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Von wegen 10.000 Euro: Planlose „Bares für Rares”-Verkäuferinnen werden nach Hause geschickt

Von wegen 10.000 Euro: Planlose „Bares für Rares”-Verkäuferinnen werden nach Hause geschickt
© imago images / Future Image

Das Einholen eines Gutachtens zur Wertfindung ist an sich keine schlechte Sache. In diesem Fall führte allerdings ein Missverständnis zu einer völlig überzogenen Preisvorstellung.

Poster

Bares für Rares - Die Trödel-Show mit Horst Lichter

Beatrice und Marita Käuffer wollten sich bei „Bares für Rares“ von einem antiken Schmuckstück trennen, um mit der ganzen Familie in den Urlaub zu fahren. Dass der Erlös für ein solches Unterfangen ausreichen würde, stellten die beiden nicht in Frage, schließlich glaubten sie in Besitz eines Gutachtens zu sein, welches dem Armband einst einen Wert von 22.500 D-Mark attestierte. Mit leichtem Schwund hofften sie daher auf 10.000 Euro.

Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel musste den Verkäuferinnen allerdings einen überraschend rigorosen Strich durch die ambitionierte Rechnung machen. Zur Enttäuschung der beiden handelte es sich bei dem Papier nämlich um ein sogenanntes Zertifikat, welches lediglich Auskunft über den Wiederbeschaffungswert des Schmucks gibt, nicht wie angenommen über dessen Wert.

Will man seinen Schatz beispielweise gegen Diebstahl versichern, dann ist die aufgerufene Summe der Preis, den ein Juwelier veranschlagen könnte, um den jeweiligen Gegenstand eins zu eins nachzubauen und damit zu ersetzen. Der Wiederbeschaffungswert unterscheidet sich also vom Verkehrswert und liegt auf aufgrund der berechneten Arbeitszeit meist deutlich über dem Wert des Originals. Das taxierte Dr. Heide Rezepa-Zabel in diesem Fall lediglich auf 2.500 bis 3.000 Euro, was bei Beatrice und Marita Käuffer für einen ordentlichen Schrecken sorgte.

Schnelles Ende: Horst Lichter lässt die Händlerkarte stecken

Weniger als ein Drittel des Wunschpreises lautete die Expertise, sodass Horst Lichter direkt zur Tat schritt und den Verkäuferinnen erklärte, dass ihre Reise bei „Bares für Rares“ damit zu Ende sei. Die Händlerkarte wollte er den beiden nicht geben und lag damit instinktiv richtig. Beatrice und Marita Käuffer wollten sich für diesen Preis nicht von ihrem Armband trennen, zu sehr war ihre ursprüngliche Wunschvorstellung noch in ihren Hinterköpfen verankert. Da laut Regelwerk nur in den Händlerraum darf, wer sich mit der Expertise einverstanden zeigt, traten die beiden unverrichteter Dinge den Heimweg an. Weitere Enttäuschungen aus „Bares für Rares“ findet ihr im Video:

„Bares für Rares“ läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF, Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 10:55 Uhr und um 19:20 Uhr aus. Das Konzept hat sich bis heute nicht verändert. Das Konzept der Sendung hat sich bis heute nicht verändert: Menschen wie Beatrice und Marita Käuffer lassen ihre Ware von Sachverständigen bewerten und feilschen dann im Händlerraum um den Verkaufspreis.

Wie würdet ihr euch bei „Bares für Rares“ anstellen? Testet euer Wissen im Quiz:

Bist du Schrottsammler oder Antiquitäten-Händler: Teste dein „Bares für Rares“-Wissen

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