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Die Muppets (2011)

Originaltitel: The Muppets
Die Muppets Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Muppets: Kermit, Miss Piggy, Tier & Co. sind zurück im Kino: Die Kultpuppen von Jim Henson müssen ihr altes Theater vor einem Öl-Tycoon retten!

Walter ist der größte Fan der Muppets. Dass er selbst eine Puppe ist, blieb ihm und seinem großen Bruder Gary nicht verborgen, mit dem er, zum Leidwesen von Garys Freundin Amy, die meiste Zeit verbringt. Als ein Ölbaron den finsteren Plan schmiedet, das alte Studio der Muppets abzureißen, kommt Walters große Chance. Endlich kann er seine Idole nicht nur kennenlernen, sondern sie nach langer Trennung sogar wiedervereinen, um gemeinsam ihre Vergangenheit zu bewahren und ihnen vielleicht sogar eine Zukunft zu ermöglichen.

Nach langer Trennung finden die Muppets wieder zusammen, um ihr altes Studio den Klauen eines Ölmagnaten entreißen zu können. Kinocomeback der Muppets, die sich ganz im Sinne ihrer Fangemeinde präsentieren und sich vor klassischem Entertainment verbeugen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • 30 Jahre, nachdem auf der Bühne der ursprünglichen Fernsehshow das Licht zum letzten Mal angemacht wurde und die Puppen tanzten, und über 10 Jahre nach dem letzten Kinofilm melden sich Jim Hensons Muppets zurück, um sich einer neuen Generation von Zuschauern zu präsentieren. Und weil Relaunches von bekannten Unterhaltungsmarken derzeit so en vogue sind, heißt der neue Film ganz unbescheiden „Die Muppets“ – ganz so, als hätte es nicht bereits fünf äußerst erfolgreiche TV-Staffeln, sechs Spielfilme und diverse Spin-offs gegeben.

    Ein großes Erbe, das die neuen Muppets da antreten, immerhin gilt das Original als Kult. Jeder kennt Kermit, den wortgewandten Stofffrosch, wie er als Conférencier seiner kleinen, aber feinen Varieté-Show jeden Act mit einem euphorischen „Applaus, Applaus, Applaaaus!“ ankündigt. An seiner Seite fanden sich immer die ganz großen Namen der Unterhaltungsbranche: In jeder der 120 Folgen „Muppet Show“, die von 1976 bis 1981 ausgestrahlt wurden, trat ein prominenter Gaststar auf. Peter Sellers, Julie Andrews, Johnny Cash, Shirley Bassey oder Roger Moore – die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

    Daran hat sich auch im neuen Film nichts geändert. Jason Segel, den viele aus der TV-Serie „How I Met Your Mother“ kennen dürften und der als Hauptdarsteller, Drehbuchautor und ausführender Produzent wohl so etwas wie die treibende Kraft hinter dem Projekt war, hat zahlreiche Kollegen eingeladen, eine Gastrolle in „Die Muppets“ zu übernehmen. Und viele sind der Einladung gefolgt: sein Sitcom-Kumpel Barney alias Neil Patrick Harris, Nirvana-Drummer David Grohl, Whoopi Goldberg, Alan Arkin und nicht zuletzt Jack Black, der es als Anti-Aggressionstrainer von Tier, dem wilden Schlagzeuger der Muppets-Band, nicht immer leicht hat.

    Die eigentlichen Stars sind aber natürlich die von Jim Henson und Frank Oz erschaffenen Puppen. Und die neuen Muppets sind auch als Disney-Figuren ganz die alten: immer noch chaotisch, immer noch anarchisch, äußerst musikalisch und allzu menschlich.

