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The Walking Dead Staffel 8 Folge 2 Review: Das ist passiert

The Walking Dead Staffel 8 Folge 2 Review: Das ist passiert

Die 2. Folge von „The Walking Dead“ Staffel 8 knüpft direkt an den actionreichen Staffelauftakt an. Diesmal landen Rick und Co. einen empfindlichen Schlag gegen die Saviors. Doch der Sieg hat seinen Preis.

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„The Damned“ beginnt mit Close-ups von Rick, Daryl, Carol und diversen anderen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass sich alle an einem Fleck befinden. In Wirklichkeit kämpfen sie aber an vier verschiedenen Fronten. Die 8. Staffel von „The Walking Dead“ hält an der verschachtelten Erzählweise fest, was für Verwirrung sorgt. Wir haben die Erzählstränge zusammengefasst:

  • Carol (Melissa McBride) und König Ezekiel (Khary Payton) jagen einen Angreifer, der sie in der letzten Folge mit einer Granate beworfen hat. Bevor er Negans Zentrale warnen kann.
  • Rick (Andrew Lincoln) und Daryl (Norman Reedus) wollen eine Zweigstelle der Saviors ausrauben, in der sich das Arsenal mit den großen Geschützen befinden soll.
  • Tara, Jesus (Tom Payne) und Morgan (Lennie James) stürmen die Basis, die Rick und seine Leute in der 6. Season im Auftrag von Gregory erobert haben.
  • An anderer Front dezimieren Aaron (Ross Marquand) und Eric die Gegner, doch dabei kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall.
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The Walking Dead: Wer überlebt den Krieg gegen Negan?

Carol und König Ezekiel: Love is in the air?

Carol und König Ezekiel verfolgen den Mann, der sie in der letzten Folge mit einer Granate beworfen hat. Dabei treffen sie auf einen Beißer, der von einer giftigen Substanz zersetzt wurde. Ansonsten passiert hier nicht viel, wenn man mal von König Ezekiels hochtrabenden Monologen absieht. Dass Carol sich trotz ihrer null-bullshit Attitüde so höflich gibt, grenzt fast an ein Wunder. Als die Gruppe den Gesuchten im Dickicht erspäht, zeigt Ezekiel, dass er nicht nur schwafeln kann. Der Hofstaat hat Tiger Shiva als Verstärkung mitgebracht, der den Flüchtenden sogleich fachmännisch filetiert. Dafür bekommt Ezekiel bewundernde ja fast schon flirtreife Blicke von Carol zugeworfen. Ob zwischen den beiden noch was läuft? Oder interpretieren wir zu viel rein und Carol ist nur das erste Mal nicht mehr genervt von ihm?

Rick und Daryl: Wer sind hier die Monster?

Rick und Daryl greifen derweil einen zentralen Stützpunkt an, der das Waffenarsenal der Saviors enthalten soll. Die Mission verläuft reibungslos, bis Rick an einen Mann gerät, der eine verschlossene Tür mit allen Kräften verteidigt. Der Angreifer kann zwar mit einem Würgegriff bezwungen werden, doch der Sieg sorgt für Ernüchterung. In dem Raum befinden sich gar keine Waffen, sondern ein friedlich schlafendes Baby. Rick muss erkennen, dass die Saviors auch nur Menschen sind. Es gibt genug, die so wie Dwight gezwungen wurden, Dinge zu tun um ihre Familie und Kinder zu schützen. Doch Rick bleibt keine Zeit die moralischen Konsequenzen seiner Taten zu überdenken, denn er wird aus heiterem Himmel von einem alten Bekannten überrascht.

Who the fuck ist Morales?

Wie aus dem Nichts tritt Morales (Juan Gabriel Pareja) auf die Bildfläche. Die wenigstens dürften sich an die Figur erinnern, denn er war das letzte Mal in der ersten Staffel dabei. Damals ging Rick nach Atlanta, wo er sich mit Glenn und einer Gruppe von Überlebenden in einem Kaufhaus verschanzte. Mit dabei waren auch Mr. Morales und seine Familie. In der 5. Episode entscheidet sich die Familie dazu, Ricks Gruppe zu verlassen, um nach ihren Verwandten zu sehen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Sieben Jahre später stehen sich Rick und Morales wieder gegenüber - diesmal als Feinde. Morales hat sich Negan angeschlossen und verpfeift Rick per Funkgerät. Wie geht die Konfrontation zwischen ihnen aus? Kann Rick den alten Bekannten auf seine Seite ziehen? Und was ist mit Morales Frau und Kindern? Sind sie noch an Leben und in Negans Gewalt? Und am allerwichtigsten, warum sollten wir uns darüber freuen, dass er zurück ist? Haben wir ihn wirklich so sehr vermisst?

