Teenage Mutant Ninja Turtles (2014)

Teenage Mutant Ninja Turtles Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Teenage Mutant Ninja Turtles: Die Karate-Kulthelden mit Schildkrötenpanzer sind zurück - mit Megan Fox an ihrer Seite. Großes Spektakel!

New York City ist auch nicht mehr das, was es einmal war: fiese Verbrecher, die sogenannten Fußsoldaten, terrorisieren die Bürger der Stadt mitten am Tag und die Polizei kann nur tatenlos zusehen. Doch die Reporterin April O’Neil (Megan Fox) will sich das nicht mehr bieten lassen und will der Untergrundorganisation auf die Spur kommen. Dabei macht sie eines Tages jedoch eine merkwürdige Entdeckung. Als die Fußsoldaten in der U-Bahn-Station auftauchen, um die Bürger zu schikanieren, tauchen vier Gestalten auf, die die Verbrecher in die Flucht schlagen, ohne dabei erkannt zu werden. O’Neil nimmt die Verfolgung auf und steht plötzlich vier ausgewachsenen Schildkröten, den “Teenage Mutant Ninja Turtles”, gegenüber, die sich dem Guten verschrieben haben. Einst wurden die Schildkrötenbrüder Raphael (Alan Ritchson), Michelangelo (Noel Fisher), Donatello (Jeremy Howard) und Leonardo (Pete Ploszek) von ihrem Meister Splinter (Danny Woodburn) aufgezogen und in der Ninja-Kampfkunst unterrichtet. Nun wollen sie sich dem bösen Shredder, dem Gebieter über die Fußsoldaten, entgegentreten. Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre wurden die “Teenage Mutant Ninja Turtles” weltweit bekannt und sehr populär. Das lag nicht einmal an der Comic-Vorlage, sondern vielmehr an der Fernsehserie “Teenage Mutant Hero Turtles”, die wohl jedes Kind in dieser Zeit konsumiert hat. Es folgten sogar mehr oder weniger erfolgreiche Kino-Adaptionen, doch seit den 2000er Jahren ist es still um die Helden geworden. Doch nachdem Christopher Nolan mit “The Dark Knight” auch Batman wiederbelebte, dachte sich Produzent Michael Bay, dass den “Teenage Mutant Ninja Turtles” ein düsterer Anstrich wohl ebenfalls gut stehen würde. Statt einem Animationsfilm entschieden sich die Verantwortlichen für eine Realverfilmung, in der die Schildkröten via CGI die Leinwand erobern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Cowabunga! Pizza! Martial Arts und coole Sprüche. Wer in den 1980ern Kind war, kennt die "Teenage Mutant Ninja Turtles" schon sein ganzes Leben. Die menschlichen Schildkröten mit den ausgeprägten Kampfkunstfähigkeiten hatten in den letzten 30 Jahren Auftritte in diversen Comics, Fernsehserien und Kinofilmen. Jetzt stürmen sie erneut die Leinwand, in 3D, unter der Regie von Jonathan Liebesman ("The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning", "Zorn der Titanen") und produziert von Michael Bay ("Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre", "Transformers").

    Wer die Turtles nicht kennen sollte, hier kurz die Eckdaten: Sie sind mutierte, humanoide Schildkröten, die in den Abwasserkanälen von New York leben. Sie sind Ninjas, bewaffnet mit Katana, Sai, Nunchaku und Bo-Stab. Schließlich sind sie auch noch Teenager – eben "Teenage Mutant Ninja Turtles". Benannt sind die vier nach italienischen Malern de Renaissance, und jeder von ihnen ist ein Archetyp, ein Gefäß für ganz spezielle Charaktereigenschaften: Leonardo ist der mutige Anführer, Raphael der hitzköpfige Kämpfer, Michelangelo der smarte Witzbold und Donatello der schlaue Technikfreak.

    Die Story, die "Teenage Mutant Ninja Turtles" erzählt, hat man schon x-mal gehört. Sie beinhaltet ein bisschen Coming of Age – weil ihr Meister Splinter (Danny Woodburn), eine ebenfalls mutierte Ratte, die gleichermaßen Ziehvater und Ausbilder der vier Brüder ist, die Turtles erstmal an der kurzen Leine hält –, einen recht vorhersehbaren Verrat und am Ende den obligatorischen Showdown mit dem Erzfeind. Das ist alles ganz solide, aber wenig überraschend. Ob man sich davon mitreißen lässt, hängt wohl in erster Linie davon ab, ob man sich mit den Turtles identifizieren kann. Doch die nötige Fanbasis sollten die "Teenage Mutant Ninja Turtles" eigentlich haben, schließlich sind sie seit 1984 Teil der Popkultur.

    Technisch ist der Film von Jonatahn Liebesman auf dem allerneusten Stand. "Teenage Mutant Ninja Turtles" sieht aus und fühlt sich an wie ein "Transformers"-Film, hat allerdings auch ein ähnliches Problem wie Michael Bays Roboterspektakel: er nimmt sich sehr ernst. Angesichts vier mutierter Ninja-Schildkröten als Protagonisten hätte dem Film eine etwas parodistische oder selbstironische Haltung ganz gut getan. Doch außer Michelangelos flapsigen Sprüchen, die aber schlicht seine Charaktereigenschaft sind, und einer in aller Länge inszenierten Einstellung, in der die Turtles in einem Aufzug Beatboxen, vergisst der Film, dass er eigentlich sehr viel absurdes Potential hätte. Selbst der aus den TV-Serien "Arrested Development" und "30 Rock" bekannte Schauspieler Will Arnett, der neben – einer völlig austauschbaren – Megan Fox ("Transformers", "Passion Play") den Kameramann Vern Fenwick spielt, bleibt weitgehend unlustig.

