Die Nachrichten

Filmhandlung und Hintergrund

Ein Schmuckstück haben Regisseur Matti Geschonneck und Autor Alexander Osang zustandegebracht, das dem ZDF zur perfekten Zierde für den Tag der deutschen Einheit gereicht. In der Verfilmung von Alexander Osangs Roman „Die Nachrichten“ wird die Geschichte des Nachrichtensprechers Jan Landers (Jan Josef Liefers) erzählt, der, aus dem Osten Deutschlands stammend, nach der Wende im Deutschen Fernsehen groß Karriere macht...

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Kritikerrezensionen

  • Ein Schmuckstück haben Regisseur Matti Geschonneck und Autor Alexander Osang zustandegebracht, das dem ZDF zur perfekten Zierde für den Tag der deutschen Einheit gereicht.

    In der Verfilmung von Alexander Osangs Roman „Die Nachrichten“ wird die Geschichte des Nachrichtensprechers Jan Landers (Jan Josef Liefers) erzählt, der, aus dem Osten Deutschlands stammend, nach der Wende im Deutschen Fernsehen groß Karriere macht. Als eine „Spiegel“-Journalistin (Dagmar Manzel) für eine Story über „erfolgreiche Ossis“ recherchiert, stößt sie auf Hinweise, die auf eine Stasi-Vergangenheit von Landers deuten.

    Im großen wie im kleinen besticht diese Ost/West-Thriller-Dramedy. Da ist diese spannende Geschichte des Aufsteigers, des Karrieristen, den Liefers so zu spielen vermag, dass man ihn zunächst gerne fallen sehen würde. Und behaupte niemand, das Thema „Stasi“ sei durch im deutschen Fernsehen. „Die Nachrichten“ treten den Gegenbeweis an - man will unbedingt erfahren, welche Geschichte dieser Landers mit sich trägt, und es ist ungemein spannend zu sehen, wie die alten Stasi-Chargen ihr neues Leben verbringen. „Die Nachrichten“ sind aber auch eine Detail getreue Beobachtung der Medienwelt - die im Duell eiskalte „Spiegel“-Powerfrau gegen den alle Journalisten-Klischees bedienenden Provinzschreiberling (Uwe Kockisch) ihre Krönung findet. Und ganz non-chalant führt einem der Film immer wieder eigene „Ossi“-Vorurteile vor - man fühlt sich ertappt.

    Nicht hoch genug zu rühmen, sind die ausgezeichneten Schauspielerleistungen und das ausnahmslos bis in die kleinen Rollen. Selten bekommt man in solcher Breite und Dichte vorgeführt, wie gut wir in Deutschland mit großen Charakterdarstellern bestückt sind. Nur ein Beispiel: Wie Ingrid Westphal als Ex-Offiziersgemahlin in ihren zwei, drei Kurzauftritten die ganze Tragik ihrer welk gewordenen Existenz spürbar macht, ist ganz großes Kino! fra.

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