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„Keine Zeit zu sterben“-Star wünscht sich radikale Änderungen in der neuen James-Bond-Ära

„Keine Zeit zu sterben“-Star wünscht sich radikale Änderungen in der neuen James-Bond-Ära
© Universal

Ben Whishaw erwartet, dass sich James Bond in Zukunft radikal verändern wird. Eine mögliche Neuerung brachte er jetzt selbst in Gespräch: Kommt der erste homosexuelle Bond-Darsteller?

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Mit Keine Zeit zu sterben können deutsche Fans jetzt endlich die Abschiedsvorstellung von Daniel Craig als James Bond in den Kinos erleben. Neben Craig verabschieden sich vermutlich auch einige weitere bekannte Gesichter seiner Bond-Ära, unter anderem sehen wir womöglich auch Ben Whishaw zum letzten Mal als erfindungsreichen Tüftler Q. Ihn haben wir ebenfalls zum Interview getroffen und was er uns über den neuen Film und den künftigen 007 zu sagen hatte, erfahrt ihr hier:

James Bond: Keine Zeit zu sterben - Was erwarten die Stars von Daniel Craigs Nachfolger?

Im Zuge der Presserunde von „Keine Zeit zu sterben“ wurde natürlich auch Whishaw nach seiner Vorstellung vom neuen Bond-Darsteller gefragt. Im Gespräch mit Attitude (via Independent) sprach er sich dabei für den ersten offen homosexuellen Darsteller in der Rolle von 007 aus:

„Gott, könnt ihr euch das vorstellen? Ich meine, es wäre eine wahrlich außergewöhnliche Sache. Natürlich würde ich das gerne sehen. Ich glaube wirklich, dass wir auf eine Welt hinarbeiten sollten, in der alle alles spielen können und es wäre wirklich aufregend, wenn die Sexualität einer Person keine Rolle spielen würde, wenn es darum geht, solch eine Rolle zu übernehmen. Ich glaube, das wäre ein wahrer Fortschritt.“

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Ben Whishaw nennt seine zwei Favoriten für den neuen James Bond

Whishaw merkte an, dass man natürlich abwarten müsse, auf wen die Wahl falle. Aber er sei erstaunt darüber, wie sehr sich alles in den letzten Jahren entwickelt habe. Zudem warf er bereits mögliche Kandidaten für einen homosexuellen Bond-Darsteller in den Raum: Luke Evans („Die Schöne und das Biest“) und Jonathan Bailey („Bridgerton“) bezeichnete Whishaw als die „ideale Besetzung“.

Im Gespräch mit Variety sprach sich der Q-Darsteller zudem dafür aus, die Bond-Reihe insgesamt zu modernisieren:

„Wenn sie mit diesem Charakter und dem Franchise weitermachen wollen, glaube ich, man kann es aufbrechen und alles machen. Ich weiß nicht, was genau das sein sollte, aber es wirkt für mich, als sollte es etwas ziemlich Radikales sein, etwas wirklich anderes. Es wird sich verändern; es muss sich weiter verändern. Wir leben jetzt in einer anderen Zeit. […] Es wird immer Leute geben, die es so lassen wollen, wie es wann auch immer mal war, und sie sind wichtig, denn sie lieben diese Filme. Aber ich denke, man kann beides schaffen. Man kann die Charaktere und die Tradition ehren und du kannst es auch voranbringen. Und ich glaube, das muss man auch, wenn es nicht einfach eine Art Ausstellungsstück im Museum werden soll.“

Seit einiger Zeit diskutiert die Öffentlichkeit darüber, ob sich der neue James Bond deutlich von den bisherigen unterscheiden soll. Idris Elba („The Suicide Squad“) gilt weiterhin für viele als Favorit für die Nachfolge von Daniel Craig, auch über eine weibliche Bond-Darstellerin wird regelmäßig diskutiert; was Craig persönlich jedoch ablehnt. Wer aktuell hoch im Kurs für seine Nachfolge steht, erfahrt ihr im folgenden Video. Darin schauen wir uns 11 Kandidaten genauer an, die zukünftig als neuer 007 in Frage kommen könnten.

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Ein offen homosexueller Bond-Darsteller wäre für etliche Fans vermutlich eine radikale Neuerung, wobei sich für den Charakter dadurch kaum etwas ändern müsste. Immerhin könnte die Figur weiterhin heterosexuell sein. Wobei ein homo- oder bisexueller James Bond aber natürlich auch in der Zukunft des Franchise nicht undenkbar ist. Wie Whishaw eben so treffend sagte: Wir leben in einer anderen Zeit und das sollte sich auch in der 007-Reihe widerspiegeln, wenn sie nicht irgendwann obsolet werden will.

Wie gut kennt ihr euch mit 007 aus? Stellt euer James-Bond-Wissen auf die Probe:

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