    Ganz in seinem Element ist dagegen William Fichtner ("Prison Break", "The Dark Knight"), der den zwielichtigen Industriellen Eric Sacks spielt. Und die Hauptfiguren des Films sind zumindest optisch beeindruckend: Wo die Turtles in den bisherigen Filmen aussahen, wie Menschen in Schildkrötenkostümen, sehen sie jetzt aus wie menschliche Schildkröten, denen vier echte Schauspieler Mimik und Gestik leihen. Allein dafür dürfte sich für Fans der Franchise der Kinobesuch lohnen.

    Fazit: "Teenage Mutant Ninja Turtles" ist ein solider Actionstreifen, dem angesichts von mutierten Ninja-Schildkröten als Protagonisten ein wenig mehr Augenzwinkern gut getan hätte. Fans der kultigen Reptilien dürften aber dennoch auf ihre Kosten kommen.
  • Sie sind unschlagbar: Mit sensationellen 65 Mio. Dollar sprengten die humanoiden Kult-Schildkröten an ihrem Startwochenende in Amerika das Boxoffice. Fast 30 Jahre, nachdem sie zum ersten Mal das Licht des Bildschirms erblickten, ziehen Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo wieder in den Kampf gegen ihren ultimativen Gegner, Ninja-Meister Shredder und den Footclan. Und die Fans auf der ganzen Welt ziehen mit, denn kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so fest in den Herzen ganzer Generationen zu verankern wie die pizzafanatischen Brüder. Unterstützung im Kampf gegen Shredders teuflisches Vorhaben bekommen sie wieder von Mentor Splinter sowie diesmal von der furchtlosen Journalistin April O’Neil und Kameramann Vern Fenwick. Bei der Wahl der Waffen setzen sie auf Nunchucks, Bo Stab und Co. sowie auf ihr bewährtes Ninja-Können, Witz, Cleverness und brüderliche Verbundenheit. Regisseur Jonathan Liebesman (“Zorn der Titanen“) lässt, mit Unterstützung von Mastermind Michael Bay (“Transformers”), ein hochexplosives 3D-Popcorn-Action-Paket auf der Leinwand explodieren. Ausgestattet mit neuester CGI-Technologie schickt er die Comicfiguren aus der Kanalisation New Yorks mit Turtles-Power und jeder Menge Humor in den Kampf, unterstützt von heißer Megan Fox (“Transformers”) als toughe Journalistin, den Comedy-Ikonen Whoopi Goldberg und Will Arnett sowie William Fichtner (“The Dark Knight“) als Fiesling Eric Sacks. Ein Kampf gegen dunkle Schatten und düstere Gegner, mit rasenden Verfolgungsjagden, turbulenten Panzerrutschpartien und der Demaskierung von Michaelangelo, denn die Turtles zeigen mehr von sich als je zuvor – das muss man gesehen haben!

    Fazit: Cowabunga: Sexy Megan und die coolen Turtles stürmen mit Charme, Mut und Pizza die Kinocharts.
  • Mancher Kritiker macht es sich leicht, den neuen Film von dem dieses Mal als Produzent in Erscheinung tretenden Michael Bay zu kritisieren. Zudem führte noch Jonathan Liebesmann Regie, der nicht gerade zu den qualitativ versiertesten Vertretern seiner Zunft zählt. Doch man muss sich bei Teenage Mutant Ninja Turtles überhaupt erstmal vor Augen führen, um welche Art Film es sich handelt - nämlich um ein unterhaltsames Actionspektakel mit einer nur noch wenig erkennbaren subversiven Note der Comic-Vorlage. Und von Leichenflädderei kann nach den nur bedingt hochkarätigen Vorgängern auch nicht gesprochen werden.Dennoch ist es schade, wie wenig sich getraut wurde. Bei einem Film mit diesem Titel ist es beinahe absurd, dass die Hauptfiguren so wenig Spielraum erhalten. Deren Origin-Story ist zwar nun detaillierter ausgearbeitet, aber teilweise hanebüchen. Der Stand der heutigen Effekte lässt zwar mehr Entfaltungsmöglichkeiten, aber die Action ist oft nicht spürbar. Dabei hätte man die Turtles nur machen lassen müssen - wie am Ende. Für die geplante Fortsetzung also bitte mehr charmante Schildkröten und weniger einfältiges Getue von April O'Neal.
  • Die Schurkenfigur ist schwach, aber das macht der Film durch reichlich Action und echten Turtles-Humor wett.
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  • Die Mittel und das Potenzial, den ersten großen Leinwandauftritt der "Teenage Mutant Ninja Turtles" mit einem Ausrufezeichen zu versehen, waren vorhanden, doch das Ergebnis ist für den Zuschauer unbefriedigend, für einen Ninja-Turtles-Fan umso mehr.
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