Bad Neighbors (2014)

Bad Neighbors Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 3.7
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Bad Neighbors: Aberwitzige Chaoskomödie über ein junges Paar, das sich auf einen Krieg mit der benachbarten Studentenverbindung einlässt.

Eigentlich sind Mac (Seth Rogen) und Kelly Radner (Rose Byrne) glücklich: Sie leben ein ruhiges Leben, haben ein eigenes Haus und sind seit Neustem auch noch Eltern eines Mädchens geworden. Doch irgendwie ist die Luft aus dem Leben auch raus, zu sehr haben sich die beiden der Gemütlichkeit hingegeben. Als im Nachbarhaus ausgerechnet die Studentenverbindung Delta Psi Beta einzieht, wollen es sich die beiden Junggebliebenen beweisen und nehmen an einer legendären Studenten-Party teil. Fortan einigt man sich darauf, eine entspannte Nachbarschaft zu führen und etwa bei Lärmbelästigung einfach zu klingeln, statt die Polizei zu rufen. Doch  die Feiern der Studenten sind häufig und laut und als auch das Klopfen nichts mehr bringt, bricht Mac das Versprechen und wendet sich an die Polizei. Diesen Vertrauensbruch will die Verbindung unter Anführer Teddy Sanders (Zac Efron) bestrafen und so bricht ein Nachbarschaftskrieg aus, der sich gewaschen hat. Die Fronten sind verhärtet und die Mittel drastisch...

Mit \”Bad Neighbors\” sorgte Regisseur Nicholas Stoller im Sommer 2014 für eine unterhaltsame Komödie, die viele Besucher in die Kinos lockte. Stoller agierte schon als Drehbuchautor bei den Jim-Carrey-Filmen \”Dick und Jane\” sowie \”Der Ja-Sager\” und hatte auch bei \”Die Muppets\” und \”Sex Tape\” seine Finger im Spiel. Zudem hat er als Regisseur bereits die Komödien \”Nie wieder Sex mit der Ex\” mit Jason Segel und Mila Kunis und \”Männertrip\” mit Russell Brand und Jonah Hill umgesetzt. Für \”Bad Neighbors\” konnte Stoller neben Seth Rogen, der den Film auch produzierte, Rose Byrne und Zac Efron auch Dave Franco (\”Die Unfassbaren – Now You See Me\”), Lisa Kudrow (\”Friends\”) und Christopher Mintz-Plasse (\”Superbad\”) gewinnen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Seth Rogen und Zac Efron bringen die Party zum Überkochen, im Kinosaal reicht‘s als netter Spaß für Zwischendurch.
  • Ein Traum wird wahr für Kelly und Mac Radner: Sie haben all ihre Ersparnisse zusammen gekratzt, um mit ihrer sechs Monate alten Tochter in ein Häuschen in der behüteten Vorstadt ziehen zu können. Als nebenan eine Horde partywütiger Studenten einzieht, wird der Traum zum Albtraum. Die College-Boys bestätigen alle Klischees, feiern jede Nacht bis in die Puppen. Rücksicht, Hilfsbereitschaft: Fehlanzeige. Kelly und Mac versuchen’s im Guten, beißen aber mit allen Kompromissvorschlägen auf Granit. Mit ihrem Beschluss, die lautstarke WG zu sabotieren, beschwören sie schließich einen Krieg herauf, bei dem sie eindeutig die schlechteren Karten haben. Zum Brüllen komisch, dieser wahnwitzige Kleinkrieg, bei dem es keine Sieger geben kann. Comedy-Experte Nicholas Stoller (“Nie wieder Sex mit der Ex”) zieht eine hinreißend eskalierende Nummernrevue ab. Das Tempo der ausgedehnten und mit allen verfügbaren Mitteln gefochtenen Schlacht zwischen Seth Rogen (“Das ist das Ende”) und Zac Efron (“Für immer Single”) – beide clever gegen den Strich besetzt – ist rasend hoch, die Gags sitzen, und zwischendrin bleibt noch Platz für den ein oder anderen klugen Gedanken.

