Kill the Boss 2 (2014)

Originaltitel: Horrible Bosses 2
Kill the Boss 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Kill the Boss 2: Neue komisch-chaotische Abenteuer um die Boss-geschädigten Freunde Nick, Kurt und Dale, die nun als Unternehmer abgezockt und so ins Entführungsgeschäft getrieben werden.

Die Komödie “Kill The Boss“ aus dem Jahr 2011 war in den USA ein echter Hit. Die Fortsetzung „Kill The Boss 2“ vereint nun Jason Bateman, Charlie Day und Jason Sudeikis erneut und legt mit Jennifer Aniston (“Wir sind die Millers“) und Jamie Foxx (“Ray“), sowie Chris Pine (“Star Trek Into Darkness“) und Christoph Waltz noch einmal eine ordentliche Schippe Star Power obendrauf.

Inhaltlich bleibt indes alles beim Alten. Die drei Hobby-Gangster Nick, Dale und Kurt sind nach den turbulenten Ereignissen aus dem Vorgänger einigermaßen zur Ruhe gekommen und versuchen nun sich von miesen Chefs fernzuhalten, indem sie ein eigenes Unternehmen gründen. Die richtige Idee für ihr Start-up glauben sie auch gefunden zu haben. Ein Duschkopf soll es sein. Das Einzige was fehlt, ist Geld.

Auftritt des Investors Burt Hanson. Hanson gefällt die Idee und er schlägt den Dreien einen Deal vor. Wenn es ihnen gelingen sollte, 100.000 Duschköpfe in einem bestimmten Zeitraum zu produzieren, werde er investieren. Gesagt, getan. Nick, Dale Kurt nehmen einen Kredit auf, sie mieten ein Warenhaus, heuern Angestellte an und schaffen das Unmögliche. Doch es gäbe die Komödie „Kill The Boss 2“ nicht, wenn sich Hanson als Philanthrop erweisen würden. Natürlich sagt er kurz vor Abschluss des Deals ab, legt die drei frisch gebackenen Unternehmer rein und tut dies auch noch mit einigem Genuss.

Was folgt, verläuft in ähnlichen Bahnen wie schon der Vorgänger. Der Boss braucht eine Lektion. Doch dieses Mal entscheiden sich die drei nicht für einen Mord, sondern dafür den Sohn des Investors zu entführen. Hilarity ensues.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das fidele Trio, das 2011 in "Kill the Boss" Attentate gegen drei tyrannische Arbeitgeber ausheckte, schlägt wieder zu. Weil ein Raubtierkapitalist die amateurhaften Geschäftsgründer als gefundenes Fressen betrachtet, experimentieren sie mit Kidnapping und Lösegelderpressung. Dabei setzen sie in der bissigen Komödie "Kill the Boss 2" auf bewährte Weise unbeabsichtigte Verwicklungen in Gang. Trotz des Wechsels auf dem Regiestuhl – nach Seth Gordon ist nun Sean Anders ("Spritztour", "Der Chaos-Dad") am Zug – erfährt der satirische und verspielte Humor eine gelungene Fortsetzung. Es gibt nicht nur ein Wiedersehen mit markanten Figuren wie der sexsüchtigen Zahnärztin Julia (Jennifer Aniston) und dem Gauner Motherfucker Jones (Jamie Foxx), sondern auch witzige inhaltliche Bezüge zum ersten Film. Neu dabei sind Christoph Waltz in der Rolle des zynischen Widersachers und Chris Pine als junger Lebemann mit einem Vaterproblem.

    Nick, Dale und Kurt sind im Grunde immer noch die guten, anständigen Durchschnittstypen, die an Regeln und Fairplay glauben. Damit besitzen sie hohes Identifikationspotenzial, vor allem auch, wenn sie dann zwischen kriminellen Racheabsichten und skrupelhaften Rückziehern hin- und herschwanken. Besonders Nick ist für das Gewissen zuständig, während Dale und Kurt sich auf eher kindliche Art von der Gunst des Augenblicks leiten lassen. Beiläufig werden filmische Konventionen in Bezug auf sexuelle Verführbarkeit, kriminelles Verhalten oder Verfolgungsjagden ironisch beackert.

