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„Das Damengambit“: Das ist der große Unterschied zwischen der Netflix-Serie und der Buch-Vorlage

„Das Damengambit“: Das ist der große Unterschied zwischen der Netflix-Serie und der Buch-Vorlage
© Netflix

Das ist der entscheidende Unterschied zwischen der Netflix-Hit-Serie „Das Damengambit“ und der Romanvorlage.

Poster Das Damengambit Staffel 1

Das Damengambit

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Die Netflix-Serie „Das Damengambit“ ist seit ihrer Veröffentlichung Ende Oktober 2020 in aller Munde. Die Miniserie hat nicht nur einen neuen Netflix-Rekord aufgestellt, sondern löste auch eine Schachmanie aus. Trotzdem zeigt ein entscheidender Unterschied zur Buch-Vorlage, dass die Serie noch besser sein könnte.

Das Magazin „The New Yorker“ hat erläutert, warum „Das Damengambit“ nicht an die Qualitäten der Buch-Vorlage „The Queen’s Gambit“ von Walter Tevis herankommt. Die Waise Beth Harmon, die ihre Liebe zum Schach entdeckt, wird in der Miniserie von Anya Taylor-Joy verkörpert. Beth wird im Roman von ihrer Umwelt als hässlich wahrgenommen und entdeckt erst durch ihr großartiges Schachspiel ihre innere Schönheit. Taylor-Joy ist dagegen einfach zu hübsch für ihre Rolle.

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Bei „Das Damengambit“ fehlt es an Spannung

Die Beth in der Buch-Vorlage muss erst ihr Selbstbewusstsein entwickeln und so entsteht Spannung für die Leserschaft, da weder sie noch wir uns sicher sein können, dass Beth zur besten Schachspielerin werden wird. Das gute Aussehen von Taylor-Joy führt dazu, dass die Serien-Beth jeden Raum mit großer Souveränität betritt und selbst größere Hürden für die Figur nicht unüberwindbar scheinen. Von Anfang an ist klar, dass sie all ihre Ziele erreichen wird.

In sehr vielen Film- und Serienproduktionen werden hübsche Schauspieler*innen für Charaktere gecastet, die maximal durchschnittlich gut aussehen sollen. Man muss nur an die etlichen Teenie-Filme denken, in denen die Protagonistin als Außenseiterin inszeniert, aber von einer Hollywood-Schönheit verkörpert wird.

In „Das Damengambit“ ist ein solches Casting nicht einfach nur seltsam, sondern führt dazu, dass ein wichtiger Spannungsbogen in der Serie fehlt. Doch nach dem Erfolg der Miniserie zu urteilen, dürfte das die meisten Zuschauer*innen nicht gestört haben. Schließlich wurde „Das Damengambit“ für Netflix zur meistgeschauten limitierten Serie.

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