Sie ist "America's Sweetheart". Julia Roberts gilt ihrer Natürlichkeit und ihres umwerfenden Lachens wegen als beliebtester weiblicher Filmstar... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max12/kuk12/kuk12/u1212005/b150x150.jpg Julia Roberts

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Julia Roberts


  • Bürgerlicher Name
    Julia Fiona Roberts
  • Geburtstag
    28.10.1967
  • Geburtsort
    Smyrna, Georgia

Sie ist "America's Sweetheart". Julia Roberts gilt ihrer Natürlichkeit und ihres umwerfenden Lachens wegen als beliebtester weiblicher Filmstar Amerikas und war demgemäß lange Zeit Hollywoods bestbezahlte Schauspielerin. 2001 gewann sie nach mehreren Anläufen den verdienten Oscar.

Der Durchbruch gelang der 1967 in Smyrna, Georgia, geborenen Roberts mit Filmen wie "Pizza, Pizza", "Flatliners" und "Magnolien aus Stahl". Als "Pretty Woman" verliebte sie sich in den skrupellosen Millionär Edward (Richard Gere). Das machte sie 1990 zum Superstar - auch wenn die atemberaubend langen Beine nicht ihre eigenen, sondern gedoubelt waren.

Es folgte eine Phase mit eher mittelmäßigen Filmen ("Der Feind in meinem Bett", "Entscheidung aus Liebe"), eine gescheiterte Beziehung mit Schauspieler-Kollege Kiefer Sutherland und eine missglückte Ehe mit Sänger Lyle Lovett. Filme wie "Die Akte", "Prêt-à-Porter" und Woody Allens "Alle sagen: Ich liebe Dich" gaben ihrer Karriere wieder Aufwind.

1997 eroberte Roberts, die sich selbst als "irgendwo zwischen Früchtchen und scharfer Lady" beschreibt, mit "Die Hochzeit meines besten Freundes" ihren Spitzenplatz zurück. Die romantische Komödie "Notting Hill", in der sie sich, ein Filmstar wie im realen Leben, in einen schüchternen Buchhändler (Hugh Grant) verliebt, war ebenfalls ein Kassenerfolg.

Die vom Publikum lang geforderte Wiedervereinigung mit "Pretty Woman"-Co-Star Richard Gere gab es 1999 mit "Die Braut, die sich nicht traut". Steven Soderberghs Umweltdrama "Erin Brockovich" brachte der Südstaaten-Schönheit neben der Rekordgage von 20 Millionen Dollar schließlich den Oscar. Als alleinerziehende junge Mutter kämpft Roberts hier gegen einen fiesen Chemiekonzern.

Ihr komisches Talent stellte Roberts in "America's Sweethearts" unter Beweis. Es folgten der amüsante Thriller "The Mexican" und die Kriminalkomödie "Ocean's Eleven" und Sequel "Ocean's Twelve", Soderberghs erfolgreichen Updates von "Frankie und seine Spießgesellen". Im Sequel spielt Roberts herrlich selbstironisch sogar sich selbst bzw. ihre Filmfigur Tess muss Julia Roberts spielen, weil sich die beiden doch so ähnlich sehen.

Mit von der Partie war Roberts auch in Soderberghs "Gegenentwurf" zu seinen Großproduktionen, dem mit einem Minibudget von zwei Mio. Dollar enstandenen "Voll Frontal", für den Roberts auf eine Reihe gewohnter Annehmlichkeiten am Set verzichtete und einmal mehr eine erfolgreiche Schauspielerin spielte.

Ebenfalls dem Umfeld von Soderbergh zuzuordnen ist das Regiedebüt von Roberts "Ocean's Eleven"-Kostar George Clooney: In "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind" übernahm Roberts lustvoll eine kleine Rolle als Femme fatale. In Mike Newells "Mona Lisas Lächeln" tritt sie als inspirirende Kunstgeschichtslehrerin in die Fußtapfen von Robin Williams ("Der Club der toten Dichter"). Für Mike Nichols' auf einem Theaterstück basierendes Beziehungsviereck "Hautnah" zeigt sie ihr schauspielerisches Talent an der Seite der Kollegen Jude Law, Clive Owen und Natalie Portman.

Nach einer längeren Babypause kehrte sie an der Seite von Tom Hanks in der Politsatire "Der Krieg des Charlie Wilson" ins Kino zurück. Das Drama "Zurück im Sommer" und die Agentenkomödie "Duplicity" mit "Hautnah"-Kostar Clive Owen waren nur mäßig erfolgreich - anders als die Ensemble-Komödie "Valentinstag", in der sich Roberts einmal mehr als Königin der Romantik bewies.

