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„Was bin ich für ein Arschloch!“: Bockiger Marvel-Star sagte „Avengers: Endgame“ zunächst ab

„Was bin ich für ein Arschloch!“: Bockiger Marvel-Star sagte „Avengers: Endgame“ zunächst ab
© IMAGO / Everett Collection

„Avengers: Endgame“ ist der bislang größte Film im MCU, in dem sich gefühlt halb Hollywood tummelt. Ein Star wollte jedoch erst nicht zurückkehren – weil er bockig war.

Mit „The Guardians of the Galaxy Holiday Special“ endete Phase 4 des Marvel Cinematic Universe (MCU). Die Zeit nach „Avengers: Endgame“ dürften Fans als eher gemischte Erfahrung abheften, denn einige vermeintlich vielversprechende Titel stießen auf verhaltene Reaktionen. Es war allerdings abzusehen, dass das MCU nach dem Großereignis „Endgame“ eine kleiner Übergangsphase einlegen würde, die an den Bombast des bislang größten Marvel-Films nicht herankommen wird.

„Endgame“, das Guardians-Special und fast alle anderen MCU-Titel gibt es im Stream bei Disney+

So bleibt „Avengers: Endgame“ für viele Fans weiterhin DAS Highlight der erfolgreichsten Filmreihe aller Zeiten – was es umso erstaunlicher macht, dass einer der Marvel-Stars für den Film eigentlich nicht zurückkehren wollte. Im Empire Magazin (via The Direct) gab Frank Grillo jetzt zu, dass es falsch war, das Angebot zunächst auszuschlagen. Der Grund für sein Nein: Grillo war sauer, dass der von ihm gespielte Brock Rumlow alias Crossbones keine große Rolle im MCU spielte:

„Es sollte viel mehr Crossbones geben. Ich war der eine Charakter, der, finde ich, in viel mehr [MCU-Filmen] sein sollte und diese anderen dummen Charaktere sind immer noch da. Ich war ein Arschloch, ich war ein bisschen bockig.“

Letztlich brauchte es eine Intervention seines Sohns, um Grillo doch noch zur Teilnahme zu bringen:

„Er sagte: ‚Das wird der größte Film der Welt sein‘ und er hatte recht. Und ich hatte eine wunderbare Zeit. Sie feierten das zehnjährige Jubiläum, Stan Lee war dabei und ich stand da und dachte: ‚Was bin ich für ein Arschloch!‘

Frank Grillo hatte Marvel-Vertrag für viel mehr Crossbones-Auftritte

Zu Gast im „Lights Camera Barstool“-Podcast (via ComicBook.com) hatte Grillo bereits im März 2021 enthüllt, dass er das Marvel-Angebot für „Avengers: Endgame“ zunächst ausschlug – und das gleich zweimal:

„Die Entwicklung von Crossbones nahm eine Wendung und er war ziemlich schnell raus aus der Reihe, stimmts? Und ich war darüber ein bisschen angepisst, wisst ihr, ich hatte einen Vertrag für sieben Filme mit ihnen unterschrieben. Und es hieß: ‚Oh, du wirst ein Part des Marvel-Universums sein‘, stimmts? Und es passierte nicht. Und dann riefen sie mich an und sagten: ‚Hör zu, du musst für eine Woche herkommen für [‚Avengers: Endgame‘]‘ […] Ich erwiderte: ‚Nein, ich mache es nicht.‘ Also legte ich auf. Ich bekam einen Rückruf. Ich meinte: ‚Ich komme nicht zurück. Lasst mich in Ruhe.‘ Und… wer bin ich schon? Wer bin ich schon, stimmts?“

Letztlich hatte Grillo neben „Endgame“ lediglich zwei weitere MCU-Auftritte: Sein Debüt in „The Return of the First Avenger“ und dann ein kurzes Gastspiel am Anfang von „The First Avenger: Civil War“, wo er bereits das Zeitliche segnete. Entsprechend können sich Marvel-Fans also bei Frank Grillos Sohn bedanken, dass der Crossbones-Darsteller immerhin für den kurzen Zeitreisetrip zur Schlacht von New York aus „Marvel’s The Avengers“ zurückkehrte und uns somit einen der schönsten Witze des Films bescherte. Wir sagen nur: Captain America (Chris Evans) und Fahrtstuhl.

Mit „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“ (Kinostart: 15. Februar 2023) steht der Auftakt von Phase 5 des MCU bevor und Fans erwarten darin einige vielversprechende Titel, die die beiden gigantischen MCU-Highlights vorbereiten dürften, die ihren Schatten bereits vorauswerfen: „Avengers: The Kang Dynasty“ (2. Mai 2025) und „Avengers: Secret Wars“ (29. April 2026). Gerade letzterer könnte „Avengers: Endgame“ in puncto Ausmaß noch einmal übertreffen. Und vielleicht sehen wir darin oder in anderen MCU-Titeln ja auch einige bekannte Gesichter wie das von Crossbones wieder. Schließlich gibt es dank des Multiversums praktisch keine Grenzen mehr und dann bräuchte Grillo hoffentlich nicht erst die Überzeugungsarbeit seines Sohnes, um Marvel seine Zusage zu geben.

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