    Ihren besonderen Biss aber bekommt die Komödie erneut aufgrund ihrer frechen, satirischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, speziell mit dem amerikanischen Traum. Der Unternehmer Bert Hanson brüstet sich noch damit, ein klassischer Selfmademan zu sein, während sein Sohn Rex nicht mehr an die USA als Produktionsstandort glaubt. Aber wie schon Nicks Ex-Chef (Kevin Spacey), der nun im Knast sitzt, ist auch der alte Hanson ein amoralischer Egoist. Das ist nicht die Liga, welche die drei Helden der Geschichte anstreben: Sie sind lieber Hans-im-Glück-Figuren, die mit dem Verbrechen, das dann andere verüben, nur spielen.

    Fazit: Die köstlich ausgelassene Komödie "Kill the Boss 2" knöpft sich mit satirischem Biss das Krimigenre und zugleich den Glauben an den amerikanischen Traum vor.
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  • Sicherlich hat man den ein oder anderen Gag schon mal besser gesehen und nicht jeder der manchmal etwas sehr unter der Gürtellinie angesiedelten Späße zieht, aber "Kill The Boss 2" schafft es dennoch, immer wieder einen kleinen Dreh zu finden, um zahlreiche Gags sehenswert zu gestalten und damit für lautes Gelächter zu sorgen. Eine kurzweilige, sehenswerte Komödie, die trotz des schweren Standes eines Nachfolgers die Prüfung mit Bravour meistert.
  • Neue Gags, amüsante Geschichte, gute Neuzugänge – so muss ein Sequel zu einer Erfolgskomödie aussehen.
  • In der Fortsetzung des Komödienhits von 2011 versuchen sich die drei arbeitsgeschädigten Amigos als Unternehmer und schließlich als Kidnapper.

    Nach Seth Gordon und einer Humorausrichtung zwischen schwarz und derb ist nun Sean Anders als Regisseur an Bord. Dieser Thronwechsel bedeutet einen betonteren Schwerpunkt auf Idiotenzelebrierung mit absurden Zügen, die aktuell auch “Dumm und Dümmehr” zum Charts-Champion macht.

    Nick, Kurt und Dale sind nach inkompetenten Mordversuchen an ihren schikanösen Bossen nun unabhängige Unternehmer geworden, die für ihre Erfindung, einen multifunktionalen Duschkopf, einen Vertriebspartner suchen. Sie finden ihn in einem Konzernboss (kleine Rolle für Christoph Waltz), der die harm- und ahnungslosen Erfinder mit einer Täuschung ins Schuldenloch stürzt, um dann aus der Konkursmasse die neue Firma samt Produkt billig zu erwerben. In vertrauter geistiger Ohnmacht verschreiben sich die Freunde einem Plan zur Rückgewinnung ihrer Investition, der erneut die Grenzen ihrer kriminellen und intellektuellen Fähigkeiten schnell aufzeigt. Zentrum der Problemlösungsstrategie ist die Entführung des Konzernchefsohns, die in ein überraschendes Bündnis, aber auch das erwartete Chaos mündet.

    In der Rolle des ebenfalls verdorbenen Konzern-Früchtchens demonstriert Chris Pine komische Qualitäten und Wandlungsfähigkeit, die man sonst von dieser Franchise-Fortsetzung nicht erwarten darf. Die drei Protagonisten haben auch hier wenig Hirn, aber viel Herz, die schillernden Nebenfiguren des Vorgängers bekommen weitere Auftritte zwischen notgeil (Jennifer Aniston) und giftig (Kevin Spacey). Auch Jamie Foxx ist als kriminell vermeintlich beschlagener Ratgeber Motherfucker Jones wieder mit von der Partie – und ein klares Plus in dieser Komödie, die dem Idiotentum einen Altar errichtet und sich auf die absurden Diskussionen ihres Trios fokussiert. Trendige Abstecher ins Vulgäre und eine ausgedehnte Actionsequenz sichern zusätzlich die Massentauglichkeit dieser Fortsetzung, die Badfingers Oldie “No Matter What” als gut gelaunten, situationskomischen Gag in ihren Plot einbaut. Ein Hauch von tragischer Ironie, denn diese Band wurde finanziell wirklich abgezockt, in den Ruin getrieben, verlor nicht zuletzt deshalb zwei Gründungsmitglieder durch Selbstmord. kob.
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