Taffe Mädels (2013)

Originaltitel: The Heat
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Taffe Mädels: Actionkomödie über zwei grundverschiedene weibliche Cops (Sandra Bullock und Melissa McCarthy), die zusammen gegen einen Drogenbaron ermitteln - und sich dabei duellieren.

Nach vielen Jahren im Einsatz kämpft FBI-Agentin Ashburn noch immer um Akzeptanz bei ihren männlichen Kollegen. Die Ermittlungen gegen einen mysteriösen Drogenbaron scheinen die Eintrittskarte für ihre lang ersehnte Beförderung zu sein, zumal Ashburn mit einer Partnerin zusammenarbeiten darf. Doch Detective Mullins erweist sich als Albtraum, als aggressive, durchgeknallte und völlig inkompatible Straßenkämpferin, die sich in permanentes Kompetenzgerangel mit der regeltreuen Anzugträgerin vom FBI verstrickt.

Zwei grundverschiedene weibliche Cops müssen gemeinsam gegen einen gefährlichen Drogenbaron ermitteln. Actionkomödie nach vertrautem Buddy-Komödien-Rezept, die Sandra Bullock gegen Melissa McCarthy antreten lässt.

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Paul Feigs derb-komische Konfrontation zweier inkompatibler weibliche Cops beweist, dass sie mit männlichen Vorbildern durchaus mithalten kann.

    Nach “Brautalarm” könnte dies der nächste Hit der McCarthy-Ära werden, sofern der Zuschauer die schwergewichtige Komikerin auch als aggressive Amokläuferin in den Diensten der Polizei akzeptiert, die von den Kollegen genauso gefürchtet wird wie von den Kriminellen. Das gezeigte Verhaltensmuster von Detective Mullins (Melissa McCarthy) begründet der Film nicht zuletzt auch mit mangelnder Akzeptanz im Männer-dominierten Dienst, obwohl die Kausalität hier durchaus auch alternativ interpretiert werden könnte.

    Das Drehbuch von Sitcom-Autorin Katie Dippold, das den Produzenten eine Million Dollar wert war, versteht sich als weibliche Antwort auf das maskuline Genre der Buddy-Actionkomödie, wobei die Unterschiede wirklich nur im Geschlecht und nicht in den Sensibilitäten des Humors liegen, der, zwischen amüsant und anstrengend, in der Zuschauerrezeption Geschmackssache seine Konstante hat. Dabei wirkt McCarthys Polizistin aus der Abteilung durchgeknallt und rücksichtlos wie eine entfernte Verwandte von Mel Gibsons Figur in “Zwei stahlharte Profis”, während Sandra Bullocks FBI-Agentin die verspannte Paragraphenreiterin gibt, die lernen muss, dass smart auf der Straße nicht zwangsläufig Erfolg generiert.

    Der Plot, die Festnahme eines gefährlichen Drogenbarons, von dem über den Tarnnamen hinaus nicht viel bekannt ist, ist wenig mehr als Klebstoff, der die zahllosen Reibereien zwischen den beiden Frauen zusammenhält. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Situationskomik, obwohl es auch verbales Sperrfeuer zwischen den beiden Einzelgängerinnen gibt, die erstmals so etwas wie Freundschaft entdecken. Das Spektrum der angesprochenen Themen reicht von Dresscode bis hin zu Körperpflege. McCarthys Gewicht bleibt verbale Schutzzone, obwohl es der Film im Bild als Gagpool ohne Hemmungen ausbeutet. Erfahrungsgemäß kennt das breite Publikum keine Berührungsängste mit Humor ohne das Prädikat geistreich, findet darüber hinaus in McCarthy und Bullock ein Duo vor, das sich engagiert in die Schlacht wirft. Vom Erfolg des Konzepts ist das produzierende Studio überzeugt, denn eine Fortsetzung von “Taffe Mädels” ist bereits angekündigt. kob.

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