Ganz auf Roberts zugeschnitten war die Bestsellerverfilmung "Eat, Pray, Love" in der Julia Roberts eine Tour de Force der Selbstfindung zwischen enttäuschter Liebe, Jojo-Effekt und Esoterik hinlegt. In der Komödie "Larry Crowne" spielt sie mit ihrem männlichen Pendant, dem Hollywood-Darling Tom Hanks, der, nachdem er seinen Manager-Job verliert, zurück zur Schule geht und sich prompt in seine Lehrerin (Roberts) verliebt.

Sichtlich Spaß hat die Roberts als böse Hexe in der Märchen-Neuverfilmung "Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" von Bildermagier Tarsem Singh ("The Fall", "Krieg der Götter").

Julia Roberts werden Affären mit Liam Neeson, Jason Patric und Daniel Day-Lewis nachgesagt. Von 1993 bis 1995 war sie mit Lyle Lovett verheiratet, von 1998 bis 2001 mit Benjamin Bratt liiert. 2002 heiratete sie Kameramann Danny Moder, den sie am Set von "The Mexican" kennen gelernt hatte, und wurde Ende November 2004 Mutter von Zwillingen.

  • Bürgerlicher Name
    Julia Fiona Roberts
  • Geburtstag
    28.10.1967
  • Geburtsort
    Smyrna, Georgia
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Vater: Walter Roberts (1977 verstorben)
    Mutter: Betty Lou Roberts
    Bruder: Eric Roberts (älter)
    Schwestern: Lisa Roberts (älter), Halbschwester Nancy Motes (jünger)

    verheiratet mit Kameramann Danny Moder
  • Autogrammadresse
    c/o ICM
    40 W. 57th St.
    New York, NY 10019
    USA
  • Links
    http://www.juliarobertsonline.com (offizielle Seite)

Julia Roberts feierte zuviel bei "Pretty Woman"

Heute ist der "Spieglein Spieglein"-Star brav und gesetzt. Doch vor 20 Jahren ließ es auch "Pretty Woman"-Julia Roberts ordentlich krachen.

Großansicht Wurden mit "Pretty Woman" berühmt: Julia Roberts und Richard Gere (Foto: Disney)

Wurden mit "Pretty Woman" berühmt: Julia Roberts und Richard Gere (Foto: Disney)

Die Schönste im ganzen Land ist Julia Roberts heute nicht mehr - zumindest, wenn man ihrer Rolle als böser Königin in "Spieglein, Spieglein" glauben möchte - doch in den 90ern war sie es schon: als Pretty Woman.

Noch heute ist der Film von Garry Marshall mit Julia Roberts und Richard Gere in den Hauptrollen Legende und hat Millionen Fans. Diese Fans lieben jede einzelne Szene des Films und es wäre ganz und gar unvorstellbar, wenn "Pretty Woman" auch nur um einige Sekunden kürzer oder anders gewesen wäre.

Eine dieser Lieblingsszenen ist die Einstellung, in der Richard Gere alias Edward Lewis seiner Vivian ein Schmuckkästchen mit edlem Inhalt zeigt, dann das Kästchen knapp vor ihren Fingern zuschnappen lässt und ein bezauberndes Erschrecken bei Julia Roberts auslöst. Diese Szene, so Garry Marshall, hatte eigentlich im Film nichts zu suchen, wie der Regisseur jetzt berichtet.

Von Essstörungen will keiner etwas wissen

Hintergrund war Julia Roberts, die damals noch ein junger Hüpfer war und lieber bis spät in die Nacht feierte, als pünktlich und ausgeschlafen am Set zu erscheinen: "Sie war noch jung, sie ging gern aus und manchmal dauerten die Feiern länger und sie kam verschlafen zur Arbeit. Ich sagte zu Richard: 'Du musst sie ein bisschen aufwecken. Wenn sie also nach dem Kästchen greifen will, lass es zuschnappen ... Es war ganz weiches Material, ich wollte ihr ja nicht wehtun. In letzter Minute haben wir dann uns entschieden, diese Szene doch im Film zu lassen - und sie wurde ein richtiges Markenzeichen."

Richard Gere übrigens kann heute an "Pretty Woman" überhaupt nichts mehr finden: Das Ganze sei eine "alberne romantische Komödie" gewesen die Typen, die heute Firmen für mehr Profit zerlegen, "schneidig" aussehen ließ.

Auch wurde jetzt bekannt, dass Julia Roberts bei den Dreharbeiten zu "Pretty Woman" an einer Essstörung gelitten haben soll und laut Garry Marshall vor Entkräftung am Set sogar ohnmächtig wurde. Doch ganz ehrlich - echte "Pretty Woman"-Fans wollen so etwas gar nicht wissen, sondern kramen lieber wieder die DVD aus dem Regal und machen sich den wohl hundertsten romantischen Abend mit Edward und Vivian.

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