Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen Poster

„Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“: Das Ende erklärt (SPOILER)

Kristina Kielblock  

Habt ihr den zweiten Teil der neuen Fantasy-Reihe von J.K. Rowling schon gesehen? „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ hinterlässt uns fragend. Wir suchen hier nach Antworten und Erklärungen für das Ende. Es folgen Spoiler, also bitte erst ins Kino gehen und dann wiederkommen. 

„Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ läuft aktuell im Kino. Die Spielzeiten in eurer Stadt könnt ihr bei uns finden. Es folgen Spoiler! In unserer Kritik könnt ihr euch spoilerfrei informieren. 

Was ist die wahre Herkunft von Credence?

Der Film ist an manchen Stellen sehr verworren und enthält einige Rätsel. Warum zum Beispiel tötet Grindelwald die Familie mit dem Kind und wer sind diese Personen? Auf eine Erklärung werden wir wohl bis 2020 warten müssen. Der wirkliche WTF-Moment kommt aber ganz zum Schluss, wenn Credence von Grindelwald über seine wahre Herkunft aufgeklärt wird. Den gesamten Film lang sucht der Totgeglaubte nach seiner Familie und dann stellt sich heraus, er soll in Wirklichkeit ein Dumbledore sein? Wie ist das möglich? Oder ist es nur eine perfide Lüge? Dagegen spräche die Sage von dem Phönix, der den Dumbledores zur Hilfe kommt, denn Phönixe haben offensichtlich eine Affinität zu Credence. Gehen wir davon aus, der mächtige Zauberer mit Weltherrschaftsambitionen spräche die Wahrheit, wessen Kind könnte er dann sein?

Wer ist Credence Barebone?

Vorgestellt wird Credence im ersten Teil, der 1926 spielt. Nach Aussagen des Schauspielers Ezra Miller ist seine Figur zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt. Wäre also ungefähr 1908 geboren. Er ist bei der Muggel Mary Lou Barebone aufgewachsen und hat noch zwei Adoptivschwestern, Modesty und Chastity. Er trägt einen Obscurus in sich. Das ist eine dunkle Macht, die sich ausbildet, wenn der Mensch gezwungen wird, seine magischen Fähigkeiten psychisch und physisch zu unterdrücken.

Theorie 1: Percival Dumbledore hat ein Gefängnis-Kind? (Nicht unmöglich)

Dumbledores Vater saß nach einem Vorfall mit seiner Tochter und den Nachbarsjungen lebenslang in Askaban in Haft. Er soll aber sehr reizvoll und charmant gewesen sein und es ist nicht ausgeschlossen, dass es ihm innerhalb der Haft möglich war, die eine oder andere erotische Beziehung zu pflegen. Das würde erklären, warum das Kind nicht bei seinen Eltern aufwachsen konnte und zur Adoption freigegeben wurde. Es ist nicht bekannt, wann Percival das Zeitliche segnete, aber wir halten diese Lösung augenblicklich für die wahrscheinlichste Möglichkeit.

Theorie 2: Aberforth Dumbledore ist der Vater? (Möglich)

Dann gibt es noch Aberforth Dumbledore, Albus‘ Bruder, der im Gegensatz zu seinem Vater nicht als ansehnlich, sondern sehr ungepflegt beschrieben wird. Er ist der Kneipenwirt vom „Eberkopf“ und eher schmuddelig. Er ist ungefähr zwei Jahre jünger als Albus und könnte somit in der Lage gewesen sein, ein Kind zu zeugen, das aus irgendwelchen Gründen nicht bei ihm oder der Mutter aufwachsen konnte. Ein Fehltritt im Rauschzustand? Es wäre zumindest möglich, dass er der Vater von Credence ist. Über sein Liebesleben ist bisher nämlich gar nichts bekannt.

Theorie 3: Er ist der Sohn von Dumbledores Schwester? (Unwahrscheinlich)

Dumbledores Schwester Ariana hatte wohl auch ein Obscurus-Problem, zumindest litt auch sie unter nicht kontrollierbaren Magie-Anfällen. Im Jahre 1899, als Albus Dumbledore seinen Abschluss in Hogwarts macht, ist Ariana 14 Jahre alt. Zu dieser Zeit kam ihre Mutter Kendra bei einem von Arianas Ausbrüchen zu Tode. Einige Zeit später stirbt Ariana an einem Fluch. In dieser Zeit kümmert sich bereits Albus um sie, denn er hat dem Ersuchen seines Bruders Aberforth nicht nachgegeben, der die Schule beenden wollte, um sich um seine Schwester zu kümmern.

Die Freundschaft zwischen Grindelwald, der bei seiner Tante Bathilda Bagshot in der Nachbarschaft wohnte, und Albus Dumbledore ist zu diesem Zeitpunkt sehr eng, Arianas Tod mit einem Streit der Brüder verbunden, in den sich auch Grindelwald einmischte. Wer letztendlich verantwortlich war, bleibt unklar. Theoretisch könnte sie mit Grindelwald ein bisher unbekanntes Baby gehabt haben, aber nur, wenn wir – wie bei McConagall geschehen – Geburtsdaten außer Acht lassen. Wäre aber Grindelwald der wahre Vater, hätte er sicher in Teil 1 und 2 anders agiert, als er es tat.

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Kendra hat ein geheimes Kind? (Super unwahrscheinlich)

Bleibt noch Albus‘ Mutter und Percivals Frau Kendra. Diese ist aber 1899 ums Leben gekommen und passt daher vom Alter eher nicht. Lässt man dies mit erneutem Verweis auf den McGonagall-Frevel außer Acht, bleibt immer noch, dass sie die Schwangerschaft, die Geburt und das Kind vor Albus und Aberforth geheim hätte halten müssen. Warum? Theoretisch eine Option, aber wir glauben, dies ist nicht die Lösung.

Es scheint übrigens Grindelwalds Spezialität zu werden, einen bedeutungsvollen letzten Satz am Ende des Films zu sprechen. Schon im ersten Teil haben wir uns seinetwegen den Kopf zerbrochen. Was glaubt ihr, wer die Eltern von Credence sind? Wir freuen uns über Kommentare!

„Phantastische Tierwesen“-Quiz: Wie gut kennst du die magischen Geschöpfe?

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