Filmhandlung und Hintergrund

Vin Diesel kehrt in seine Kultrolle als nachtsichtiger Überlebenskünstler zurück. Im dritten Teil der SciFi-Action geht's erneut gegen Lieblingsfeind Diaz zur Sache!

Kaum aus seinem Grab erwacht, schlägt sich der von seinen Leuten verratene galaktische Schwerverbrecher Riddick auf einem menschenverlassenen Wüstenplaneten durch und muss sich gegen eine aggressive Raubtierfauna behaupten, die ihn als Imbiss betrachtet. Nachdem er die fremdartigen Wildtiere wahlweise geschlachtet oder gezähmt hat, entdeckt er eine einsame Notsignalstation, mit der er Kopfgeldjäger sowie Söldner anlockt, die ihn mit Hi-Tech-Waffen stellen wollen. Riddick dreht den Spieß um, denn in der herannahenden Dunkelheit lauert der gefährlichste Feind.

Schwerverbrecher Riddick lockt Söldner und Kopfgeldjäger herbei, die ihn aus seinem planetaren Exil befreien sollen. Mit Vin Diesel back to the roots im dritten Teil der seinerzeit von „Pitch Black“ losgetretenen SF-Actiongeschichte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Im neuen "Riddick"-Film, der die Reihe von Regisseur David Twohy nach dem "Planeten der Finsternis" (2000) und den "Chroniken eines Kriegers" (2004) nun also zur amtlichen Trilogie macht, hat Riddick einen Hund. Der ist zwar computeranimiert, legt aber mindestens genau so viel Charakter und Persönlichkeit an den Tag, wie zahlreiche der erstaunlich gut besetzten, aber dennoch äußerst blassen Nebenfiguren an der Seite des wortkarger Schwerverbrechers. Mehr als bisher dreht sich dieser dritten Teil um Vin Diesel in seiner Paraderolle. Ein gutes erstes Stück des Films steht er alleine vor der Kamera, zum Sterben zurückgelassen auf einem staubigen, feindseligem Planeten, der zwar ebenso deutlich wie sein Hund computeranimiert, aber dennoch hübsch anzusehen ist. Gesprochen wird wenig, lediglich ein paar Monologe, in denen Riddick sein Exil erklärt. Ein gebrochenes Bein, blutrünstige Bestien, eine lebensfeindliche Umgebung und die hervorragende Stimme von Vin Diesel: besser wird der Film nicht.

      Mit dem Auftauchen der Kopfgeldjäger beginnt "Riddick – Überleben ist seine Rache", unfreiwillig komisch zu werden. Denn die Typen, die da in zwei Raumschiffen ankommen, um Riddick zu jagen, sind Abziehbilder von Klischees. Sie sind gemein, hart und dreckig, und das auf eine derart plakative Art, dass man manchmal den Eindruck haben könnte, bei dem Film handle es sich um eine Persiflage. In den Dialogen wird viel geflucht, aber wenig gesagt, und schauspielerisch bewegt sich die Darbietung auf einem seltsam tiefen Niveau. Seltsam deshalb, weil die Darsteller nominell hochkarätig sind: Der Spanier Jordi Mollà ("Blow", "Elizabeth - Das goldene Königreich") oder die seit dem hervorragenden "Battlestar Galactica"-Remake im Sci-Fi-Genre fest etablierte Katee Sackhoff können erwiesenermaßen weit mehr, als sie in "Riddick – Überleben ist seine Rache" zeigen.

      Das ist umso problematischer, als ein Großteil des Films innerhalb eines sehr überschaubaren Settings spielt: dem von Riddick entdeckten Außenposten, in dem beide Kopfgeldjäger-Trupps ihr Lager aufschlagen. Die Spannungen zwischen ihnen und im Licht der Erkenntnis, dass Riddick keineswegs die erwartete leichte Beute darstellt, würden auf engstem Raum genug Stoff für ein bisschen klaustrophobisches Charakterdrama bieten. Doch beides, Charakter und Drama, lässt der Film schmerzlich vermissen.

