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Im Stream bei Disney+: Horror-Schocker basiert auf deutschem Geister-Mythos – und einer Lüge

Im Stream bei Disney+: Horror-Schocker basiert auf deutschem Geister-Mythos – und einer Lüge
© 20th Century Fox

Dieser Horrorfilm bedient sich der Nazi-Vergangenheit Deutschlands, um sie in die Social-Media-Gegenwart zu holen – jetzt auf Disney+!

Ab dem 27. Januar 2023 stellt der Streamingservice Disney+ einen Gruselfilm der neueren Art zur Verfügung – Vorsicht! Er ist nicht für jede Altersgruppe geeignet. Der 2018 gedrehte Film „Heilstätten“ handelt von den YouTube-Stars Charly (Emilio Sakraya), Finn (Timmi Trinks) und Betty (Nilam Farooq). Sie sind die Stars unter den deutschen Influencer*innen. Doch in den Heilstätten im Berliner Umland wird aus ihren spaßigen Plänen schnell ernst und sie versuchen den Geistern der Vergangenheit wieder zu Entkommen.

Falls ihr von Gruselfilmen nicht genug kriegen könnt, solltet ihr unbedingt ein Blick in unser Video werfen. Dort verraten wir euch, welche Horrorfilme die gruseligsten Filme sind  – und das ist sogar wissenschaftlich bewiesen! 

Davon handelt „Heilstätten“

Die „Prankstaz“ Charly und Finn lieben nervenaufreibende Challenges und verbringen ihre Zeit gerne nachts mit Leichen in der Gerichtsmedizin. Auch Schminkexpertin Betty hat sich gerade erfolgreich ihrer Klaustrophobie gestellt. Für 24 Stunden ließ sie sich in einen Fahrstuhl sperren. Für den nächsten viralen Hit suchen sie die ultimative Horror-Challenge; und finden sie in Form der Heilstätten. Finns Schulfreund Theo (Tim Oliver Schultz) ist in dem verfallenen Hospiz aus Nazi-Tagen Tourist*innenführer und verschafft den Dreien Zutritt. 24 Stunden treten die YouTuber*innen dort gegeneinander an. Natürlich nicht ohne Kameras: Ob Handy-, Nachtsicht- oder Wärmekamera: Das ganze Klinikgelände, in dem mehrere Morde und Selbstmorden stattfanden, ist ausgestattet. Damit soll der Spuk, der in den Heilstätten angeblich herrscht, aufgenommen werden. Allerdings vorerst ohne Internet, damit die Aktion Top Secret bleibt. Was als spaßige Challenge beginnt, wird schon bald zum bitteren Ernst mit tödlichen und paranormalen Folgen – die besonders gegen Ende für einige Fans eine Erklärung brauchten!

Wahre Vergangenheit, falsche „Heilstätten“

Zwar gibt es die Beelitz-Heilstätten in der Nähe Berlins wirklich und auch die Nazi-Vergangenheit des Gebäudes ist wahr – Hitler höchstpersönlich hatte in den Kliniken seine vorübergehende Erblindung durch Giftgas auskuriert – doch konnte der Film nicht am Originalschauplatz gefilmt werden. Die Gebäudeverwaltung fürchtete eine Flutung der Stätte durch Gruselfilm-Fans.  Stattdessen wich der deutsche Genreregisseur Michael David Pate auf die Heilstätte Grabowsee aus, wo die Dreharbeiten im Februar und März 2017 in ungeheizten Räumlichkeiten stattfanden. Die Beelitz-Heilstätten blieben anschließend vor Lost Places- und Horror-Fans trotzdem nicht verschont.

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