Percy Jackson - Diebe im Olymp

  1. Ø 4.2
   2010
Percy Jackson - Diebe im Olymp Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Percy Jackson - Diebe im Olymp: Fantasyspektakel über den Sohn Poseidons, der Abenteuer mit gefährlichen Kreaturen aus der griechischen Mythologie bestehen muss, um seine menschliche Mutter zu retten.

Percy Jackson ist 17 und ein ganz normaler amerikanischer Schüler, als er eine erstaunliche Entdeckung macht. Er ist der Sohn des griechischen Gottes Poseidon und in großer Gefahr. Denn Poseidons Bruder Zeus beschuldigt Percy, ihm die mächtigste Waffe, den Blitz, gestohlen zu haben. Bringt er ihn nicht zurück, droht die Erde, Schauplatz eines vernichtenden Götterkriegs zu werden. Unterstützt von einem Satyr und einer jungen Halbgöttin, muss Percy den Dieb finden und seine im Totenreich gefangene menschliche Mutter retten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Götter sind unter uns: Poseidon steigt als antiker Sandalenkrieger aus den Fluten und verwandelt sich im Trubel der Großstadt in einen unauffällig gekleideten Mann. Auf dem Dach eines Hochhauses trifft er Zeus, der ihm ein Ultimatum stellt, bis wann sein Sohn den Herrscherblitz im Olymp abliefern muss. Bevor der Schüler Percy Jackson weiß, wie ihm geschieht, attackiert ihn im Museum eine Furie, sein Freund verwandelt sich in einen Satyr und ein Mann im Rollstuhl mutiert zu Chiron, dem Zentaur, der auch das Camp für jugendliche Halbgötter leitet. Das Jugend-Fantasyabenteuer „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ verknüpft Gegenwart und griechische Mythologie auf einem mit animierten Schreckenswesen angereicherten Roadtrip.

    Regisseur Chris Columbus findet in der gleichnamigen Romanvorlage von Rick Riordan vertrautes Terrain, weil er schon die beiden ersten Filme der „Harry Potter“-Reihe inszenierte: Auch dort gab es eine Ausbildungsschule für Jugendliche mit magischem Potenzial, auch dort musste ein einzelner Schüler gegen dunkle Mächte antreten, wobei ihm ein Junge und ein Mädchen treu zur Seite standen. Mit der temporeichen Inszenierung und den fantasievollen CG-Gestalten hat Columbus keine Probleme. Bereits im Anfangsteil startet eine albtraumhafte Furie ihren gnadenlosen Angriff auf Percy in einer der stärksten Szenen des Films.

    Uma Thurman verleiht einer anderen Angreiferin, der schlangenköpfigen Medusa, eine spannende, verführerische Attraktivität. Wenn Percy und seine Freunde aufpassen müssen, dass sie Blickkontakt mit der Medusa vermeiden, um nicht zu versteinern, wird antike Mythologie auf eine lebendige, der jugendlichen Zielgruppe angepasste Art vermittelt. Doch die sich ausgiebig vor der Kamera räkelnden Reptilien auf dem Haupt der Medusa beherrschen nur wenige Drohgebärden, und der abgeschlagene Kopf muss schließlich als makabrer Running Gag weiterreisen. In Las Vegas reichen Nymphen rauschhafte Substanzen zur Musik von Lady Gagas „Pokerface“.

    Ähnlich schnell, wie sich Percy anfangs in dem Trainingscamp im Wald zurechtfindet, dürften sich auch junge Computerspieler mit einem solchen Setting vertraut fühlen: mittelalterliche Schwertkämpfe vor Holzhütten, attraktive Pfeil-und-Bogen-Schützinnen in hautenger Lederkluft, Fabelwesen beim Spaziergang über die Wiesen. Pierce Brosnan macht als Zentaur Chiron mit dem Pferdeunterleib keine schlechte Figur, Brandon T. Jackson aber muss als Grover in den Phasen seiner Satyrgestalt auf zwei behaarten Ziegenbeinen durch die Gegend staksen und das sieht nicht wirklich funktional aus.

