Der Dolmetscher

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   Kinostart: 22.11.2018

Der Dolmetscher: Tragikomödie mit „Toni Erdmann“-Star Peter Simonischek als Sohn eines verstorbenen SS-Offiziers, der Besuch von einem slowakischen Holocaust-Überlebenden erhält.

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Filmhandlung und Hintergrund

Der Dolmetscher: Tragikomödie mit „Toni Erdmann“-Star Peter Simonischek als Sohn eines verstorbenen SS-Offiziers, der Besuch von einem slowakischen Holocaust-Überlebenden erhält.

Eines Tages steht ein älterer Herr vor der Tür von Georg Graubners (Peter Simonischek) Wohnung in Wien. Der alte Mann behauptet, er sei 80 und Dolmetscher, und ach, Graubners Vater hätte damals im Krieg seine Eltern ermordet. Bei dem 80-Jährigen handelt es sich um den slowakischen Übersetzer Ali Ungár (Jiří Menzel), der bei der Suche nach dem Mörder seiner Eltern auf das Tagebuch eines ehemaligen SS-Offiziers gestoßen ist — es handelt sich um Graubners verstorbenen Vater.

Nachdem der erste Schockmoment vergangen ist, kommt das ungleiche Gespann ins Gespräch. In der Wohnung in Wien sitzen sich Tätersohn und Opfersohn gegenüber, zwei Personen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Georg Graubner ist ein Genussmensch, Lebemann. Ali Ungár hingegen ist korrekt, fast pedantisch. Zum Abschied ritzt Ali ein Hakenkreuz in das Postfach von Graubner. Trotzdem sitzen sie ein paar Tage später gemeinsam im Auto, um in die Slowakei zu reisen und vielleicht die Vergangenheit zu bewältigen.

„Der Dolmetscher“ — Hintergründe

Für seinen fulminanten Auftritt in der Hit-Komödie „Toni Erdmann“ hat Peter Simonischek den Europäischen Filmpreis erhalten. Nun wird er von Regisseur Martin Šulík („Zigeuner“) in einer Rolle eingesetzt, die einige Parallelen zu dem pensionierten Musiklehrer Winfried Conradi alias Toni Erdmann aufweist. Denn ebenso wie Conradi ist auch Georg Graubner ein pensionierter Lehrer — diesmal Englisch und Französisch — der zwar nicht nach Bukarest reist, dafür aber in die Slowakei.

Dort gilt es, die Vergangenheit des eigenen Vaters aufzuarbeiten. Die Reise wird zur Odyssee eines ungleichen Gespanns, dessen zweite Hälfte der 80-jährige Übersetzer bildet, der herausfinden möchte, wie seine Eltern gestorben sind. Gespielt wird Ali Ungár von dem Regisseur und Oscarpreisträger Jiří Menzel („Ich habe den englischen König bedient“). Vergangenheitsbewältigung als Roadmovie.

Darsteller und Crew

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