Männertrip (2010)

Originaltitel: Get Him to the Greek
Männertrip Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Männertrip: Urkomisch-unflätige Buddykomödie, in der ein bodenständiger Plattenlabel-Angestellter einen abgehalfterten Rockstar für drei wilde Tage und Nächte begleitet.

Der bodenständige Plattenlabel-Angestellte Aaron darf für seinen Boss den abgehalfterten Rockstar Aldous in London abholen, um ihn erst nach New York für einen Promoauftritt bei der “Today Show” und nach Los Angeles zum Konzert zu begleiten. Statt pünktlich zum Flughafen zu fahren, schleppt Aldous seinen größten Fan Aaron von einer Kneipe in die andere, macht ihn sturzbetrunken und lässt ihn auf dem Klo von einem Groupie beglücken. Sie schaffen es dennoch rechtzeitig in den Big Apple, und Aaron nimmt es auf sich, anstelle von Aldous Alkohol und Drogen zu konsumieren, um seinen Schützling wenigstens halbwegs nüchtern zu halten.

Der Plattenlabel-Angestellte Aaron holt den abgehalfterten Rockstar Aldous in London ab, um ihn erst nach New York für einen Promoauftritt und nach Los Angeles zum Konzert zu begleiten. Statt pünktlich zum Flughafen zu fahren, schleppt der Musiker Aaron von einer Kneipe in die andere, und macht ihn sturzbetrunken. Sie schaffen es dennoch rechtzeitig in den Big Apple, und Aaron nimmt es auf sich, anstelle von Aldous Alkohol und Drogen zu konsumieren, um seinen Schützling wenigstens halbwegs nüchtern zu halten.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (6)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein braver Angestellter soll einen ausgeflippten Rockstar beaufsichtigen, damit er auf dem Weg zum Konzert nicht verloren geht. Die Männerfreundschaft, zu der es im Verlauf des Roadmovies unweigerlich kommt, ist in dieser deftigen Komödie gespickt mit Witzen, die mit Geschmacklosigkeit schockieren wollen. Die Partyhölle eines selbstzerstörerischen Rockstar-Daseins hat allerdings auch für Außenstehende den einen oder anderen Aha-Effekt, mit satirischen Einblicken hinter den schönen Schein des Showbusiness. Dafür sorgen die schamlos-offenen Sprüche und Geistesblitze in diesem Werk von Produzent Judd Apatow und Regisseur Nicholas Stoller.

    Die Figur des Rockstars Aldous Snow stammt aus dem Debütfilm von Stoller, „Nie wieder Sex mit der Ex“. Dort spielte der britische Comedian Russell Brand 2008 den Charakter so, dass er versprach, auch als tragende Rolle eines Films attraktiv zu sein. Seinen androgynen Hüftschwung und das selbstverliebte Tänzeln hat Aldous Snow in der neuen Geschichte behalten, aber nun ist er nach dem Flop seines Albums „African Child“ dem Alkohol und den Drogen verfallen. Natürlich ist er interessiert an dem Comeback-Konzertangebot aus Amerika, liegt sein letzter öffentlicher Auftritt doch schon einige Jahre zurück. Russell Brand liegt die Rolle des verwöhnten großen Kindes mit der coolen Aura und dem weichen Herzen.

    Jonah Hill, der in „Nie wieder Sex mit der Ex“ einen Hotelkellner und Fan von Aldous Snow spielte, ist diesmal ein anderer Charakter. Als Angestellter der Plattenfirma trägt der dicke Aaron Green meistens Sakko und Krawatte, aber er ist unrasiert, vermutlich auch weil im Laufe seines Roadtrips wenig Zeit für die Körperpflege bleibt. Aaron soll dafür sorgen, dass der Rockstar für sein Fernsehinterview in New York 30 Minuten lang nüchtern bleibt. Das geht nur, indem er sich sämtliche Stoffe, die Aldous im Taxi aus der Tasche zieht, selbst einverleibt. Bezeichnend für den Stil des Films wird das Erbrochene, das Aaron eine lange Zeit auf seinem Jackett trägt.

