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Nicolas Cage hat für seinen Oscar bis zum Blackout getrunken – und hatte sogar einen Alkohol-Coach

Nicolas Cage hat für seinen Oscar bis zum Blackout getrunken – und hatte sogar einen Alkohol-Coach
© IMAGO / Revierfoto

Nicolas Cage ist ein Mann mit vielen interessanten Geschichten. Eine davon hat er jüngst in einem Video ausgepackt und uns einen Einblick in sein Trinkverhalten beim Dreh zu seinem wohl besten Film gegeben.

Poster Leaving Las Vegas - A Love Story

Leaving Las Vegas

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Erst jüngst hat sich Nicolas Cage für Vanity Fair einige Szenen aus seinen eigenen Filmen angeschaut und dabei spannende Anekdoten und Hintergrundinfos zu den jeweiligen Produktionen offenbart. So erklärte er beispielsweise, wie er sich für eine seiner frühen Rollen gleich mehrere Zähne ohne Betäubung gezogen hat.

Im Rahmen einer anderen gezeigten Szene erzählt Nicolas Cage, dass er sich für eine Rolle sogar einen Alkohol-Coach organisiert hat, der ihm dabei half, betrunken zu werden. Fans des 60-jährigen Schauspielers dürften an dieser Stelle vermutlich schon ahnen, um welches Werk es geht und zwar das oscarprämierte Drama „Leaving Las Vegas“.

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In dem 107-minütigen Film von Mike Figgis spielt Nicolas Cage den alkoholkranken Drehbuchautor Ben Sanderson, der sich nach Las Vegas begibt, um sich vor Ort zu Tode zu trinken. Für seine herzzerreißende Performance wurde Nicolas Cage 1996 zurecht mit dem Oscar in der Kategorie Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Zu seiner Herangehensweise an die Rolle sagte er:

„Ich habe einige Filme mit großartigen Darstellungen von Trunkenheit gesehen. Die einzige, in der ich wirklich gesagt habe, dass der Typ wirklich betrunken sein muss, war Albert Finney am Anfang von ‚Unter dem Vulkan‘ als er durch die Straßen von Mexiko läuft. Also habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich an einer Stelle in dem Film einen richtigen Blackout vor der Kamera herbeiführen wollte. Gefährlich, verrückt, ich würde es niemals wieder tun. […] Ich wollte diese Szene nehmen und mich richtig volllaufenlassen.“

Wusstet ihr, dass Nicolas Cage in den 1990er-Jahren beinahe Superman in einer Tim-Burton-Verfilmung gespielt hätte? Welche Stars ebenfalls fast ins Superheld*innen-Kostüm schlüpfen durften, erfahrt ihr in unserem Video:

15 Stars, die fast in großen Comicfilmen mitgespielt hätten

Eine im wahrsten Sinne des Wortes einmalige Performance

In dem Video betont Nicolas Cage, dass er nie mit Alkohol-Einfluss an die Arbeit geht. Um sich auf gewisse Szenen vorzubereiten, wird höchstens Alkohol probiert und anschließend wieder ausgespuckt. Für „Leaving Las Vegas“ machte der Schauspieler jedoch eine Ausnahme und wurde bei seinem zuvor geschilderten Vorhaben von einem Alkohol-Coach unterstützt:

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„Ich hatte einen Alkohol-Coach namens Tony Dingman, Freund der Familie, zu jenem Zeitpunkt ein Alkoholiker, ein Poet. Wir tranken Sambuca und er dachte, das wäre eine gute Wahl für die Szene. Also trank ich den Sambuca und dann ging ich hinunter und sagte: Was auch immer passiert, fangt es ein, denn es wird nicht noch einmal passieren.“

Bei der entsprechenden Szene, für die sich Nicolas Cage so extrem betrunken hat, handelt es sich um seinen emotionalen sowie schwer anzusehenden Ausraster im Casino. Wenn ihr euch die grandiose Performance anschauen möchtet, könnt ihr „Leaving Las Vegas“ bei Prime Video ausleihen oder kaufen beziehungsweise mit einer Mitgliedschaft beim Arthaus+ Channel ohne weitere Kosten streamen.

Ihr würdet euch als wahrlich eingefleischte Film-Fans bezeichnen? Dann könnt ihr die Fragen in unserem Quiz sicherlich ohne Probleme beantworten:

Könnt ihr diese 15 Kultfilme anhand eines Bildes erkennen?

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