    Logan Lerman spielt Percy Jackson als netten Jungen, der es sogar mit dem grässlichen Höllenchef Hades aufnimmt, wenn es um die Mutter geht. Seine Wunschfreundin Annabeth wird ähnlich stromlinienförmig von Alexandra Daddario dargestellt. Mit Percy darf man sich auf dem Olymp umschauen, wo die Götter brav wie im Wartezimmer sitzen. Auch die Aussprache zwischen Vater und Sohn ist enttäuschend öde für eine Geschichte, die so viele einfallsreiche Szenarien enthält. Den Ehrgeiz, den der Film in Sachen Mythologie entwickelt, zeigt er in den Gesprächen der Jugendlichen untereinander nicht: Sie sind zu wenig ausgefeilt, um eine glaubwürdige Atmosphäre zu schaffen.

    Fazit: Drei Jugendliche kämpfen sich auf einem ereignisreichen Abenteuertrip von New York bis Hollywood, von der Hölle bis zum Olymp durch die griechische Mythologie.
  • Griechische Mythologie und amerikanische Teenager begegnen sich in Chris Columbus’ aufwendigem Fantasyabenteuer, das das Erbe eines berühmten britischen Zauberlehrlings antreten soll.

    Bald werden die Hallen von Hogwarts verwaist, vielleicht auch die Chroniken von Narnia erzählt sein. Dann soll ein neues Fantasyfranchise, wie schon “Harry Potter” von Chris Columbus lanciert, das Vakuum füllen. In fünf Bänden hat Autor Rick Riordan seinen Helden Percy Jackson bereits auf dem Buchmarkt etabliert, der in der Verfilmung des Startbandes fünf Jahre älter und damit auch reif für romantische Abenteuer geworden ist. Mehr als Augenflirts erlaubt aber die Lage der Welt nicht, die wieder einmal vor dem Untergang bewahrt werden muss. Die Erde droht zum Schauplatz eines Götterkriegs zu werden, weil Zeus seinen Bruder Poseidon beschuldigt, ihm die mächtigste Waffe, den Blitz, gestohlen zu haben. Davon und von seinem Halbgott-Status weiß der 17-jährige Percy, den Poseidon mit einer Erdenfrau gezeugt hat, freilich nichts, bis ihm die Augen geöffnet werden, dass Mathelehrerinnen Kurven nicht nur berechnen, sondern als Furien mit Klauen auch fliegen können. Nach dieser Überraschungsattacke wird Percy in ein Trainingscamp für Halbgötter gebracht, muss kurz vor dem Ziel aber zusehen, wie seine Mutter durch einen riesigen Minotaurus getötet wird. Ihre Befreiung aus dem Reich der Toten wird fortan Percys primäres Ziel, während das Aufspüren des Blitzes und damit die Rettung der Welt zum dramatischen Nebenprodukt wird.

    Wie im Potter-Universum stemmt sich hier ein Dreiergespann gegen mächtige Gegner und düstere Kreaturen, die einmal die griechische Sagenwelt verlassen und im Amerika der Gegenwart Chaos stiften können. Die vielen Actioneinsätze teilen sich dabei der Titelheld und eine junge Bogenschützin aus göttlichem Hause, während der Dritte im Bunde, halb Mensch, halb Ziege, für gute Stimmung und Partysprüche zu sorgen hat. Drei Prüfungen gilt es vor der Konfrontation mit Hades zu bestehen, darunter Duelle mit Uma Thurmans Medusa und einer digitalen Hydra. Es gibt also reichlich zu tun für die jungen Helden, die bis zum Finale bei den Titanen im Olymp quer durch Amerika hetzen. Zeit für angemessene emotionale Reaktionen bleibt dabei kaum, selbst wenn Mütter sterben oder die Kids im Olymp endlich ihre göttliche Familie sehen dürfen. Tempo, Action und ein lockerer Ton dominieren dieses mit Effekten unterschiedlicher Qualität gespickte Fantasyspektakel, das alte Mythen einem jungen Publikum cool präsentieren will. Und das mit einem Hauptdarsteller (Logan Lerman), der dank großer Ähnlichkeit die Fans von Teengott Zac Efron begeistern wird, und einem Staraufgebot, darunter Pierce Brosnan als Zentaur, das sich vor dem im April folgenden “Kampf der Titanen” nicht zu verstecken braucht. Dort muss sich dann nicht Percy, sondern Perseus und damit das Alter bewähren. kob.
  • Als "neuer Harry Potter" einfach zu plump, als unbeschwerter Fantasysnack für Zwischendurch aber durchaus brauchbar.
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