Jumanji Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Jumanji: Wilde Extravaganz mit Robin Williams, der mit einer ganzn Horde Tieren aus einem magischen Brettspiel befreit wird.

Mit dem Wurf eines Würfels wird der zwölfjährige Alan in das Innere des Brettspiels „Jumanji“ gezogen. 26 Jahre später wird Alan von zwei Kindern wieder befreit – und mit ihm eine ganze Schar von Dschungelwesen, die für Chaos in einer Kleinstadt sorgen. Nur, wenn Alan und die Kinder das Spiel beenden, kann Jumanjis Zauber besiegt werden.

Auf einer Baustelle entdeckt der 12jährige Alan Parrish das Brettspiel „Jumanji“. Als er eine Fünf würfelt, wird er mit magischer Kraft in dessen Inneres gesogen. Erst 26 Jahre später wird Alan von zwei spielenden Kindern gerettet und erzählt ihnen von unglaublichen Abenteuern. Zugleich warnt er sie vor der bedrohlichen Macht des Spiels, die nur dann gebrochen werden kann, wenn es zu Ende gespielt wird. Schon der erste Zug lockt giftige Schlingpflanzen aus dem Brett. Doch es muß weiter gewürfelt werden…

Nachdem er als Zwölfjähriger in das Innere des Brettspiels „Jumanji“ gezogen wurde, taucht Alan 26 Jahre später durch die Hilfe von zwei Kindern wieder auf – mit einer ganzen Schar von Dschungelwesen. Wilde Extravaganz mit Robin Williams.

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Kritikerrezensionen

  • Welcome to the jungle! Mit einer wilden Extravaganz, in der verblüffende Effekte und überbordende Einfälle im Schulterschluß ein bisweilen atemberaubendes Bombardement auf die Sinne des Zuschauers starten, meldet sich Robin Williams zwei Jahre nach „Mrs. Doubtfire“ in einem Abenteuer wieder, in dem ein mysteriöses Brettspiel zu Leben erwacht. Wie schon in „Hook“ ist er wieder einmal ein Junge, gefangen im Körper eines Mannes. Anstatt ins fantastische Neverland wird er diesmal nach einem fatalen Wurf eines Würfels im Jahr 1969 ins Innere des mysteriösen Brettspiels „Jumanji“ gesogen. 26 Jahre später wird er von zwei Kindern befreit, die das Spiel auf dem Speicher des Hauses entdeckt haben, in das sie gerade gezogen sind. Das ist der eigentliche Startschuß zu einem Abenteuer, in dem der Dschungel in dem heimeligen Dörfchen zu Leben erwacht. Mit jedem Würfelwurf wartet eine neue Katastrophe auf den Zuschauer: Gigantische Moskitos, Schlingpflanzen, bösartige Affen, ein Löwe, ein Großwildjäger, der es auf Williams abgesehen hat, eine Stampede von Elefanten, Zebras und Nashörnern, riesige Giftspinnen, Treibsand, eine Springflut und schließlich ein Erdbeben sorgen dafür, daß „Jumanji“ nach dem etwas stockenden und mit wenig Fantasie inszenierten Anfang kaum eine Sekunde lang stillsteht. Joe Johnston hat alle Hände voll zu tun, die diversen Naturkatastrophen unter einen Hut zu bekommen und sie bei ihrer Invasion der Kleinstadt nicht aus den Augen zu verlieren. Angesichts der Hyperaktivität um sich herum tut Robin Williams gut daran, sein manisches Improvisationstalent in Zaum zu halten. Als Sympathieträger par excellence ist er mit einem leicht verrückten Blitzen in den Augen die Seele des Films inmitten des tierischen Tohuwabohus, das auf einem charmanten Kinderbuch von Chris Van Allsburg basiert, aber doch eher von den „Indiana Jones“-Filmen, „Gremlins“, „Hook“ und „Zurück in die Zukunft“ beeinflußt scheint. Dem Vergnügen bereitet das kaum einen Abbruch. Schwerer wiegt da schon, daß die Filmemacher es versäumen, das Trauma von Williams‘ Alan, 25 Jahre in einem Brettspiel-Dschungel verbracht zu haben, gewinnbringend in ihre Geschichte einzuarbeiten. Abgesehen von seinem Ausruf „Ich habe Dinge da drinnen gesehen, die Ihr Euch nicht einmal vorstellen könnt“, erfährt man nichts von seinem einsamen (Über-)Leben in „Jumanji“. Statt dessen bemühen die Filmemacher einmal mehr Sentimentalitäten um verpaßte Chancen, die ihrem Unterfangen ein emotionales Zentrum geben sollen, dem Film aber doch einiges an Biß rauben. Zum Glück gibt es da die bahnbrechenden Computereffekte, die einen immer wieder in Staunen versetzen. Anders als in der bahnbrechenden „Toy Story“ standen die Effektespezialisten hier vor der schwierigen Aufgabe, ihre Grafiken wie bei „Jurassic Park“ in bereits existierende Filmaufnahmen zu integrieren. Mit wenigen Ausnahmen ist ihre Arbeit makellos geraten: Vor allem die Stampede, bei der Elefanten und Nashörner Autos in Grund und Boden stampfen, wirkt verblüffend echt. Die Effekte sind es, die „Jumanji“ zum Muß für Kinobesucher machen und vergessen lassen, daß die Story spielend noch aufregender hätte ausfallen können, wenn man Robin Williams à la „Das Dschungelbuch“ eine langjährige Nemesis gegenübergestellt hätte. ts.

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