Abgeschnitten

  1. Ø 4.5
   2018

Abgeschnitten: Verfilmung des Bestsellers von Sebastian Fitzek über die Jagd auf einen Psychopathen, der Hinweise auf seine Identität in den Leichen seiner Opfer versteckt.

Trailer abspielen
Abgeschnitten Poster
Trailer abspielen

Kinoprogramm in deiner Nähe

Noch sind keine Kinotickets in diesem Ort verfügbar.

Alle Bilder und Videos zu Abgeschnitten

Filmhandlung und Hintergrund

Abgeschnitten: Verfilmung des Bestsellers von Sebastian Fitzek über die Jagd auf einen Psychopathen, der Hinweise auf seine Identität in den Leichen seiner Opfer versteckt.

Der Berliner Rechtsmediziner Paul Herzfeld (Moritz Bleibtreu) hat schon so einiges gesehen. Als er bei einer Obduktion im Schädel der Leiche auf einen Zettel stößt, auf dem die Telefonnummer seiner Tochter Hanna (Barbara Prakopenka) gekritzelt ist, fällt Herzfeld aus allen Wolken. Schnell wird Herzfeld klar, dass das erst der Anfang einer makaberen Schnitzeljagd ist.

Um den Entführer seiner Tochter zu finden, muss Herzfeld einer Spur von Leichen folgen. Die ersten Hinweise führen zu der Comiczeichnerin Linda (Jasna Fritzi Bauer) und dem Hausmeister Ender (Fahri Yardım). Die beiden befinden sich auf Helgoland und stehen per Telefon in Kontakt mit Herzfeld, der in Berlin weiter ermittelt. Dann wird die Insel durch einen Sturm komplett von der Umwelt abgeschnitten. Auf sich allein gestellt müssen Linda und Ender weitere Leichen für Herzfeld obduzieren.

„Abgeschnitten“ — Hintergründe

Ein Psychopath, der Hinweise in Leichen versteckt, und eine komplett von der Außenwelt abgeschnittene Insel — der Psychothriller „Abgeschnitten“ hat das Zeug, aus dem Alpträume gemacht sind. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman, den Sebastian Fitzek und Rechtsmediziner Michael Tsokos in Zusammenarbeit verfasst haben. Verfilmt wird der Bestseller von Christian Alvart, der mit „Antikörper“, „Pandorum“ und den Tschiller-„Tatorten“ bereits einschlägige Erfahrung gesammelt hat.

Zum Teil kann Alvart dabei auf Schauspieler wie Fahri Yardım („Steig. Nicht. Aus!“) bauen, mit dem er bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet hat. Mit Moritz Bleibtreu („Nur Gott kann mich richten“), Lars Eidinger („Personal Shopper“) und Jasna Fritzi Bauer („Axolotl Overkill“) sind außerdem drei Ausnahme-Talente des deutschen Films mit dabei. Gedreht wurde „Abgeschnitten“ auf Helgoland und in Berlin. Die beiden Autoren Sebastian Fitzek und Michael Tsokos haben außerdem einen kleinen Gastauftritt in dem Thriller.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(233)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

  • „Wertvoll”

    Hochspannende Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Sebastian Fitzek über einen Rechtsmediziner, dessen eigene Tochter von einem wahnsinnigen Serientäter entführt wird.
    Als der Rechtsmediziner Paul Herzfeld zu einer ungewöhnlichen Autopsie gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass ihn der Fall ganz persönlich betrifft. Denn im Innern der Leiche, die er untersucht, befindet sich ein Zettel. Darauf die Handynummer von Pauls Tochter Hannah, die entführt worden ist. Je näher Paul dem Entführer kommt, desto mehr stellt sich heraus, dass der Täter nicht zum ersten Mal gehandelt hat. Und dass die Sehnsucht auf Rache etwas ist, was einen Menschen zum Äußersten treibt. ABGESCHNITTEN von Christian Alvart ist die Verfilmung von Sebastian Fitzeks gleichnamigem Thriller-Bestseller. Dank der geschickt eingesetzten filmischen Stilmittel wie dem Spiel mit Licht und Schatten, dem klug komponierten und effektiv eingesetztem Sound-Design und einer dynamischen Kamera gelingt es dem Film, den unheilschwangeren und konstant bedrohlichen Ton der Vorlage auf die Leinwand zu übertragen und dazu seine atemlose Spannung bis zur überraschenden Auflösung zu halten. Dazu gesellt sich ein hochkarätiges Ensemble, welches im gemeinsamen Spiel überzeugt. Jasna Fritzi Bauer gelingt es, der weiblichen Hauptfigur Linda gleichzeitig Härte und Sanftheit zu verleihen; Lars Eidinger ist die Idealbesetzung des wahnsinnig ewordenen Monsters, das vor keiner Grausamkeit gegenüber seinen Opfern zurückzuschrecken scheint. Und Moritz Bleibtreu überzeugt als gebrochener Held, der zwischen professioneller Ermittlungsarbeit und persönlicher Betroffenheit jegliche Distanz zum Fall zu verlieren droht. ABGESCHNITTEN ist packende und handwerklich gelungene Genre-Unterhaltung, wie es sie als deutsche Produktion selten gibt.

    Jurybegründung:

    Der Titel hält was er verspricht. Tatsächlich sind in diesem Thriller viele ab- und aufgeschnittene Körperteile zu sehen, und auch sonst gibt sich der Regisseur Christian Alvart große Mühe damit, eine Atmosphäre des Unwohlseins und des Grauens zu kreieren. So wurde ein Spielort mit einem enervierenden Flickerlicht ausgeleuchtet, und von der ersten Einstellung an wird eine unheilversprechende Spannung erzeugt. Auch die Erzählweise lässt den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen. Alle paar Minuten gibt es eine schockierende Wendung, die alles vorher Gesehene in Frage stellt. Dies ist sicher der Vorgabe geschuldet, dass hier ein Roman von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos verfilmt werden soll, und dabei wäre eine subtile Inszenierung ohne Zweifel fehl am Platze. Die Geschichte vom Rechtsmediziner, der versucht, seine entführte Tochter zu retten, ist Krimi mit überraschenden und auch oftmals aberwitzigen Wendungen, die jedoch im Laufe des Films ein wenig an Wirkung verlieren, weil die starken Schockeffekte die Spannung nicht grenzenlos antreiben, sondern sich natürlich auch ein gewisser Gewöhnungsprozess einstellt. Der Plot wird durch die Inszenierung und die Leistungen der Schauspieler definitiv glaubwürdiger. Moritz Bleibtreu in der Rolle des Rechtsmediziners Paul Herzfeld und Jasna Fritzi Bauer als Linda, die auf dem sturmgepeitschten Helgoland in einem anderen Sinne abgeschnitten ist, spielen ihre Figuren, die ständig am Rande des Nervenzusammenbruchs sind, überzeugend und stark. Sie sind die einzigen Konstanten und Ruhepole in diesem Thriller, der bei seiner Inszenierung auf Deutlichkeit in jeder Hinsicht setzt. Dies gilt auch für die Besetzung mit Lars Eidinger als sadistischem Triebtäter. Christian Alvart hat mit ABGESCHNITTEN die Vision der dämonischen Fantasiewelt aus der Romanvorlage konsequent durchstilisiert. Und so wirkt alles wie aus einem spannenden und ohne Zweifel auch blutverschmierten Guss.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kommentare