Mortal Engines: Krieg der Städte Poster

„Mortal Engines 2“: Plädoyer für eine Fortsetzung!

Kristina Kielblock  

Die Fortsetzung hätte die Chance, die inhaltlichen Schwächen des ersten Teils auszubügeln. Wir plädieren für einen zweiten Versuch!

Warum sollte ein Film, der inhaltlich nicht wirklich befriedigend war, eine Fortsetzung erhalten? „Mortal Engines – Krieg der Städte“ wird sich in den nächsten Wochen an den Kinokassen beweisen müssen. Sollte dort aber genug zusammenkommen, finden wir, dass den Zuschauern ein zweiter Teil zusteht.

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Der Film hat Lust auf den  gemacht. Nicht viele Roman-Adaptionen erzählen gerade so viel, dass es noch eine Story ergibt, aber ausreicht, um den Zuschauer für die ganze Geschichte zu interessieren. Das schafft der Film weniger mit der Erzählung selbst, als vielmehr mit der detailreichen visuellen Gestaltung der Steampunk-Welt, in der sich alles abspielt. Wie sind diese Städte organisiert? Woraus besteht diese widerliche Nahrung? Warum gibt es Wiederkehrer und weshalb nur noch einen? Warum haben diese Kreaturen aus Blech und Kabeln Emotionen?

Zweite Chance für ein gutes Drehbuch

Die Welt ist nun erschaffen und der zweite Teil würde Gelegenheit geben, sich primär auf das Drehbuch zu konzentrieren und die Special-Effects auf gleicher Qualität zu halten. Das Herr-der-Ringe-Team kann es besser, darauf würden wir wetten. Der zweite Teil könnte ein echt guter Film werden, wenn die Dialoge besser, die Figuren nicht ganz so schlicht und die Twists ein wenig überraschender sein würden.

Schon 2009 hat Jackson die Rechte an der Romanreihe erworben, weil er fasziniert von dieser Zukunftsvision war. Dann kam ihm „Der Hobbit“ dazwischen und am Ende hat er die Regie für „Mortal Engines“ seinem Buddy Christian Rivers überlassen, der damit sein Langfilm-Regiedebüt gab.

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Auch wenn er damit Kritiker und Publikum nicht vollkommen überzeugen konnte, hat er dennoch einen soliden Auftakt präsentiert und auf seinem Fachgebiet der visuellen Gestaltung definitiv brilliert. Bei der Fortsetzung könnte Jackson das Zepter vielleicht wieder selbst übernehmen oder sich zumindest stärker mit seiner Erfahrung an der Inszenierung beteiligen.

Wir wollen zurück zu den mörderisch mobilen Städten, aber gerne mit mehr Handlung.

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