniel (Ralph Macchio) aus New Jersey, der mit seiner Mutter nach Los Angeles zieht. Ein alter japanischer Mann namens Miyagi (Pat Morita) arbeitet als Hausmeister in ihrer Apartment-Anlage. In dem Moment, da sich Daniel für die Ex-Freundin des Anführers einer Schläger-Gang zu interessieren beginnt, bekommt er alle paar Momente eins auf den Kopf. Daniel versucht sich zu wehren, doch sein Gegner trägt den schwarzen Gürtel in Karate. Hier kommt Mr. Miyagi ins Spiel, der wie ein harmloser Exzentriker wirkt und dessen Hobby es ist, Fliegen mit Chop Sticks zu fangen. Miyagi aber ist ein Karate Meister und trainiert Daniel - vor allem auch in der Philosophie des Kampfsports. Hier beginnt das wundervolle Zentrum des Films: Der Junge aus New Jersey und der alte Mann freunden sich an. Das Training von Miyagi ist unorthodox: Daniel muss Autos waschen und Zäune streichen. Er fügt sich, dass er scheinbar nur als billige Hilfe benutzt wird. Miyagis Training aber hat ein System... Der Film steigert sich bis zum entscheidenden Kampf Daniels gegen den Schläger mit dem schwarzen Gürtel - wesentlich ist aber nicht der Kampf, sondern die Beziehungen in The Karate Kid. Nicht nur die von Daniel und Miyagi, sondern auch die niedliche Romanze Daniels mit Ali (Elisabeth Shue). Sie kommt aus dem Viertel der Reichen und ihre Eltern sind dementsprechend snobistisch. Macchio ist eine ungewöhnliche und interessante Wahl für Daniel. Er stellt nicht den gewöhnlichen Hollywood Schönling dar, sondern einen dünnen, kleinen, aber sehr gefühlsbetonten Jungen (der permanent mit sich selbst redet). Er scheint alles aus dem Bauch zu entscheiden, wirkt ganz natürlich und leidenschaftlich. Wir glauben ihm, wie sehr er für Karate und Ali fiebert! Macchio ist ein guter Hauptdarsteller, der Film aber gehört Pat Morita. Ich habe mal auf imdb nach Filmen gesucht von Morita - keine seiner Rollen kam je wieder an diese heran! Morita macht aus Miyagi ein Abbild tiefer Gelassenheit. Es gibt einige Szenen, da Miyagi als Karate Couch wirkt, in denen seine Worte so vorsichtig gewählt sind, dass sie dem Gegner keinerlei Anlass für Gewalt bieten. Seine Hände benutzt er genauso vorsichtig wie seine Sprache. Es tat mir richtig gut, so einen originellen Charakter zu sehen! The Karate Kid ist einer dieser Filme, die sich langsam hochspielen, mit einem Titel, der in die ganz falsche Richtung weist. The Karate Kid ist einer der besten Filme der 80er! Die schönsten 80er Teenie Filme als Film List auf cinegeek.de
    2. Karate Kid: Blockbuster-Klassiker der 1980er Jahre, in dem ein US-Teenager von einem japanischen Hausmeister in die hohe Kunst des Karate eingeführt wird.

      Überraschungshit aus dem Jahr 1984, inszeniert von „Rocky“-Regisseur John G. Avildsen, weshalb auch nicht weiter überrascht, dass die Handlung den Weg eines Außenseiters bis zum großen Finalkampf nachzeichnet. Den eigentlichen Mittelpunkt des Films bildet aber die Freundschaft zwischen dem US-Teenie Ralph Macchio und seinem japanischem Lehrmeister („Pat“ Morita), der ihm über allerhand abwegige Aufgaben den eigentlichen Sinn von Karate nahebringen will. Es folgten drei Fortsetzungen sowie 2010 ein Remake mit Jackie Chan in der Rolle des Lehrers.

    News und Stories

    Kommentare