In Zeiten des abnehmenden Lichts (2017)

In Zeiten des abnehmenden Lichts: Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Eugen Ruge über eine ostdeutsche Großfamilie, die den Zusammenbruch der DDR erlebt.
Kinostart: 01.06.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

In Zeiten des abnehmenden Lichts: Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Eugen Ruge über eine ostdeutsche Großfamilie, die den Zusammenbruch der DDR erlebt.

Im Frühherbst 1989 steht die DDR kurz vor dem Zusammenbruch. Ein letztes Mal soll sie hochleben, in Form des hochdekorierten SED-Mitglieds Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), der seinen 90ten Geburtstag feiert. Komplett mit singenden Pionieren, Blumen und einem weiteren Orden, den Powileit für seine Dienste um die DDR bekommt. Hartnäckig hält der Patricharch, der 1952 aus dem Exil in Mexiko nach Deutschland zurückgekehrt ist, um die DDR aufzubauen, an seiner Utopie fest. Noch ahnt er nicht, dass sein Enkel Sascha (Alexander Fehling) in den Westen geflohen ist.

In der Filmadaption von Eugen Ruges Bestseller “In Zeiten des abnehmenden Lichts” treffen vier Generationen einer ostdeutschen Familie aufeinander. Wilhelms Frau Charlotte (Hildegard Schmahl) ist ebenso verbohrt und weltfremd wie ihr Mann. Sie will die Zeichen des Zusammenbruchs nicht sehen. Deutlicher werden diese von ihrem Sohn Kurt (Sylvester Groth) erkannt, der 1956 aus einem Arbeitslager der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, wo er mit seiner russischen Frau Irina (Evgenia Dodina) zusammenlebt. Dass Kurt seine Frau betrügt, ist nicht das einzige Geheimnis, das auf der Feier ans Licht kommt.

“In Zeiten des abnehmenden Lichts” – Hintergründe

Mit seinem Familienroman ist Eugen Ruge im Jahr 2011 ein echter Überraschungserfolg gelungen. Die Geschichte um vier Generationen, die sich durch den Alltag in der DDR schlagen und den Zusammenbruch des Systems erleben, wurde mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Doch anders als der Roman, konzentriert sich die Filmadaption lediglich auf einen Tag – den 90. Geburtstag des Familienpatriarchs Wilhelm Powileit. Dieses konzentrierte Setting ist der Ausgangspunkt, um eine Zeitreise zurück in ein sozialistisches Land zu unternehmen, das real nicht mehr existiert.

Der Film “In Zeiten des abnehmenden Lichts” ist nicht das erste Mal, dass sich Regisseur und Grimmepreisträger Matti Geschonneck (“Die Nachrichten“, “Ein großer Aufbruch“) mit seiner DDR-Vergangenheit auseinandersetzt. Geschonneck, der 1952 in Potsdam geboren wurde, hat sich bereits in dem Drama “Boxhagener Platz” eine ostdeutsche Familiengeschichte inszeniert – übrigens auch das eine Romanadaption.

Um den immerhin 400 Seiten zählenden Roman von Eugen Ruge zu einem dichten Film zusammenzudampfen, hat sich Gedchonneck mit Wolfgang Kolhaas den rennomiertesten deutschen Drehbuchautor ins Boot geholt. Kohlhaas arbeitete zuletzt an prämierten Literaturadaptionen wie “Als wir träumten” oder dem Meisterwerk über einen DDR-Außenseiter “Solo Sunny“.

“In Zeiten des abnehmenden Lichts” – Besetzung

Um ein dichtes Gesellschaftsporträt der DDR zu zeichnen, fährt Regisseur Matti Geschonneck ein ganzes Ensemble herausragender Schauspieler auf. Allen voran natürlich Bruno Ganz, der auf der Berlinale 2017 neben “In Zeiten des abnehmenden Lichts” außerdem in dem britischen Film “The Party” zu sehen war. Nach Auftritten in zahlreichen Literaturverfilmungen und Kritikerlieblingen wie “Michael Kohlhaas” oder “Der Vorleser” ist Bruno Ganz vor allem für seine unheimliche Darbietung als Adolf Hitler in “Der Untergang” bekannt.

An der Seite von Bruno Ganz steht in dem Film “In Zeiten des abnehmenden Lichts” einen ganze Reihe deutscher Top-Schhauspieler. So wird Wilhelm Powileits Sohn Kurt etwa von Sylvester Groth gespielt (“Inglourious Basterds“, “Das Wochenende“), dessen Sohn Sascha wiederum von Nachwuchsstar Alexander Fehling (“Inglourious Basterds”, “Im Labyrinth des Schweigens“).

Herausragend ist auch die Frauenriege: So haben hochkarätige Schauspielerinnen wie Hildegard Schmahl (“Der Geschmack von Apfelkernen“, “Nirgendwo in Afrika“), Angela Winkler (“Die Blechtrommel“, “Uns geht es gut“) und Natalia Belitski (“Vaterfreuden“, “Auf einmal“) einen festen Platz in dem Familiendrama – erweisen sich doch gerade die Frauen als wesentlich realistischer und klüger als ihre Männer.

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