Eddie the Eagle - Alles ist möglich (2016)

Originaltitel: Eddie the Eagle
Eddie the Eagle - Alles ist möglich Poster
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Kritikerwertung (1)
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Filmhandlung und Hintergrund

Eddie the Eagle - Alles ist möglich: Der große Moment des kleinen Underdogs bei den Winterspielen von 1982: charmantes Feelgood-Movie über Helden, die das Leben erfindet.

Michael Edwards (Taron Egerton) alias „Eddie the Eagle“ ist ein schräger Vogel. Er träumt schon immer von einer Karriere als professioneller Athlet. Doch der ungeschickte Edwards versagt in einer Sportart nach der anderen. Eines Tages erfährt er, dass die Disziplin des Skispringens in England kaum professionell ausgeübt wird. Also stürzt er sich auf den ungewöhnlichen Sport, auch wenn er rein körperlich wegen seinem leichten Übergewicht und der dicken Brille völlig ungeeignet ist. Seine Mühen zahlen sich schon bald aus. Weil Edwards keine Konkurrenz hat, kann er sich für die großen olympischen Winterspiele von 1988 in Kanada qualifizieren. Inzwischen hat sich der erfahrene Trainer Bronson Peary (Hugh Jackman) eingeschaltet, der Michael Edwards unbedingt für den Wettkampf fit machen will. Die beiden nehmen dafür einige Strapazen auf sich. Auch wenn Edwards es mit der weltweiten Konkurrenz nicht aufnehmen kann und mit sensationellem Abstand die letzten Plätze belegt, wird „Eddie the Eagle“ – sein neuer Spitzname – zum absoluten Publikumsliebling. Die Zuschauer feiern den durchschnittlichen Typen, der seinen Traum erfüllt hat. Schließlich werden 1990 wegen ihm sogar die Regeln der olympischen Spiele geändert und durch die sogenannte „Eddie the Eagle“-Klausel ergänzt: Nun können nur noch Sportler, die einen bestimmten Mindeststandard erfüllen, an Olympiaden teilnehmen. Michael Edwards wird zur Legende und zum Medienstar. Der Feel-Good-Film wurde von dem britischen Schauspieler und Regisseur Dexter Fletcher (“Sunshine on Leith, “Wild Bill) inszeniert. Neben Taron Egerton („Legend“) und dem australischen Superstar Hugh Jackman (“Wolverine – Weg des Kriegers“, “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“) ist Christopher Walken (“Jersey Boys“) in einer kleineren Rolle zu sehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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  • Die olympischen Winterspiele von 1982 in Calgary hatten einen klaren Gewinner: Eddie Edwards – schnell berühmt als “Eddie the Eagle”. Mehr oder minder im Alleingang ging der junge Skispringer damals für Großbritannien an den Start. Und wo es bei den anderen Athleten höchstens eine Frage der Platzierung war, ging es für Edwards damals bei jedem Sprung um Alles. Und zwar buchstäblich: Denn der junge Brite mit den dicken Brillengläsern war das Gegenteil eines geborenen Skispringers. Vermutlich auch das Gegenteil jedes anderen Sportlers. Wenn Eddie ganz oben auf der Schanze stand, hielt die ganze Welt den Atmen an. Und wenn er heil unten ankam jubelte sie mit ihm – denn eigentlich rechnete man bei ihm jede Sekunde mit einem Totalausfall…

    Klischees? Jede Menge – und keinen stört’s

    Regisseur Dexter Fletcher hat die unglaubliche Geschichte das Helden von damals ins Kino gebracht. Und die Magie von einst überträgt sich tatsächlich auf die große Leinwand. Wenn Taron Egerton, der den unverzagten Anti-Helden darin spielt, sich Schanze um Schanze herunterquält, kann man auch diesmal nicht umhin, mit dem Underdog mitzufiebern, ihm Sprung um Sprung beide Daumen zu drücken… Und obwohl das Feelgood-Movie im charmantem 80er-Look viele Klischees vereint – etwa Hugh Jackman als knurriger Trainer mit Herzem aus Gold – stößt einem keines davon wirklich nachhaltig sauer auf. Vielleicht weil man weiß: Im Kern ist die Geschichte war. Und wenn es Menschen wie Edwards gibt, deren Mut an Selbstzerstörung grenzt, muss es ja auch welche geben, die ihnen dabei aus der Patsche helfen. Der Beweis: “Eddie the Eagle” lebt noch – und hat bei der Produktion sogar als Berater mitgewirkt.

    Und ja: Natürlich gibt es eine Moral in dem Film. Und ja: Sie wird mit dem Holzhammer serviert. Und ja: sie lautet “lebe deinen Traum” – was in etwa so originell ist, wie das Happy End. Na und? Die mit lockerer Hand und viel Witz inszenierte Sportgeschichts-Stunde macht ganz einfach so viel Spaß – da haben weder Klischees noch aufdringliche Lehren eine Chance. Genauso wenig wie damals “Eddie the Eagle”. Und trotzdem hat er seine genutzt. In der Realität -  und ebenso heute im Film.

    (Autor: Alexander Jodl)

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