In knapp einem Monat ist es wieder einmal so weit und Halloween steht vor der Tür. Während die Tradition von Jenseits des Teiches hierzulande noch nicht über den Medien- und Kaufhaushype, Kostümpartys für Erwachsene und Spukveranstaltungen in Freizeitparks hinausgewachsen ist, sieht das in den USA natürlich ganz anders aus. Dort ist das Schreckensfest tief in den Seelen der Menschen verwurzelt und viele widmen sich mit Herzblut der Kunst des Erschreckens. Eine neue Dokumentation beleuchtet jetzt allerdings einen Trend, der diese Kunst bis in ganz neue Extreme führt und für echte Qualen sorgt.

Halloween ist vor allem auch im Genre des Horrorfilm immer wieder ein beliebtes Thema. Filme wie „Halloween“ oder auch „Sleepy Hollow“ sind nur zwei der populärsten Beispiele dafür. Immer wieder gibt es auch Filme, die sich mit der Tradition der „Haunted Houses“ (zu Deutsch „verfluchte Häuser“) beschäftigen. So zum Beispiel auch der Film „Houses of Terror – Halloween House“.

Seht hier den erschreckenden Trailer zu „Haunters: The Art of the Scare“

„Haunted Houses“: Eigentlich ein lustiger Spaß

Bei dieser beliebten Volksbeschäftigung geht es darum, dass ein beliebiger Ort (meistens ein Haus) zu einer Art Geisterbahn umfunktioniert wird und geneigte Besucher sich darin erschrecken lassen können, oft auch gegen einen kleinen Obolus. Dabei springen in den meisten Fällen kostümierte Schauspieler aus einer finsteren Ecke eines gruselig dekorierten Hauses und sorgen so für einen harmlosen Spaß, bei dem niemand zu Schaden kommen soll.

„Extreme Haunted Houses“: Ein neuer, gefährlicher Trend?

In den letzten Jahren ist in den USA allerdings eine neue Szene innerhalb dieser „Haunted Houses“-Erlebnisse entstanden, die aus diesem Spaß ein wahres Schreckenserlebnis macht. Wenn man sich in so ein „Extreme Haunted House“ begibt, kann einen so ziemlich alles erwarten. Von der Bedrohung mit einer Waffe, über Fesselung und physischer sowie psychologischer Folter ist alles dabei. Dabei gehen die engagierten Peiniger auch ohne Scheu auf Tuchfüllung, wobei es sogar schon zu Herzinfarkten und Ohnmachtsanfällen gekommen sein soll.

Die Dokumentation „Haunters: The Art of the Scare“ beleuchtet dieses Phänomen eindringlich und wie der Trailer zeigt, unterliegt das Wort Spaß hier eindeutig einer persönlichen Definition. Einige Beteiligte scheinen jedenfalls nicht zu wissen, auf was sie sich da eingelassen haben. Es bleibt auch die Frage, warum sich diese extreme Szene überhaupt entwickelt hat.

Ab 3. Oktober 2017 kann man den Film in den USA auf Blu-ray, DVD oder digital kaufen. Für Interessierte aus Deutschland bleibt derzeit nur der Weg über einen Import via www.hauntersmovie.com oder das Warten auf eine deutsche Veröffentlichung, die allerdings noch nicht abzusehen ist.

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