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„Wonka“: Einfach putzig und mächtig süß – der beste Familienfilm am Wochenende [Kritik]

„Wonka“: Einfach putzig und mächtig süß – der beste Familienfilm am Wochenende [Kritik]
© IMAGO / Landmark Media

„Wonka“ ist diese Woche im Kino gestartet und diesen Film kann man reinen Herzens allen Menschen empfehlen, sofern sie sich zumindest ab und zu nach Heiterkeit und Wärme sehnen.

Wie kam es eigentlich dazu, dass Willi Wonka in London eine riesige Schokoladenfabrik errichtet hat? Diese Frage beantwortet der neue Musical-Film „Wonka“ auf äußerst anrührende und amüsante Weise. Er zeigt uns dabei die Hauptfigur in einem anderen Licht und erzeugt eine ganz andere Atmosphäre als die beiden bisherigen Verfilmungen der Literaturvorlage von Roald Dahl. Ein Gefühl dafür, was das bedeutet, liefert euch der Trailer:

Wonka - Trailer 2 Deutsch

„Wonka“: Ein absoluter Wohlfühlfilm für die ganze Familie

Eigentlich sollte „Wonka“ schon im März diesen Jahres seine Premiere feiern, aber es ist ein großes Glück, dass dieser Termin verschoben wurde, denn der Film eignet sich hervorragend für einen Ausflug in der Vorweihnachtszeit. Ihr könnt unbesorgt eure ganze Familie mitnehmen, denn „Wonka“ funktioniert generationenübergreifend. Die FSK 0 ist in diesem Fall auch nicht irreführend und ihr könnt unbesorgt auch eure Kindergarten-Kids mitnehmen. Wer es nicht ins Kino schafft, sollte sich den Film definitiv vormerken und 2024 im Stream anschauen.

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Regisseur Paul King, der auch für die zauberhaften „Paddington“-Verfilmungen verantwortlich zeichnet, hat es erneut geschafft, ein Stück Filmkunst anzufertigen, das man sich auch gerne noch ein zweites Mal anschaut. Und wer weiß? Vielleicht ist mit „Wonka“ sogar ein neuer Weihnachtsklassiker erschaffen worden, der fortan jährlich zum guten Festtagsprogramm dazugehört? Das Potenzial dafür ist in jedem Fall gegeben und über den Rest entscheidet ihr.

Darum geht es in „Wonka“

Der junge Willy Wonka (Timothée Chalamet) landet im Anschluss an eine Weltreise in London und möchte einen magischen Schokoladenladen eröffnen. Was er sich zuerst so einfach vorgestellt hat, entpuppt sich als ein schwieriges Unterfangen, denn die Konkurrenz – ein Schoko-Kartell aus drei Chocolatiers – schreckt vor nichts zurück. Neben der korrupten Polizei hindert ihn auch die fiese Vermieterin Mrs. Scrubbit (Olivia Colman) daran, sein Ziel zu erreichen. Außerdem erscheint nachts ein kleiner Mann mit grünen Haaren (Hugh Grant) und klaut ihm die Schokolade. Dafür hat der Oompa Loompa triftige Gründe, wie ihr im Film erfahren werdet. Doch Wonka lässt sich nicht unterkriegen und findet schlaue und kreative Verbündete, um den Laden seiner Träume doch noch zu eröffnen.

Die Kritiker*innenstimmen zu dem Film erschallen relativ einhellig positiv. Ihr könnt verschiedene Meinungen zu „Wonka“ in diesem Artikel nachlesen oder euch hier im folgenden die meine zu Gemüte führen.

Ganz anders als „Charlie und die Schokoladenfabrik“: Einfach nur schön (Kristinas persönliche Kritik zu „Wonka“)

„Charlie und die Schokoladenfabrik“ war aus mehreren Gründen nicht wirklich meine Tasse Tee. Und daher war ich auch eher skeptisch, was eine neue „Wonka“-Verfilmung angeht. Doch ich wurde eines Besseren belehrt, denn Paul King geht mit seinem Star-Ensemble einen ganz anderen Weg, der nicht so nah an der literarischen Vorlage wie Burtons Werk orientiert. Die Welt, die er erschaffen hat, ist nicht so düster und unheimlich, sondern schlicht wunderschön. Fantastische Farben und tolle Kostüme, man würde sich gerne noch länger dort aufhalten. Der gesamte Cast – auch die böse Konkurrenz, die hässliche Vermieterin und die korrupte Polizei – sind einfach zum Liebhaben. Aber herausragend und unvergesslich gut ist Timothée Chalamet in seiner Rolle als Willy Wonka. Er spielt die Figur so glaubhaft und bezaubernd irgendwo zwischen Mensch, Elf und Kobold, der naiv, aber auch mächtig schlau ist, dass man seinen Blick nicht abwenden kann und jede Minute genießt.

Die Musik ist angenehm und so gut eingebunden, dass es überhaupt nicht unnatürlich und gekünstelt wirkt, wenn alle auf einmal anfangen zu tanzen und zu singen – etwas, das ich sonst in Filmen oft als unangenehm empfinde. Die Story selbst ist nicht weltbewegend, aber spannend und witzig genug, dass die Zeit wie im Flug vergeht und kein Moment der Langeweile aufkommt. Und auch wenn Hugh Grant die Rolle des Oompa Loompa eher gehasst haben soll, macht es umso mehr Freude dem ungemütlichen kleinen Kerl dabei zuzuschauen, wie er tanzt oder sich nach dem Schokoladenklau aus der Affäre zieht.

Im Film erfahrt ihr, warum Willy Wonka überhaupt zur Schokoladenherstellung gekommen ist. Er ist auf der Suche nach einem Geheimnis, das seine früh verstorbene Mutter nicht mehr lüften konnte. Am Ende wird auch das aufgelöst und entlässt uns mit einer wirklichen wahren, wichtigen und rührenden Botschaft aus dem Film. Vielleicht kommt ihr dann auch in die richtige Weihnachtsstimmung, um ein paar Kekse zu backen und kleine süße Aufmerksamkeiten zu verteilen, die wir in diesen Zeiten alle gut gebrauchen können.

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„Wonka“ startet ab dem 7. Dezember 2023 in den deutschen Kinos. Die Spielzeiten in eurer Stadt könnt ihr bei uns nachlesen.

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