    Fazit: Familienidyll vs. Feieralarm: In dieser Nachbarschaft können nicht alle überleben.
  • Filme über böse Nachbarn gibt es so einige: "Meine teuflischen Nachbarn", "Fright Night" oder der Hitchcock-Klassiker "Das Fenster zum Hof", um nur ein paar zu nennen. Die Komödie "Bad Neighbors" von Nicholas Stoller ("Männertrip", "Fast verheiratet") sticht allerdings ein wenig aus dieser Reihe heraus. Denn wenn Seth Rogen ("The Green Hornet", "Das ist das Ende") und Rose Byrne ("28 Weeks Later", "Insidious") sich mit Zac Efron ("Hairspray", "The Lucky One – Für immer der Deine") und seinen Film-Kommilitonen anlegen, ist nicht immer ganz klar, wer hier eigentlich die bösen Nachbarn sind.

    Im englischen Original heißt der Film schlicht "Neighbors" - nur der deutsche Titel wurde um das wertende und nach wie vor englische Adjektiv erweitert. Dabei macht es den Film gerade so sympathisch, dass es eben nicht die "bösen" und die "guten" Nachbarn gibt. Regisseur Nicholas Stoller lässt einfach zwei komplett unterschiedliche Lebensentwürfe aufeinanderprallen. Feierwütige Studenten und verantwortungsbewusste Eltern? Das passt eben nicht zusammen.

    Das wollen zunächst jedoch nicht einmal die Protagonisten wahrhaben. Es ist herrlich zu sehen, wie Mac und Kelly anfangs noch versuchen, gut mit ihren neuen Nachbarn auszukommen. Sie ziehen die ausgeflippte Sonnenbrille auf, packen das Baby ein und überbringen einen Joint als Begrüßungsgeschenk. Die Studenten ihrerseits laden die beiden – wenngleich aus nicht ganz uneigennützigen Motiven – direkt zu großen Einweihungsfete ein. Und die Radners lassen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und feiern, mit Babyfon bewaffnet, endlich mal wieder eine wilde Party. Ganz so wie früher, als sie noch keine Eltern waren.

    Doch natürlich bleibt es nicht bei der einen Party. Es dauert nicht lange, bis der ständige Lärm aus dem Nachbarhaus den Radners zu viel wird. Sie rufen die Polizei, obwohl sie Teddy versprochen hatten, das nicht zu tun. Daraufhin eskaliert der Streit zwischen den Nachbarn. Vor allem Kelly erweist sich dabei als überraschend durchtriebene Intrigantin, die einen perfiden Plan schmiedet, um Streit zwischen den Studenten zu schüren. Die wiederum wehren sich mit allerlei Gemeinheiten, die den Radners das Leben schwer machen.

    Das Besondere an "Bad Neighbors" ist, dass der Film es schafft, beide Seiten irgendwie sympathisch zu präsentieren. Die Studenten wissen, wie man Partys feiert, soviel steht fest, und sie beweisen etwa bei einer Robert De Niro-Mottoparty durchaus Geschmack. Andererseits inszeniert Nicholas Stoller seine junge Familie sehr charmant: die Radners wollen keine Spießer sein, sind aber doch für ihre kleine Tochter verantwortlich. Die liebenswerten Charaktere und einige wirklich gelungene Gags trösten dann auch über die unzähligen Witze über Größe und Beschaffenheit von Geschlechtsteilen hinweg, in denen "Bad Neighbors" sich ergeht, und sorgen dafür, dass der Film am Ende einen positiven Eindruck hinterlässt.

    Fazit: "Bad Neighbors" bewegt sich zwischen prolligem Teenagerklamauk und charmanter Familienkomödie. Sehr gelungen ist, wie Regisseur Nicholas Stoller es schafft, sympathische Charaktere auf beiden Seiten des turbulenten Kleinkriegs zwischen ungleichen Nachbarn zu zeichnen.
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Darsteller und Crew

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