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Nach „Ringe der Macht“: „Herr der Ringe“-Fans erwartet bald ein neuer Kinofilm

Nach „Ringe der Macht“: „Herr der Ringe“-Fans erwartet bald ein neuer Kinofilm
© IMAGO / Allstar

Während „Die Ringe der Macht“ für Begeisterung und Diskussionen unter Tolkien-Fans sorgt, geht auch die Arbeit an dem neuen „Herr der Ringe“-Film voran: Zehn Jahre nach dem letzten „Der Hobbit“-Film und 21 Jahre nach „Die Rückkehr des Königs“ wird der nächste Kinofilm aus Mittelerde in den Kinos starten.

Für „Der Herr der Ringe“-Fans brechen goldene Zeiten an! Während Amazon 2022 gerade die „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“-Serie, die sich dem Zweiten Zeitalter widmet, ins Rennen schickt, steht auch der Kinostart für den kommenden „Herr der Ringe“-Film fest.

Der Film hört im englischen Original auf den Namen „The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim“. Dabei handelt es sich um einen Animationsfilm - er könnte also in der Tradition des ersten großen „Herr der Ringe“-Kinofilms (vor der Peter-Jackson-Trilogie) stehen, dem 1978er-Film von Ralph Bakshi. Das Verfahren hat den Vorteil, dass ihm in der Inszenierung keine Grenzen gesetzt sind. Regie führt Kenji Kamiyama, der unter anderem mit „Ghost in the Shell: Stand Alone Complex“ und „Blade Runner: Black Lotus“ große Anime-Projekte verantwortete. Die fantastische Welt von Mittelerde und die Action könnten also ein wahres Highlight von „The War of the Rohirrim“ werden. Und dass das nicht nur leere Phrasen sind, beweisen die ersten Konzeptzeichnungen von „The War of Rohirrim“. Diese versprechen immerhin eine Rückkehr des Kampfes Rohirrim vs. Olifanten, was einer der epischsten Momente in „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ und auch der ganzen Trilogie war:

Ein weiteres Konzeptbild rückte erstmals den Helden des neuen Films ins Zentrum: Helm Hammerhand. In diesem Zuge erfuhren wir durch Deadline auch, wer der Rohan-Legende seine Stimme leihen wird und das ist im Original niemand Geringeres als „Succession“-Darsteller Brian Cox, der auch durch „Troja“ und „X-Men 2“ vielen bekannt sein dürfte und definitiv über die passende Stimme verfügt, um solch eine wichtige Figur gebührend zum Leben zu erwecken.

Zudem ist im Cast eine Schauspielerin der Original-Trilogie zurück: Miranda Otto, die in der „Der Herr der Ringe“-Trilogie Éowyn spielte. Die Schildmaid Rohans fungiert in „The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim“ als Erzählerin.

Vor dem Kinofilm geht es im Stream zurück nach Mittelerde. „Die Ringe der Macht“ werfen einen Blick auf das Zweite Zeitalter:

In „War of the Rohirrim“ erfahren wir die blutige Geschichte von Helms Klamm

Der Titel dürfte schon ein wenig über den Inhalt verraten: Es geht zurück zum Reitervolk Rohans. Allerdings spielt der Anime 183 Jahre vor den Ereignissen der „Der Herr der Ringe“-Trilogie. Wir folgen im Film Helm Hammerhand, dem legendären neunten König Rohans. Bei dem Namen dürfte es sicherlich klingeln, schließlich wurde Rohans berühmte Festung, Helms Klamm, nach ihm benannt. In „Die Zwei Türme“, wo die Menschen Rohans gegen die Truppen Isengards in Helms Klamm ausharrten, äußerte König Theoden (Bernard Hill) kurz vor einem verzweifelten letzten Ausfall auch das großartige Zitat: „Das Horn Helm Hammerhands soll erschallen in der Klamm! Ein allerletztes Mal!“

Dank der neuen Informationen wissen wir inzwischen auch, mit wem es Helm Hammerhand zu tun bekommt: dem Dunländer-Anführer Wulf, gesprochen von Luke Pasqualino („Shadow and Bone – Legenden der Grisha“). Er will seinen Vater rächen und zwingt Hammerhand und sein Volk nach einem Überraschungsangriff zu einer Flucht in die Hornburg, wo sie eine alles entscheidende Schlacht erwartet. Dabei kommt auch Hammerhands Tochter Hera (gesprochen von Gaia Wise) eine zentrale Rolle zu, denn sie muss ihren Mut zusammennehmen, um ihre Leute für den finalen Kampf zu vereinen.

 

„The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim“ ist zunächst als eigenständiger Film geplant, bei einem entsprechenden Erfolg ist es aber gut vorstellbar, dass andere große Ereignisse der Geschichte Mittelerdes mit weiteren Filmen ebenfalls erzählt werden. Die Fans dürften sicherlich nichts dagegen haben, solange die Qualität stimmt.

 

Vielversprechend ist schon jetzt, dass Philippa Boyens, die für das Drehbuch für „Die Rückkehr des Königs“ einen Oscar gewann, bei dem Anime als Ausführende Produzentin fungiert. Zudem ist weitere „Herr der Ringe“-Expertise an Bord, wie Variety berichtet: Richard Taylor, der für Beste visuelle Effekte, Bestes Kostümdesign und Bestes Make-up und Beste Frisuren Oscars erhielt, Alan Lee, gewann einen Oscar für Bestes Szenenbild, und Tolkien-Illustrator John Howe werden alle am Film beteiligt sein.

Das Drehbuch für den neuen Film stammt derweil von Boyens Tochter Phoebe Gittins und Arty Papageorgiou („The Sorrow“), nach einem Skript von Jeffrey Addiss und Will Matthews („Der Dunkle Kristall: Ära des Widerstands“), während die Regie wie erwähnt Kenji Kamiyama übernimmt, der unter anderem mit „Ghost in the Shell – Stand Alone Complex“ und „Ultraman“ schon reichlich Anime-Erfahrung sammeln konnte.

Warner Bros. wird wie gewohnt „The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim“ in die Kinos bringen und das weltweit, also dürfen sich auch deutsche Fans darauf freuen, die Geschichte Helm Hammerhands auf der großen Leinwand zu erleben. Ein wenig Geduld ist aber noch gefragt: Der deutsche Kinostart fällt voraussichtlich auf den 11. April 2024.

Wie gut habt ihr bei den „Der Herr der Ringe“-Filmen aufgepasst? Testet euer Wissen:

„Herr der Ringe“-Quiz: Wie gut kennt ihr Hobbits, Elben und Orks?

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