Filmhandlung und Hintergrund

Horror-Schocker über sechs Teenager, die in den Wäldern West Virginias von Kannibalen gejagt werden.

Auf seiner Fahrt durch den romantischen Bergwald von West Virginia stößt Chris (Desmond Harrington) auf einer wenig benutzten Umgehungsstraße geradewegs mit dem Minibus von fünf fröhlichen Campern zusammen. Gemeinsam sucht man in der Einöde nach Hilfe und stößt stattdessen auf ein Rudel genmutierter Rednecks, die ihre ehemalige Profession als Bergarbeiter an den Nagel gehängt haben, um sich fortan als triebgesteuerte Killerkannibalen um zufällig Durchreisende zu kümmern.

Buffy„-Co-Star Eliza Dushku und Jeremy Sisto aus „Six Feet Under“ kämpfen sich durch bewährte Horrorklischees in einer soliden Inszenierung von Rob Schmidt („Crime + Punishment in Suburbia„).

Sechs Teenager sind mit dem Auto in den Wäldern von West Virginia unterwegs. Vom Weg abgekommen und gejagt von kannibalistischen Bergmännern, entwickelt sich ihr harmlos begonnener Ausflug unerwartet zu einem scheinbar ausweglosen Horrortrip.

Auf dem Weg durchs ländliche West Virginia glaubt Jungjournalist Chris eine Abkürzung zu befahren, als er vor einem Stau in eine nur wenig befahrene Gebirgsstraße flieht und auf halber Straße in das liegen gebliebene Fahrzeug einer Gruppe jugendlicher Ausflügler prallt. Gemeinsam stößt man in der abgelegenen Wildnis auf eine einsame Hütte und die darin hausenden, wenig gastfreundlichen Einheimischen, ein degeneriertes Brüdertrio mit Faible für die Großwildjagd. Im folgenden Gemetzel ist jeder sich selbst der nächste.

Auf dem Irrweg durch den äußersten Hinterwald stolpern jugendliche Sommerfrischler einer Gruppe degenerierter Kannibalen direkt auf die Veranda.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wrong Turn: Horror-Schocker über sechs Teenager, die in den Wäldern West Virginias von Kannibalen gejagt werden.

    Der von Constantin Film und MC-One mit Summit Entertainment und Makeup-Zauberer Stan Winston koproduzierte Slasherfilm „Wrong Turn“ mischt den Redneck-Horror von „Beim Sterben ist jeder der Erste“ mit dem Kannibalen-Gemetzel von „Blutgericht in Texas“ und kann damit ein paar verstörende Schockmomente verbuchen. Entsprechend alt erprobter Horrortradition wird eine Gruppe von naiven Teenagern (von vorwiegend unbekannten Schauspielern in ihren Zwanzigern dargestellt) in abgelegener Wildernis von einer Bande von deformierten Inzucht-Hinterwäldlern gejagt und getötet.

    Die mit Zeitungsausschnitten unterlegten Titel liefern erste Informationen über genetisch mutierte Kannibalenmörder und eine Reihe von vermissten jungen Leuten in West Virginia. In diese Kategorie wird schon bald auch Protagonist Chris (Desmond Harrington aus „Ghost Ship“) fallen, nachdem er einen Verkehrsstau zu umgehen versucht und die falsche Abzweigung nimmt. Auf einem abgelegenen Waldweg knallt sein Mustang in den Minibus von fünf jungen Campern, die einen Platten haben. Gemeinsam suchen sie nach Anzeichen von Zivilisation, um ein Telefon benutzen zu können. Während ein Pärchen gemäß dem Prinzip genretypischer Unlogik zufolge allein zurückbleibt und nach angedeutetem Sexakt auch prompt als erste ins Waldgras beißen müssen, findet der Rest des quengelnden Teenie-Trupps eine heruntergekommene Bruchbude. Sie stolpern in ein unappetitliches Schreckenskabinett voller Dreck und Ungeziefer und verweilen lange genug, um einige abgetrennte Körperteile aufzustöbern.

    In Kombination mit dem weitläufigen Autofriedhof vor der Tür könnte man meinen, die Filmemacher hätten das Set von Rob Zombies thematisch ähnlichem „House of 1000 Corpses“ ausgeliehen. Doch während in Zombies blutiger Schockoper die Bad Guys reichlich Zeit bekommen, ihren degenerierten „Charme“ zu entfalten, bleiben hier die drei potthässlich mutierten Schreckensschlächter abgesehen von kurzen, zumeist verwackelten Einblendungen im Halbdunkel weitgehend unsichtbar. Die Kamera konzentriert sich mehr auf die Reize von Eliza Dushku („Girls United“) als resolute Jessie. Nach dem Ableben ihrer Freunde Scott (Jeremy Sisto aus der „Six Feet Under“-Kabelserie) durch drei Pfeile im Rücken und seiner Verlobten, die per Axt einen Kopf kürzer gemacht wird, dreht Jessie gemeinsam mit Chris den Spieß um und bläst zum tödlichen Gegenangriff auf ihre hohlköpfigen Häscher.

    Regisseur Rob Schmidt („Crime + Punishment in Suburbia“) arbeitet mit einem Drehbuch von Alan B. McDonald, auf dessen Konto „Halloween IV: Michael Myers kehrt zurück“ geht. Bei der Story werden alle erdenklichen Horrorklischees abgegrast, sodass man das Gefühl nicht abschütteln kann, so gut wie jede Szene bereits anderswo schon einmal gesehen zu haben. An den Klassiker „Hügel der blutigen Augen“ fühlt man sich unter anderem wegen der von Stan Winston kreierten Creature-Effekte und der allgemeinen Dauerterror-Stimmung erinnert. Da Winston zudem als Produzent auftritt, ist es verwunderlich, weshalb die diabolischen Debilen nicht ausführlicher zum ergiebig ekelerregenden Effekt eingesetzt werden. Genrefans wären diesem und mehr explizitem Blood & Gore sicher nicht abgeneigt. ara.

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