    Solche Hämmer nimmt man vielleicht eher hin, weil die Komödie auch satirisch ein paar gute Sprüche bietet, wie den schwarzen Musiker, der sagt, er mache für die Kamera „das afrikanische Gesicht“: strahlendes Strandparty-Grinsen. Im Schlepptau des Rockstars befürchtet der schwer benebelte Aaron einmal, einen Infarkt zu bekommen. Aldous kümmert sich rührend um ihn, indem er ihm den lebensrettenden Halt für seine Hände bietet – ein Fell an der Wand. Solche Szenen haben etwas Urkomisches. Es gibt Gastauftritte von Musikgrößen wie dem Metallica-Drummer Lars Ulrich. Eine gelungene Rolle spielt Sean Combs als abgebrühter Vorgesetzter von Aaron Green.

    Fazit: Der britische Comedian Russell Brand spielt einen ausgeflippten Rockstar in diesem amerikanischen Roadmovie der deftigen Späße.
  • Urkomisch-unflätige Buddykomödie, in der ein bodenständiger Plattenlabel-Angestellter einen partysüchtigen Rockstar für drei wilde Tage und Nächte begleitet.

    Sex, Drugs & Rock’n’Roll im Exzess fungieren als Aufhänger dieses von Judd Apatow produzierten Trips in die bizarre Welt eines abgehalfterten Rockstars. Bei der Figur Aldous Snow (erinnerswert eigenwillig vom britischen Komiker Russell Brand verkörpert) handelt es sich um ein Spin-Off der ebenfalls von Nick Stoller inszenierten romantischen Dramedy “Nie wieder Sex mit der Ex“. Ein Wiedersehen gibt es ebenfalls mit Jonah Hill, der zuvor einen musikvernarrten Kellner mimte. Diesmal spielt er den fidelen Plattenfirma-Kuli Aaron, der seinem unerschütterlichen Boss Sergio (ein grandioser Sean “P. Diddy” Combs) den Vorschlag macht, den abgestürzten Rocker Aldous für ein Jubiläumskonzert aus der (versoffenen) Versenkung zu holen. Wenig später erhält Aaron das Okay, Aldous in London abzuholen, um ihn zuerst nach New York für einen Promo-Auftritt bei der “Today Show” (Tie-In muss sein) und anschließend nach Los Angeles zum Konzert zu bringen. Als Aaron, ein Fan von Aldous, alsbald seinem Idol persönlich gegenüber steht, gewinnt der rotzige Rocker sofort die Oberhand. Statt pünktlich zum Flughafen zu fahren, schleppt er Aaron von einer Kneipe in die andere, macht ihn sturzbetrunken und lässt ihn auf dem Klo von einem Groupie beglücken. Sie schaffen es dennoch rechtzeitig in den Big Apple und Aaron nimmt es auf sich, Aldous’ Alk und Drogen zu konsumieren, um seinen Schützling wenigstens halbwegs nüchtern zu halten. Nach einem “Hangover“-Stopover in Las Vegas (bei dieser Party mischt auch Sergio mit seiner patentierten “Mindfuck”-Strategie mit) steuern sie Los Angeles für das große Comeback an. Zuvor ergeben sich allerdings noch diverse Gefühlskomplikationen mit Aarons Freundin Daphne und Aldous’ Ex Jackie Q (Rose Byrne), die jetzt mit Metallica-Drummer Lars Ulrich (als er selbst) liiert ist. Am Ende ihrer gemeinsamen Partyorgien-Odyssee sind beide Männer nicht nur erschöpft, sondern auch emotional reifer als zuvor.

    Regisseur Stoller verfasste das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Jason Segel (der auch “Nie wieder Sex mit der Ex” verfasste) und sie zeigen Fingerspitzengefühl für das Musikbusiness. Der Film bietet schreiend komische Vignetten, wie etwa Aldous’ grottenschlecht-salbungsvolles Musikvideo “African Child”. Die anderen Songs von Aldous und Jackie Q gehen melodisch ins Ohr, wobei die Texte in punkto Obszönität kaum zu überbieten sind. Im Rundumschlag werden teils ultrakrude Bad Taste Gags untergebracht (in diesem Fall geht es sehr analfixiert zur Sache), dem wiederum der Apatow-Tradition entsprechend mit aufrichtig gefühlvollen Momenten gegengesteuert wird. So stimmt die Mischung bei dieser frech-frivolen Komödie im aberwitzigen “Hangover”-Stil und an Fans sollte es nicht mangeln. ara.

Darsteller und Crew

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