Die Drama-Serie „Dr. House“ endete nach acht Staffeln mit einem spektakulären Showdown. Wir blicken auf das Finale der Serie zurück.

Das sind die traurigsten Serientode der TV-Geschichte:

Der grantige und sozial-unangepasste, aber in seinem Fach geniale Diagnostiker Dr. Gregory House (Hugh Laurie) rettete über 177 Folgen hinweg zahlreichen Patienten das Leben – und geriet dabei in schöner Regelmäßigkeit mit Kollegen, seinen Vorgesetzten oder anderen Figuren aneinander. In diesem Artikel untersuchen wir das Ende von „Dr. House“. Vorsicht, Spoiler!

Das Ende von „Dr. House“: Die letzte Staffel

Zu Beginn der achten und finalen Staffel von „Dr. House“ befindet sich der Protagonist im Gefängnis – die Konsequenz dafür, dass er im vorherigen Staffelfinale ein Auto in das Haus seiner Ex-Freundin (und Ex-Chefin) Dr. Lisa Cuddy (Lisa Edelstein) gefahren hat. Doch seine besonderen Talente werden weiterhin gebraucht und so erwirkt der Krankenhausleiter Eric Foreman (Omar Epps), dass House auf Bewährung freigelassen wird, um seine Position am Princeton-Plainsboro Teaching Hospital wieder aufzunehmen. House hat daraufhin schnell erneut mit komplexen Krankheitsfällen und seinen Kollegen zu kämpfen, doch der größte Konflikt der Staffel besteht aus der Krebserkrankung seines besten Freundes Dr. James Wilson (Robert Sean Leonard). Der Tumor stellt sich als fortgeschritten und unheilbar heraus und Wilson entscheidet sich gegen eine lange und erfolglose Behandlung. Stattdessen will er die restlichen fünf Monate seines Lebens in Freiheit verbringen und voll auskosten.

Für House ist dies ein schwerer Schlag. Doch letztendlich akzeptiert er den Entschluss gegen eine Therapie und plant, die nächsten fünf Monate an Wilsons Seite zu bleiben. Als eine Verkettung unglücklicher Ereignisse jedoch dazu führt, dass seine Bewährung aufgehoben wird, steht er plötzlich vor einer sechsmonatigen Gefängnissperre  – er würde voraussichtlich also erst nach Wilsons Tod entlassen werden.

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Das Finale von „Dr. House“: Die letzte Folge

In der finalen Folge „Letzter Akt: Reichenbachfall“ (im Original: Everybody Dies“) verbringt House seine letzten Stunden in Freiheit. Er behandelt einen Drogenabhängigen und konsumiert mit ihm zusammen Heroin. Als er aufwacht, findet er sich benommen in einem heruntergekommenen Haus wieder, das in Flammen steht. Er halluziniert und kämpft mit seinen inneren Dämonen und der Entscheidung, ob er Selbstmord begehen sollte. Foreman und Wilson erreichen das brennende Haus kurze Zeit später, doch House können sie nicht mehr retten. Anhand von zahnärztlichen Unterlagen wird seine Leiche identifiziert. Es folgt eine Beerdigung und Trauerfeier, doch als Wilson zu seiner Grabesrede ansetzt, bekommt er eine SMS von House, der seinen Tod im Haus nur vorgetäuscht hat. Somit kann er seine Gefängnisstrafe umgehen und Wilsons finale fünf Monate zusammen mit ihm verbringen. In der letzten Szene fahren die beiden zusammen auf Motorrädern in den Sonnenuntergang.

Das Ende von „Dr. House“: Emotional, dramatisch und bittersüß

Das Serienfinale von „Dr. House“ konnte sowohl Fans als auch Kritiker überzeugen. Die Beziehung von House zu Wilson wurde berührend herausgearbeitet und gewann an Bedeutung und Gewicht. Außerdem machten es die Halluzinationen im brennenden Haus möglich, alten Weggefährten wie Dr. Lawrence Kutner (Kal Penn) und Dr. Amber Volakis (Anne Dudek) einen letzten Auftritt zu schenken. Die Entscheidung gegen den Suizid fühlte sich wie der Beginn eines neuen Kapitels für House an – umso größer war die Betroffenheit, als es für einen Moment so aussah, dass er dennoch im Feuer gestorben war. Die letzten Einstellungen mit Wilson auf dem Motorrad sorgten dann aber für ein rundes und versöhnliches Ende – natürlich mit einer bittersüßen Note, denn Wilson hat zu diesem Zeitpunkt schließlich nur noch fünf Monate zu leben. Wie es danach mit House weitergehen wird, bleibt offen und der Fantasie der ZuschauerInnen überlassen.

Das Ende von „Dr. House“: Alternativen für alle Fans

„Dr. House“ hat sich vor allem durch seinen komplexen Hauptcharakter einen Platz im Serien-Olymp gesichert. Wenn ihr Lust auf andere, ähnlich vielschichtige Figuren habt, können wir euch diese drei Serie empfehlen:

  • „Sherlock“: Die Figur Dr. House basiert zu Teilen auf dem berühmten Schnüffler Sherlock Holmes – und die Ähnlichkeiten sind in dem britischen Krimi-Hit offensichtlich.
  • „Suits“: Hochbegabung, Moral-Dilemmas und zwischenmenschliche Spannungen stehen auch bei der beliebten Anwaltsserie im Vordergrund.
  • „Dexter“: Ähnlich wie House tut Dexter das, was sich andere nicht einmal vorstellen können… Bei Tage ist er Forensiker, bei Nacht jedoch ein Serienmörder, der Verbrecher jagt.

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