Tara, Jesus und Morgan: Die Schatten des Krieges

Tara, Jesus und Morgan greifen derweil einen geschichtsträchtigen Ort an. Bei der Basis handelt es sich um dieselbe, die Rick und Co. einst in Season 6 im Auftrag von Gregory gestürmt haben. Damals wussten sich natürlich nicht, wer Negan war. Und diesen Fehler mussten sie mit dem Tod von Glenn und Abraham bezahlen. Diesmal greifen Tara, Jesus und Morgan an. Und die drei gehen ganz unterschiedlich mit der Gewalt um.

Fangen wir mit Morgan an. In der 1. Folge der 8. Season dachten wir noch, dass er seltsam beisammen scheint. Zur Erinnerung: In Season 7 ist er wegen dem Tod seines Schützlings durchgedreht. Jetzt lernen wir, dass es doch nicht so gut um Morgans geistige Gesundheit bestellt ist. Morgan verwandelt sich in eine kalte Killermaschine, die „nicht sterben kann“ und alles tötet, ohne mit der Wimper zu zucken. Später erfahren wir auch den Grund für sein seltsames Verhalten. Als die Savoirs am Ende aufgeben, trifft Morgan auf den Mörder seines Schützlings. Nun sehen wir das erste Mal, dass er von starken Emotionen getrieben wird: Dem Wunsch nach Rache. Doch Jesus verhindert unnötiges Blutvergießen - wenigstens fürs Erste.

Tara reagiert ähnlich wie Morgan jedoch deutlich abgebrühter. Als Jesus und sie auf einen Savior stoßen, der sich scheinbar ergeben will, möchte Tara den bettelnden Mann ausschalten. Doch Jesus hindert sie daran. Man dürfe keinen Mann mit erhobenen Händen erschießen. Am Ende behält Tara Recht. Der Savoir nimmt Jesus als Geisel und kann nur mit Glück ausgeschaltet werden. Doch Jesus setzt seine Position später trotzdem durch. Als sich die überlebenden Savoirs ergeben, überzeugt er unsere Helden davon, Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Doch welche Konsequenzen wird diese großmütige Tat haben? Es sind noch eine ganze Menge Saviors übrig, die die Gruppe im richtigen Moment überwältigen könnten.

Aaron und Eric: Der Dumme stirbt zuerst

Derweil greifen Aaron, Eric und eine Truppe von Namenlosen einen weiteren Ausläufer des Sanctuary an. Dabei wird eins klar. Kriegsführung ist nicht gerade ihre Stärke. Doch ihr Plan ist gar nicht mal so dumm. Sie wollen die Saviors gar nicht angreifen, sondern nur hinhalten, damit die Erschossenen als Beißer den Rest erledigen. Bis die resolute Anführerin das merkt, ist es aber schon zu spät und sie wird Zombiefutter. Die Truppe steht kurz vor dem Sieg, doch ausgerechnet der sonst so besonnene Eric begeht einen fatalen Fehler. Er verlässt die Sicherheit der Gruppe (Klassiker!), um auf eigene Faust ins Leere zu ballern. Dabei wird eine arglose Begleiterin getötet und er selbst in den Bauch getroffen. Aaron bricht die Mission sofort ab und trägt Eric in Sicherheit. Ob sein Geliebter stirbt, erfahren wir wohl erst in Season 8.

Walking Dead Staffel 8 Folge 2: Review Fazit

Die 2. Folge legt mit einem etwas langsameren Tempo nach, ohne an Action einzubüßen. Dabei werden die moralischen Konsequenzen des Kriegs verhandelt, die im Laufe der Staffel sicher noch stärker in den Fokus rücken werden. Die verwirrende Erzählstruktur erweist sich aktuell als das größte Manko. Im Grunde gibt es nichts daran auszusetzen, dass der Plot verschachtelt präsentiert wird. Doch dabei stellen sich die Macher zu ungeschickt an. Man kann nicht mehr nachvollziehen, wo sich die Figuren befinden und warum sie etwas tun. Das soll das chaotische Schlachtgetümmel fühlbar machen, sorgt aber für unnötige Verwirrung. Es hätte nicht geschadet, wenn Rick ganz am Anfang seinen Plan erklärt hätte. So wirkt die Mission zu beliebig. Und wo kein Plan und kein Ziel ist, fehlt die Spannung.

Ein weiteres Ärgernis sind die ganzen Fake-Tode. Während früher jeder Charakter zu jeder Zeit dran glauben konnte, können wir inzwischen vorhersehen, wann jemand überlebt. Case in Point: Morgan und Eric werden angeschossen/verletzt, nur um im nächsten Moment gerettet zu werden. Es scheint ganz so, als wollen die Macher niemanden mehr sterben lassen, zumindest bis das obligatorische Midseason-Finale anrückt. Es ist Krieg, Leute! Erzählt mal die Geschichte nicht so harmlos.

Ansonsten sind wir gespannt, was Negan in der Zwischenzeit ausheckt. Hat er einen Plan für den Ernstfall? Und wird er die Gemeinden angreifen, die nun ohne Verteidigung dastehen? Und was ist mit Vater Gabriel? Wird er so wie Eugene auf Negans Seite wechseln und seine Leute verraten?