      Lediglich Vin Diesel kann glänzen. Er spielt den eiskalten Killer gut wie eh und je und tut genau das, was man von ihm erwartet: er erlegt Aliens, ist seinen Jägern immer einen Schritt voraus und tödlich in der Dunkelheit. So dürften zumindest eingefleischte Riddick-Fans auf ihre Kosten kommen.

      Fazit: Der neue "Riddick - Überleben ist seine Rache" bietet viel vom Bekannten, vor allem einen wortkargen, eiskalten Titelhelden, dem Vin Diesel mit seiner großartigen Bassstimme Charakter verleiht. Ansonsten lässt der Film allerdings Charakter vermissen.
    2. Riddick - Überleben ist seine Rache: Vin Diesel kehrt in seine Kultrolle als nachtsichtiger Überlebenskünstler zurück. Im dritten Teil der SciFi-Action geht's erneut gegen Lieblingsfeind Diaz zur Sache!

      Das zweite Sequel des düsteren SciFi-Actioners „Pitch Black“ beruft sich auf Vin Diesel und alte Stärken.

      „Pitch Black“ startete zur Jahrtausendwende Diesels Karriere, benötigte vier Jahre für eine bombastische Fortsetzung und fast zehn weitere, bevor sich das Original-Team David Twohy und der mit der einträgliche Franchise-Reihe „Fast & Furious“ längst zum Hitgaranten avancierte Muskelglatzkopf zum dritten Teil wieder vereinten. Beide berufen sich auf die Stärken des Kult-Erstlings und setzen den charismatischen Antihelden Riddick zum Überlebenskampf gegen Killerkreaturen auf einem verlassenen Wüstenplaneten aus.

      Dort entspinnt sich, kaum dass der verratene und zum Sterben zurückgelassene Schwerverbrecher erwacht ist, ein halbstündiges Ringen in einsamen, Canyons und Wüsten-Panoramen gegen die endemische feindliche Raubtierfauna. Nachdem das lakonische Raubein Fantasy-Predatoren besiegt, eine Dingo-Hyänen-Kreuzung zum aggressiven Haustier gezähmt und es sich häuslich in einer Höhle eingerichtet hat, nimmt er es mit übermannsgroßen Skorpion-Echsen auf, die in Wassertümpeln auf Beute lauern. Vor dem großen Actionfinale wartet eine andere Etappe: Riddick, von Diesel ausdruckslos wie ein Rambo-Verwandter dargestellt, findet eine einsame Notsignalstation, woraufhin ein Trupp derber Kopfgeldjäger landet (darunter Wrestler-Stiernacken Dave Bautista und Jordi Mollà aus „Bad Boys 2“ als Anführer) und ein zweites Raumschiff mit Söldnern (u.a. Starbuck aus der „Galactica“-Crew Katee Sackhoff), deren Leader noch eine Rechnung mit Riddick offen hat.

      Zu den „Conan“- und Western-Einflüssen kommen Söldner-Elemente hinzu, was den ohnedies hohen Testosterongehalt um fluch- und prügelintensive Macho-Attitüden ergänzt. Während Riddick Fallen aufstellt, wollen ihn die beiden Teams in einer Menschenjagd auf diesem „Mad Max„-Terrain mit Hi-Tech-Waffen stellen, bevor eine aufziehende Sturmfront gewaltiges Unheil ankündigt. Erst unorthodox, dann routiniert, mit zahlreichen Computer-Effekten, die sowohl die fremdartige Welt visualisieren als auch die Action aufheizen, lässt Twohy nach eigenem Drehbuch seinen charismatischen Killer Oneliner verteilen und sich als archaischer Krieger behaupten. Im Staub-und-Dreck-Look setzt Twohy auch komische Akzente, vor allem aber auf Männerkino, das im Herzen ein B-Movie bleibt.

      tk.

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