    Vor allem aber ist der Film herrlich selbstreflexiv. Als Kermit anfangs zu bedenken gibt, dass die meisten Muppets dem Showbusiness den Rücken gekehrt haben, meint Amy Adams lakonisch: „Das wird dann wohl ein kurzer Film“. Später, nachdem sie – wie könnte es anders sein – die ersten Muppets im Boot haben, beschließen sie kurzer Hand, die übrigen Kollegen per Montage-Sequenz einzusammeln, weil das einfach schneller geht. Und als sie vor dem Problem stehen, dass Miss Piggy mittlerweile in Frankreich arbeitet, was von L.A. aus mit dem Auto bekanntermaßen nur schwer zu erreichen ist, beschließen sie kurzerhand, „per Landkarte“ zu reisen – eine sehr effiziente Art der Fortbewegung, die leider nur im Film zum Einsatz kommt.

    Die Selbstreflexivität wird allerdings nicht nur für ein paar – wirklich gelungene – Gags genutzt. Der Film wirft darüber hinaus eine wichtige Frage auf: nämlich die, ob die Muppets und ihre Form der Unterhaltung heutzutage noch zeitgemäß sind. Der Fiesling des Films, Tex Richman, denkt das natürlich nicht. Er will eine Konkurrenzveranstaltung auf die Beine stellen, die „Moopets“, einen, wie er sagt, „harten, zynischen Act für eine harte, zynische Welt“. Als Zuschauer fühlt man sich an dieser Stelle regelrecht ertappt, falls man anfangs noch im Angesicht der zuckersüßen Kleinstadtidylle von Smalltown genervt die Augen verdreht hat. Hier werden Konflikte eben in einem einzigen Song aufgelöst – warum auch nicht? Spott und Humor, der unter die Gürtellinie oder auf Kosten anderer geht, gibt es schließlich genug in unserer schönen, neuen Medienwelt. Sollen Waldorf und Statler schimpfen, soviel sie wollen: die Muppets machen ihre Sache schon ganz gut. Damals wie heute.

    Fazit: „Die Muppets“ sind so gut wie eh und je – ein großer Spaß für alte und zukünftige Fans der chaotischen Stoffpuppen.
  • Applaus, Applaus, Applaus – für das Comeback des Jahres mit einem Staraufgebot, das seinesgleichen sucht.

    Die Gier nach Öl kennt keine Grenzen – jetzt will der schmierige Öl-Multi Tex (Chris Cooper) sogar unter dem verwaisten Muppet-Theater danach bohren. Dafür soll der Bau abgerissen werden, was Walter, der weltgrößte Muppet-Fan, und seine Freunde Gary und Mary (Jason Segel und Amy Adams) aus den Socken haut. Um die Bühne zu retten, sind zehn Millionen Dollar nötig. Entsetzt fassen sie einen Plan: Die seit vielen Jahren in alle Winde verstreuten Muppet-Mitglieder ausfindig machen und eine neue Show auf die Beine stellen. Doch das wird nicht ganz einfach: Fozzie tritt mit der Las-Vegas-Showband “The Moopets” auf, Gonzo verdingt sich als Luxus-Klempner mit seiner Firma Gonzo’s Royal Flush, Miss Piggy schreibt als Chefredakteurin für die Vogue in Paris über Mode für Mollige und das Tier unterzieht sich einer Anti-Aggressions-Therapie in Santa Barbara. Da braucht es schon einiges, unter anderem auch Kermits Hilfe, um die verrückte Truppe wieder zusammenzubringen. Vermutlich steht deshalb soviel durchgeknalltes Zeug im Drehbuch, dass sich vor lauter Gags und Quatsch die Balken biegen. Dazu geben sich einige illustre Stargäste aus der Film- und Musikbranche in Gastauftritten die Klinke in die Hand. Lassen Sie sich überraschen! Dieser Film krönt die bisher so erfolgreiche Muppets-Historie und verspricht ein schräges Kinoerlebnis der Sonderklasse. Bühne frei – der Schuppen muss wackeln! Manamana …
  • Für Kinder zu selbstironisch, für Muffel zu albern - doch große Unterhaltung, vor allem für alte Fans.
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