Aladdin Poster

„Aladdin“-Live-Action-Remake: Kinostart, Besetzung & erste News

Helena Ceredov |

Zuletzt bewies „Die Schöne und das Biest“ mit „Harry Potter“-Star Emma Watson, dass Disney mit seinen Neuverfilmungen beliebter Zeichentrickklassiker eine wahre Goldgrube entdeckt hat. Zu den groß angekündigten Realverfilmungen gehört auch das Remake von  „Aladdin“, der bei vielen großen und kleinen Disney-Fans einen besonderen Platz im Herzen hat, nicht zuletzt wegen Robin Williams großartiger Darbietung als Dschinni. Diesen Part übernimmt Will Smith und auch die anderen Besetzungsmitglieder stehen fest.

Ursprünglich tat sich “Sherlock Holmes“-Regisseur Guy Ritchie schwer damit, einen passenden Cast zusammentrommeln (böse Zunge behaupten gar, Whitewashing wäre der Grund dafür). Nun stehen die wichtigsten Schauspieler fest.

Naomi Scott spielt Prinzessin Jasmin. Sie ist eine Britin mit indisch-ugandischen Wurzeln, die bereits 2016  eine Hauptrolle in dem Remake von “Power Rangers” übernommen hat. Der ägyptisch-kanadische Darsteller  Mena Massoud wird als titelgebender Aladdin dabei sein. Bisher war er eher in kleineren Produktionen dabei.

Bösewicht Jafar wird vom Tunesier Marwan Kenzari verkörpert, der schon Erfahrungen in Hollywood-Blockbustern sammeln konnte (“Ben Hur”, “Die Mumie”). Der heimliche Star des Films, Dschinni, wird von niemand geringerem als Will Smith eingesprochen, der eine würdige Nachfolge für Robin Williams werden könnte.

Auch wenn es Hollywood diesmal nicht komplett mit dem Casting von Weißen vermasselt hat (siehe “Prince of Persia”, “Ghost in the Shell”), stieß die Besetzung von Jasmin nicht überall auf positive Resonanz. Einige kritisierten, dass keine Schauspielerin aus dem arabischen Raum gefunden wurde. Trotz der Kontroversen geht die aktuelle Besetzung zumindest einen Schritt in die richtige Richtung.

„Aladdin“-Live-Action-Remake wird Musical

Dafür dürften Fans über eine andere Ankündigung erfreut sein. Wie es sich für einen Zeichentrick-Klassiker von Disney gehört, bot auch „Aladdin“ seinen Zuschauern zahlreiche Musik-Nummern. Auf diese will Guy Ritchie in seiner Version nicht verzichten, denn wie er selbst zugab, sei es schwer, aus diesem Film kein Musical zu machen.

Die Anhänger des modernen Klassikers dürfen sich also auf eine neue Fassung der bekannten Stücke gefasst machen und darüber hinaus eine opulente Optik erwarten. Immerhin zieht hier Guy Ritchie die Fäden.

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“Aladdin”: Wann kommt er in den Kinos?

Die Dreharbeiten sollen noch 2017 beginnen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest und auch was den Kinostart vom “Live Action”-Remake von “Aladdin” angeht, steht alles noch offen. Wir tippen auf Ende 2018/Anfang 2019.

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