Daddy's Home - Ein Vater zu viel (2015)

Originaltitel: Daddy's Home
Daddy's Home - Ein Vater zu viel Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (28)
  1. Ø 3.9
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.3

Filmhandlung und Hintergrund

Daddy's Home - Ein Vater zu viel: Komödie um einen Mann, der sich mit dem Ex seiner Frau Kämpfe um die Gunst der Kinder liefert.

Der spießige Brad (Will Ferrell) bemüht sich darum, ein guter Stiefvater für die Kinder seiner Frau Sara (Linda Cardellini) zu sein. Deren zwei Kinder, Megan (Scarlett Estevez) und Dylan (Owen Vaccaro), bauen auch zunehmend eine Beziehung zu Brad auf: beispielsweise vertraut Dylan ihm an, dass er in der Schule gehänselt wird und Megan fragt ihn, ob er sie zu einem Vater-Tochter-Tanz begleiten würde. Die Harmonie der Familie wird jedoch auf eine Probe gestellt, als sich der Ex-Mann von Sara und leibliche Vater von Megan und Dylan meldet. Dabei handelt es sich um Dusty (Mark Wahlberg), der erst am Telefon erfährt, dass seine ehemalige Frau erneut geheiratet hat und sofort beschließt, sich bei der neuen Familie einzunisten. Sara ist sich unsicher, ob sie über diese Entwicklung erfreut sein soll, aber Brad versucht, sie zu beruhigen. Es sei doch schließlich gut für die Kinder, wenn ihr biologischer Vater und ihr Stiefvater sich um sie kümmern und dabei demonstrieren, wie gut sie mit einander auskommen. Als Dusty am nächsten Tag ankommt, beginnt Brad jedoch an seiner Entscheidung zu zweifeln. Denn bei Dusty handelt es sich um einen attraktiven und muskulösen Draufgänger, der wesentlich souveräner auftritt, als es der verklemmte Brad tun könnte. Brad befürchtet, dass Dusty erneut versucht, Sara für sich zu gewinnen; womit er den Nagel auf den Kopf getroffen hat, denn genau das ist Dustys Plan. Es entbrennt ein chaotischer Wettstreit zwischen den beiden Männern um die Gunst von Sara und ihren Kindern, der einen peinlichen Vorfall auf den anderen folgen lässt. 

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Amerikanischer Komödiendurchschnitt mit Zuckerborde. Tut nicht wirklich weh, tut nicht wirklich gut.
  • Ein schräges Detective-Duo waren Will Ferrell und Mark Wahlberg in “Die etwas anderen Cops“, nun liegen sie sich als konkurrierende Väter in den Haaren.

    “Jeder kann Vater sein, aber nicht jeder ein Dad”, heißt’s in “Daddy’s Home – Ein Vater zu viel”, sprich “Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr”. Genau darum geht’s in der aberwitzigen Chaos-Komödie von Sean Anders und John Morris, in der sich Stiefvater Brad (Will Ferrell) und der leibliche Papa Dusty (Mark Wahlberg) einen gandenlosen Gockelkampf um die Gunst der Kids von Mama Sarah (Linda Cardellini) liefern, die zwischen den beiden Konkurrenten zu vermitteln versucht.

    Ferrell glänzt dabei wieder einmal als Parade-Nerd, variiert seine Parts als Stiefbruder, Eisprinz und Old Schooler, markiert mit gelbem Leuchtstift Textpassagen im Leitfaden für Stiefväter, während “Marky Mark” Wahlberg, der zwischendurch gerne den muskulösen Oberkörper zur Schau stellt, lässig auf seinem coolen Motorrad vorfährt und die lieben Kleinen gekonnt um den Finger wickelt. Turbulente Familienunterhaltung ist angesagt, angereichert mit nicht allzu bösem Wortwitz und hanebüchenen Slapstickeinlagen – etwa wenn Brad Dustys schwere Maschine nicht in den Griff bekommt, mit ihr durch die Eingangstür rast, in der Hauswand stecken bleibt, derweil das Zweirad durch ein Fester im ersten Stock schießt und krachend auf der Familienkarosse, dem von Brad viel gepriesenen Ford Flexus, landet.

    Biedermeier und Brandstifter, Jerry Lewis und Dean Martin, Laurel und Hardy… launig wird zitiert, geklaut und variiert. Anders hat “Kill the Boss 2” inszeniert, Morris das Skript zu “Dumm und Dümmehr” geschrieben, irgendwo dazwischen ist dieser Patchworkspaß um eine Patchworkfamilie verortet. Thomas Hayden Church (“Sideways“) gefällt als Brads neunmalkluger Boss, dessen Ratschläge sich entweder als nutzlos oder falsch erweisen, als Herz des Films ist Cardinelli (“Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron”) primär wegen ihres guten Aussehens gefragt. Handwerklich hat man auf gewohnt hohem Hollywood-Niveau gearbeitet, funktional und auf den Punkt sind sowohl die farbkräftigen Bilder des einschlägig erfahrenen Kameramanns Julio Macat (“Urlaubsreif”) sowie der ironische Score von Michael Andrews (“Taffe Mädels“). geh.
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