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Im Stream: Dieses neue Netflix-Highlight lief gerade erst im Kino

Im Stream:  Dieses neue Netflix-Highlight lief gerade erst im Kino
© IMAGO / Landmark Media

Dieser Film ist nicht nur ein heißer Anwärter für die Oscars 2024, sondern lief auch gerade erst im Kino. Bei Netflix könnt ihr das Biopic jetzt streamen.

Poster Maestro

Maestro

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Streaming-Gigant Netflix konzentriert sich schon längst nicht mehr nur auf Streaming-Veröffentlichungen. Das Unternehmen hat den Kampf um die begehrten Oscar-Trophäen für sich entdeckt und veröffentlicht nun auch aktiv Filme im Kino. Denn nur Filme, die mindestens eine Woche lang in ausgewählten amerikanischen Ballungszentren wie Los Angeles oder New York im Kino zu sehen waren, kommen auch für eine Oscar-Nominierung in Frage. Das gilt auch für das Biopic „Maestro“. Der Film war gerade erst in den Kinos, ist aber auf Netflix ab dem 20. Dezember 2024 bereits im Stream verfügbar. So kann er ein möglichst breites Publikum erreichen und positive PR im Vorfeld der Oscar-Nominierungen einheimsen. Denn die Verfilmung der Lebensgeschichte von Musiker Leonard Bernstein gilt schon jetzt als aussichtsreicher Kandidat für die Academy-Awards-Verleihung im Frühjahr 2024.

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Im Trailer könnt ihr einen ersten Blick in das Biopic werfen.

Maestro - Trailer Englisch
Maestro - Trailer Englisch

Deshalb gilt „Maestro“ jetzt schon als Oscar-Kandidat

Die Oscar-Verleihung ist in Hollywood der Höhepunkt der Awards-Saison. Die höchste Auszeichnung im Filmgeschäft kommt dabei mit einigen Regeln daher, die ein Film erfüllen muss, um überhaupt nominiert zu werden. Darüber hinaus hat die Academy natürlich auch Lieblingsthemen, die oft eine Nominierung sicher haben. Biopics wie „The King’s Speech“ und „Schindlers Liste“ beweisen, sind dabei immer eine besonders beliebte Kategorie. Dabei ist vor allem in Amerika Leonard Bernstein, der als Musiker, Komponist und Dirigent arbeitet, besonders beliebt. Neben seiner Musik für das Musical „West Side Story“ sind besonders seine Arbeiten als Dirigent legendär gewesen. So dirigierte er zum Beispiel Beethovens 9. Symphonie anlässlich der Feier zum Fall der Berliner Mauer.

Darüber hinaus ist auch Bernsteins Privatleben, welches im Film durchaus eine Rolle spielt, ein bewegendes gewesen. Bernstein heiratete zwar eine Frau, Felicia Montealegre, die in „Maestro“ von Carey Mulligan gespielt wird, doch zeit seines Lebens führte er auch diverse Affären mit Männern. Als Felicia schwer an Lungenkrebs erkrankte, pflegte Bernstein seine Frau, auch wenn er zu dem Zeitpunkt mit einem Mann zusammenlebte. Diese LGBTQIA+-Aspekte fließen in die Filmhandlung mit ein und machen das Biopic auch thematisch zu einem wahrscheinlichen Oscar-Kandidaten, mindestens wenn es um eine Nominierung als Bester Film geht.

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„Maestro“: Eine neue Oscar-Chance für Bradley Cooper

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten des Filmes ist „Maestro“ auch hinter den Kulissen ein sehr wahrscheinlicher Kandidat für die Oscars. Denn Schauspieler Bradley Cooper steht hier bereits zum zweiten Mal nicht nur vor, sondern als Regisseur auch hinter der Kamera. Sein Regiedebüt „A Star is Born“ war bereits für Oscars wie Bester Film, Bester Hauptdarsteller und Bestes Drehbuch nominiert. Mit „Maestro“ hat er theoretisch ebenfalls wieder in diesen Kategorien gute Chancen und vielleicht sogar in der Königsdisziplin Bester Regisseur.

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Denn obwohl Bradley Cooper mit „Maestro“ erst seinen zweiten Film als Regisseur vorlegt, hat der Schauspieler sich in den vergangenen Jahren zum ernstzunehmenden Oscar-Anwärter gemausert. Neben Nominierungen für sein schauspielerisches Können, wie zum Beispiel in „American Sniper“ oder „Silver Linings“, erhielt er auch Nominierungen als Produzent für Filme wie „Joker“ und „Nightmare Alley“. Generell neigt die Academy dazu Filmschaffende, die über viele Jahre Nominierungen angesammelt, aber nie gewonnen haben, früher oder später auszuzeichnen. Ein Prestige-Projekt wie „Maestro“ mit der passenden Story, einem vielversprechenden Künstler wie Cooper und Star-Produzenten wie Martin Scorsese und Steven Spielberg, die das Projekt mitfinanzieren, ist damit ein gefundenes Fressen für die anstehende Oscar-Verleihung. Ab dem 20. Dezember könnt ihr euch vom Awards-Kaliber des Films direkt auf Netflix überzeugen, wo „Maestro“ im Stream verfügbar sein wird.

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