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Sing (2016) Film merken

Sing: Mit diesem tierisch turbulenten Gesangswettbewerb nehmen sich die Macher der "Minions" die wunderbare Welt der Casting-Shows vor. Vorhang auf für "Sing".
Kinostart: 08.12.2016
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Filmhandlung und Hintergrund

Sing: Mit diesem tierisch turbulenten Gesangswettbewerb nehmen sich die Macher der "Minions" die wunderbare Welt der Casting-Shows vor. Vorhang auf für "Sing".

Was macht eigentlich die besten Animationsfilme aus? Ist es die neurotische Putzigkeit der anthropomorphen Wesen? Sind es die aberwitzigen Verfolgungsjagden und das stets überaus turbulente Geschehen im Hintergrund? Oder ist es gar der oftmals herrlich anarchistische Humor? Wenngleich all diese Aspekte wesentlich zum großen Erfolg des modernen Animationsfilms beigetragen haben dürften, so ist es am Ende doch fast immer die Menschlichkeit, die einen guten Animationsfilm zum Leben erweckt.

Sing“ scheint diese zentrale Lektion aus nunmehr 20 Jahren digitalem Animationsfilm bestens verstanden zu haben. Klar, auch hier treffen wir gemäß der Erfolgsformel auf eine aberwitzig animierte Tierwelt und auch hier wird es wieder viel zu Staunen und zu Entdecken geben – doch im Kern setzt „Sing“, wie eben die großen Klassiker des Genres auch, vor allem auf eine zutiefst menschliche Geschichte.

Die Macher von „Ich – Einfach unverbesserlich“ und den „Minions” sind zurück!

Es geht nämlich um den Koalabären Buster Moon, in Deutschland gesprochen von Daniel Hartwich, der ein traditionsreiches Varieté-Theater führt. Doch Busters Business boomt schon lange nicht mehr. Ränge und Kassen bleiben immer häufiger leer, was den Mann, eh Bären, unter akutem Zugzwang stellt. Und so kommt der verzweifelnde Buster auf eine Idee: Warum nicht einen Gesangswettbewerb veranstalten! Der Sieger bekommt 100.000 Dollar Preisgeld.

Klingt nach Casting-Show? Soll`s auch! Der von Garth Jennings (“Per Anhalter durch die Galaxis“) inszenierte Film bedient sich reichlich bei den weltweit beliebten TV-Events, die mittels Juryauslese nach dem nächsten Superstar suchen. Und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen werden wir in „Sing“ natürlich Zeuge etlicher, sagen wir mal, exotischerer Auftritte. Wenn die halbe Tierwelt einige der bekanntesten Popstücke der vergangenen Jahre zum Besten gibt, dann dürfte „Sing“ sein gesamtes Potential abrufen. Singende Schnecken, rappenden Bisons, tanzende Schweine – wer die kurze Gesangssequenz aus dem erfolgreichen Trailer gesehen hat, der weiß bereits, dass sich das Studio hinter „Ich – Einfach unverbesserlich“ und den „Minions“ hier mal wieder so richtig austoben durfte.

Doch das Thema Casting-Show dient nicht allein der allgemeinen Belustigung. In „Sing“ begleiten wir die Schicksale von ein paar besonderen Figuren, für die der große Contest nicht weniger ist als die Erfüllung eines Lebenstraums – oder die letzte Chance. Unter ihnen: Die Schweine-Dame Rosita (Alexandra Maria Lara), die eine begnadete Sängerin und Tänzerin ist, als Hausfrau und Mutter von 25 kleinen Schweinchen die Bühnenkarriere allerdings allzu früh aufgeben musste. Und dann wäre da noch die Stachelschwein-Dame Ash (Stefanie Kloß), eine junge und viel zu schüchterne Elefanten-Teenagerin, sowie der Gorilla Johnny, der ebenfalls gerne Sänger werden würde, von seinem kriminellen Vater aber keinerlei Unterstützung erfährt. Wer sich etwas auskennt, hört hier heraus: “Sing” verpflichtet sich auch klassischen Musicals wie etwa “A Chorus Line”.

Kurz: Die Produzenten von “Ich – Einfach unverbesserlich” und “Pets” dürften hier wieder einmal alles richtig gemacht haben. „Sing“ vereint die besonderen Qualitäten des modernen Animationsfilms im Rahmen eines überaus beliebten Themas und hat dank seiner großen Musikalität sogar noch ein echtes Ass im Ärmel. In der englischen Version sind eine ganze Reihe von Stars zu hören, die teilweise soagr selbst singen. Neben Scarlett Johansson (“The First Avenger: Civil War“) sind Matthew McConaughey (“Interstellar“), Reese Witherspoon (“Miss Bodyguard“), Taron Egerton (“Eddie the Eagle“) und Seth MacFarlane (“Ted 2“) dabei. Mit anderen Worten: Auch der Soundtrack dürfte ein Hit werden.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem sein Theater vom Ruin bedroht ist, veranstaltet Koala Buster Moon eine Casting-Show. Seine finanzielle Ebbe entpuppt sich dabei nur als erstes Glied einer Kette eskalierender Probleme. Doch „the show must go on“ – und so viel tierisches Talent nicht auf die Bühne zu lassen, wäre wirklich ein Verbrechen am Publikum… » zur ausführlichen Kritik