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Debakel bei „Bares für Rares”: Händler schimpfen über „desolates” Erinnerungsstück

Author: Marek BangMarek Bang |

© ZDF / Guido Engels

Bei „Bares für Rares“ können die kühnsten Träume wahr werden. Manchmal landet man aber auch unsanft auf dem Boden der Tatsachen.

So hat sich Susanne Behringer ihren Besuch bei „Bares für Rares“ wohl nicht vorgestellt. Die ehemalige Köchin wollte eine alte Kasserole zu Geld machen, doch dieses Unterfangen erwies sich als ungeahnt schwierig. Schon bei der Expertise begann die große Ernüchterung. Dr. Heide Rezepa-Zabel verwies auf einen Strich, welcher in der Signatur über die Meißner Schwerter graviert wurde. Der bedeutet, dass es sich leider nur um minderwertiges Porzellan handelt. Doch damit war die niederschmetternde Diagnose noch nicht vorbei.

Das größte Manko der Rarität sei ihre nicht fachmännisch durchgeführte Restauration, was sich im Händlerraum als schwierig erweisen könnte. Wie recht die Expertin mit dieser These haben sollte, musste Susanne Behringer bald erfahren. Bei der Preisfindung konnte sie zuvor aber noch ein wenig Hoffnung schöpfen. 150 Euro lagen zwar 50 Euro unter dem Wunschpreis der Verkäuferin, die Händlerkarte nahm sie aber dennoch in Empfang.

Gnadenlose Kritik im Händlerraum

Im Händlerraum wurde es für Susanne Behringer richtig bitter. Niemand konnte mit ihrem Erinnerungsstück etwas anfangen, stattdessen wurde nur über die schlechte Restaurierung gemeckert. Daniel Meyer brachte das Elend auf den Punkt. Seine Kundschaft suche nach Eleganz und Schönheit, beides habe die Kasserole nicht zu bieten. Vielmehr sei sie durch die vermeintliche Reparatur beschädigt. 40 Euro sei das Maximum, was er für das Stück ausgeben würde.

Susanne Steiger setze noch einen drauf. Sie meinte, man könne den Topf als Anschauungsobjekt für schlechte Restaurierung verwenden, was ihre Namensvetterin sicher nicht gern hörte. Auch Thorsden Schlößner stimmte in den vernichtenden Kanon ein und bezeichnete die Ware schlicht als desolat. Die Kasserole nochmals zu restaurieren würde hunderte von Euros kosten.

Als sich herausstellte, dass niemand auch nur ansatzweise mehr als 40 Euro bieten würde, brach Susanne Behringer die Verhandlung ab und nahm ihre ungeliebte Rarität wieder mit nach Hause.

Susanne Behringer befindet sich mit ihrer Erfahrung in guter Gesellschaft. Hier sind noch weitaus größere Enttäuschungen aus „Bares für Rares“. 

„Bares für Rares“ läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF. Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 8:50 Uhr sowie um 18:30 Uhr aus. Das Konzept der Sendung hat sich in über 1.000 Folgen nicht verändert: Menschen wie Susanne Behringer lassen ihre Ware von Sachverständigen bewerten und feilschen dann im Händlerraum um den Verkaufspreis.

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Aus der kino.de-Redaktion

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