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13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi (2015)

13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (20)
  1. Ø 3.8
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2

Filmhandlung und Hintergrund

13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi: Actionthriller um den Überlebenskampf von US-Personal eines Stützpunkts in Libyen bei einem 13 Stunden währenden Angriff.

Libyen, 11. September 2012: Der ehemalige Diktator Muammar al-Gaddafi ist bald ein Jahr tot. Die neue Regierung hat Schwierigkeiten die Sicherheit im Land aufrechtzuerhalten. Als dann Gerüchte von antiislamischen Videos im Internet auftauchen, kippt die Lage im Land. Radikale Moslems stürmen die amerikanische Botschaft in Bengasi. Die amerikanischen Sicherheitskräfte werden von der Situation völlig überrascht. Obwohl nebenan ein Ableger der CIA stationiert ist, gibt es keinerlei Befehle, in die Ereignisse einzugreifen. Die dortigen Männer wollen jedoch nicht tatenlos zusehen, wie die Botschaft zerstört wird. Jack Silva (John Krasinski), der Leiter der Wachmannschaft, Rone (James Badge Dale) und die weiteren Sicherheitsmänner Tanto (Pablo Schreiber), Boon (David Denman), Glen (Toby Stephens) und Oz (Max Martini) greifen unautorisiert ein. Sie eilen der Botschaft und ihren Landsleuten zur Hilfe. Der Angriff dauert 13 Stunden, wobei es zahlreiche Tote und Verletzte gibt. Die Männer können wegen der Übermacht der Angreifer nur mit größter Mühe die islamistischen Milizen abwehren. Der Einsatz endet für die USA in einer Tragödie. Das Kriegsdrama basiert auf dem Sachbuch „13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi“, das die wahren Ereignisse, während des Angriffs auf das US-Konsulat in Bengasi aufarbeitet. Michael Bay ist für seine actiongeladenen Filme wie die „Transformers“-Reihe oder zuletzt die Neuverfilmung von „Teenage Mutant Ninja Turtles“ bekannt. Sein neuester Film spielt wie zuletzt „Pearl Habor“ in einem historischen Setting. Allerdings kann man von Michael Bay erneut ein explosionsreiches und schussintensives Action-Spektakel erwarten. John Krasinski („The Office“), der Ehemann von Emily Blunt („Sicario“), spielt einen US-Navy Seal, der die Crew leitet und zu den heimlichen Helden des Ereignisses gehört.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Michael Bay versucht sich an einer ernsthaften Aufbereitung eines Terroranschlags in Libyen. Keine Pointe.
  • Action-Bombastiker Michael Bay schildert bildwuchtig den Terroristenangriff auf den diplomatischen US-Posten in Benghazi anno 2012.

    Für seinen bislang selbsterklärt “realsten Film” nahm sich der bekannt pro-militaristische Regisseur der “Transformers”-Blockbusterreihe den Tatsachen-Bestseller “13 Hours: The Inside Account of What Really Happened in Benghazi” von Mitchell Zuckoff zur Hand. Die einhergehende Drehbuchadaption über die undurchsichtigen Ereignisse am 11. September 2012 in Libyen, die dem US-Botschafter Chris Stevens und vier weiteren Amerikanern (sowie zahlreichen libyschen Militanten) das Leben kosteten, wurde von Autor (und Skriptnovizen) Chuck Hogan übernommen.

    Der Auftakt wird mit eingeblendeten Fakten über die Situation in Libyen nach Gaddafis Entmachtung gemacht. Der diplomatische Stützpunkt in Benghazi wird von einem geheimen CIA-Posten mit dutzenden Mitarbeitern in unmittelbarer Nähe unterstützt. Für ihre Sicherheit sorgen lediglich sechs Angestellte des GRS (Global Response Staff), der sich aus ehemaligen Marines und Navy SEALs zusammensetzt. Unter ihnen stechen Jack Silva (John Krasinski profiliert sich als sympathischer Tom-Hanks-Verschnitt mit mehr Muskeln) und Tyrone Wood (James Badge Dale) als alte Freunde hervor, die beide ihre Familie zu Hause vermissen. Sie werden alsbald in eine brenzlige Situation verwickelt, als das Anwesen vom Botschafter attackiert wird, und das Team jedoch zunächst nicht die Erlaubnis erhält zur Hilfe zu eilen. Die Situation eskaliert zunehmend und es kommt schließlich zu einer Alamo-ähnlichen Belagerung durch eine Überzähl von libyschen Terroristen. Die Männer des GRS kämpfen nun todesmutig für das Überleben der CIA-Leute in einer schier aussichtslosen Situation.

    Rein visuell gesehen filmen aktuell wohl wenige so schön (und pathetisch-patriotisch) bebilderte cineastische Materialschlachten wie Bay. Der ehemalige Werbefilmer greift auch hier mit Explosionen, Waffengefechten, Autoverfolgungsjagden, etc. in die ästhetischen Actionvollen, was mit wummernden Soundeffekten unterlegt wird. So weist der spannungsgeladene Kriegsthriller vergleichbar mit seinen Genregeschwistern “American Sniper” und “Lone Survivor” intensive Kampfgefechtsszenen sowie gefühlsreiche Momente von herzrührender Familieninteraktion (hier per Internet-Telefonaten) als auch aufrichtiges Kameraden-Bonding auf. Eine weitere Parallele ergibt sich, indem die Geschehnisse aus der Perspektive der heroischen Soldaten erzählt werden, politische Komplexität hingegen wird fast gänzlich ausgeklammert. Ob es der wohl intentionierten doch häufig nicht nur hinsichtlich der Logistik verwirrend und unübersichtlich wirkenden Inszenierung von Bay gelingt aufklärendes Licht auf den dramatischen Vorfall zu werfen, sei letztlich dahingestellt. Der packende Unterhaltungswert ist jedoch nicht abzusprechen. ara.

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