Ted 2 (2015)

Ted 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 3.3
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 3.3

Filmhandlung und Hintergrund

Ted 2: Der Pöbelbär ist zurück und will eine Familie gründen. Klar, dass sein Donnerbuddy als Samenspender herhalten muss. Doch erst muss Ted vor Gericht beweisen, dass er ein Mensch ist!

In der Komödie „Ted 2“ kehrt der pöbelnde Kuschelbär auf die Leinwand zurück und treibt an der Seite seines Kumpels John (Seth MacFarlanes Sequel nun um das Liebesleben des liebenswerten Krawallmachers. Auch wenn es kaum zu glauben ist, so hat Ted ('); googletag.cmd.push(function() { googletag.pubads().addEventListener('slotRenderEnded', function(event) { if ( event.slot.B !== "5286166/m.kino.de-inContent" ) { return; } if ( event.isEmpty ) { // remove wrap div jQuery('#div-gpt-ad-5286166-content_interscroller-phone').remove(); } }); content_interscroller = googletag.defineSlot("5286166/m.kino.de-inContent", [320, 1], "div-gpt-ad-5286166-content_interscroller-phone").addService(googletag.pubads()); googletag.display("div-gpt-ad-5286166-content_interscroller-phone"); }); document.write('

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Im Zeitalter der Sequels, Prequels und Spinoffs kehren im Kino alle Publikumslieblinge irgendwann zurück - nun sind die "Donnerbuddies", der sprechende Teddybär Ted und sein Kumpel John, wieder da. Hochzeit wird zu Beginn von "Ted 2" gefeiert, der Mini-Titelheld heiratet seine Freundin Tami-Lynn, das Paar freut sich schon auf die Hochzeitsnacht - "50 Shades of Bär" stehen auf dem Programm. Die Titelsequenz ist als Musical-Nummer in der Tradition von Busby Berkeley gestaltet, in der Fortsetzung des Erfolgshits von 2012 räkeln sich Showgirls auf einer riesigen Torte und hopsen fröhlich über die Tasten eines Klaviers - Regisseur, Autor und Produzent Seth MacFarlane, der Kopf hinter "Family Guy", lässt auch diesmal die Puppen ordentlich tanzen.

    Gleich gibt er mächtig Gas, Talk-Urgestein Jay Leno flüchtet aus einer Toilette, beteuert, dass er dort keinen Schwulensex gesucht hat, Liam Neeson steht in der nächsten Szene mit traurigem Gesicht an der Supermarktkasse und fragt Ted, ob es in Ordnung geht, dass er in seinem Alter noch jene Frühstücksflocken kauft, die in der Werbung für Kinder angepriesen werden. MacFarlane hat an seinem Erfolgsrezept nichts verändert. Ein Gag-Feuerwerk - von nett bis drastisch, von naiv bis vulgär - wird gezündet, Prominente schauen für Kurzauftritte vorbei, die Story ist ganz den beliebten US-Beziehungskomödien verpflichtet. Ted und seine Gattin liegen sich nach einjähriger Ehe schon in den Haaren, zwecks Hausfrieden muss dringend ein Baby her.

    Problem dabei ist, dass Ted über keine Reproduktionsorgane verfügt. Also wird zunächst bei Football-Star Tom Brady, aka "California Cool", aka "Tom Terrific", vorbeigeschaut, um diesem im Schlaf etwas Samen zu rauben. Als dies nicht klappt, folgt der Gang zur Fertilitätsklinik, wo ein Regal voller Spermienbehälter umfällt, deren Inhalt sich über John ergießt. Einen guten Magen muss man bei dieser "bad taste"-Comedy besitzen, die vornehmlich unter die Gürtellinie zielt. Als man sich dann zur Adoption entschließt, taucht das nächste Problem auf: Ted wird juristisch als Sache angesehen, um Vater zu werden, muss nachgewiesen werden, dass er ein Mensch ist.

    Hier kommt Amanda Seyfried als Neo-Anwältin Sam(antha) L. Jackson (!) ins Spiel, die ist zwar popkulturell wenig beschlagen, zieht dafür aber gerne kräftig an der Bong, was sie zur Idealpartnerin (in spe) von Mark Wahlberg macht. Der spielt gewohnt hemdsärmelig mit Minimalmimik John, den Bostoner Arbeiterklassehelden mit großen Muskeln und noch größerem Herzen. Als Bösewicht tritt erneut Giovanni Ribisi als grenzdebiler Hausmeister mit Faible für Pissoirsteine in Aktion, den knallharten Staatsanwalt gibt Silberlocke John Slattery aus "Mad Men" und Morgan Freeman holt als Menschrechtsanwalt schließlich die Kohlen aus dem Feuer. Bis dahin wird ein Keks in Basketballmanier in der Arschritze eines Blinden versenkt, ein Auto in einem Scheunendach geparkt und am Lagerfeuer ein Liebeslied zum Besten gegeben, ehe es auf der Comic-Con zum finalen Nerd-Fight kommt. Spaß, Action, Liebe... alles da. Ob das gefällt, ist eine Frage des Geschmacks - und über den lässt sich bekanntlich nicht streiten.

    Fazit: Seth MacFarlane, Mark Wahlberg und der unartige Kuschel-Titelheld üben sich erneut in "bad taste" und gehen der Frage nach, was einen Menschen ausmacht.
  • Schluss mit dem ungezügelten Junggesellenleben: Nachdem der versauteste Plüschbär der Welt seine blonde, gut gebaute Freundin, Supermarktkassiererin Tami-Lynn, geheiratet hat, will er Verantwortung übernehmen und eine Familie gründen. Dazu braucht Ted die Unterstützung seines besten Freundes John. Aber nicht nur rein technisch ist die Familienplanung ein schwieriges Unterfangen: Die Behörden verlangen von Ted den Nachweis, dass er kein Objekt, sondern ein Mensch ist. Der Beginn eines haarsträubenden Marschs durch die Instanzen. Zum Glück stehen Ted nicht nur John, sondern auch die attraktive Anwältin Samantha zur Seite. Drei Jahre nach dem Sensationserfolg von “Ted” (3,4 Mio. Besucher allein in Deutschland) kehrt Seth MacFarlane mit seinem sprechenden Teddybär, der wieder einen derben Spruch nach dem anderen loslässt, und Mark Wahlberg als dessen bestem Freund zurück, um erneut die Grenzen des guten Geschmacks in Mainstream-Komödien auszuloten — Spermadusche inklusive. Charme, total entfesselter Humor und die unverändert großartige Chemie zwischen Teddybär und Hollywoodstar sind bereits Markenzeichen. Als neue weibliche Komponente kann Amanda Seyfried im Buddy-Team locker mithalten.

    Fazit: Die Donner-Buddies sind zurück und loten wieder die Grenzen des guten Geschmacks neu aus – völlig un-pc!
  • "Ted" 2 ist eine Hau-Drauf-Komödie, die vor den Kopf stoßen will, dabei manchmal daneben haut, sich aber durch einige gute Gags, viele superbe Anspielungen und einem großen unterhaltsamen Haufen popkultureller Anspielungen grad noch so retten kann.
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  • Arschritzen-Gags können eben doch lustig sein. „Ted 2“ ist (fast) so gut wie Teil 1.
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